Stiftung Warentest zum Fahrradhelm: Qualität wechselhaft

Der Fahrradhelm gilt auch bei jungen Radfahrern eher als uncool, obwohl der richtige Fahrradhelm Leben retten und Gesundheitsgefahren deutlich reduzieren kann. Doch Ski- und Snowboard-Fahrer nutzen einen Helm als Kopfschutz ganz selbstverständlich. Nutzt man diesen Trend beim Design des Fahrradhelms, dann kann die Akzeptanz für den Kopfschutz gesteigert werden.

Warentest zum Fahrradhelm: Qualität wechselhaft

Warentest zum Fahrradhelm: Qualität wechselhaft

In Deutschland gibt es bisher keine gesetzlichen Vorgaben zum Tragen von Fahrradhelmen. Unklar ist aber immer noch, ob es nicht juristisch von Vorteil ist, wenn man einen Fahrradhelm bei einem Unfall getragen hat. Doch entscheidend ist der gesundheitliche Vorteil: Der Fahrradhelm ist lästig, insbesondere wenn die Sonne scheint, doch ein Fahrradhelm erhöht nachhaltig die Sicherheit im Straßenverkehr.

Hinweise zur besseren Akzeptanz liefert ein neue Studie der Stiftung Warentest zum Fahrradhelm. Wer ohne Fahrradhelm sich auf sein Rad setzt und stürzt, der riskiert einen schwierig zu behandelten Schädelbruch. Doch ein Fahrradhelm kann diese Risiken entscheiden reduzieren. Wenn er dann eine gute Stoßdämpfung bietet. Zugleich soll der Helm aber noch eine ausreichende Belüftung für den Kopf bieten. Denn wenn einem an warmen Sommertagen der Fahrradhelm nervt, dann wird man ihn schnell ausziehen und damit sich wieder den hohen Risiken eines Kopfsturzes aussetzen. Die Stiftung Warentest hat festgestellt, dass nicht alle getesteten Fahrradhelme in gleicher Weise diese Anforderungen erfüllen können. Vier Fahrradhelme wurden wegen schlechter Dämpfung nach einem Sturz abgewertet. Die meisten Fahrradhelme schützen aber den Kopf sehr gut und jeder Fahrradhelm ist besser, als ohne Fahrradhelm zu fahren.

Gute Tipps zur Nutzung des Fahrradhelms gibt es ebenfalls bei der Stiftung Warentest. Wer einen sehr guten Fahrradhelm verwendet, der verhindert bei einem Sturz nicht nur den Schädelbruch. Bei einem guten Fahrradhelm hat man nicht einmal Kopfschmerzen nach einen leichten Sturz. Tritt ein solcher Sturz mal ein, dann sollte man diesen Fahrradhelm nicht mehr weiterverwenden. Denn der Helm bekommt durch den Sturz leichte Risse, die seine Funktionssicherheit einschränken oder aufheben. Streng genommen gilt dies auch, wenn der Fahrradhelm einfach mal so auf einen harten Boden fällt. Deshalb sollte man mit dem Fahrradhelm vorsichtig und umsichtig umgehen, um möglichst lange von seiner Sicherheit zu profitieren.

Bildnachweis: © Markus Bormann – Fotolia.com

 

Gesundheit

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