Gegen Glatteis hilft nicht nur Salz

Dem Hausbesitzer und dem Vermieter ist klar, im Winter muss bei Glatteis für die Sicherheit auf den Gehwegen gesorgt werden. Viele machen es sich einfach und nehmen Salz, obwohl das nicht gut für Pflanzen und Bäume ist. Die Sendung markt vom wdr hat sich mit der Frage, was tun gegen Glatteis, auseinandergesetzt und sieht mehrere Alternativen zum Salz gegen Glatteis, die recht unterschiedlich funktionieren.

Fragt man Bürger nach ihrer Strategie gegen Glatteis, dann bekommt man sehr unterschiedliche Vorschläge, wie dieses Video zeigt:

Prinzipiell kann man Salz oder mit Splitt gegen Glatteis vorgehen. Da aber Salz eine starke Umweltbelastung nach sich zieht, ist es Privatleuten eigentlich nicht gestattet Salz in grober Form einzusetzen. Salz kann aber in geringen Mengen verwendet werden, um besonders gefährliche Stellen zu schützen, beispielsweise Kanten von Treppen. Um Schnee oder Glatteis in seiner Gefahr zu reduzieren, kann auch Splitt, Granulat oder Sand eingesetzt werden, was aber nach der Schneeschmelze dann zusammengekehrt werden muss. Dieses Gemisch kann so mehrfach zum Einsatz gebracht werden.

Die oben verlinkte Webseite der Sendung markt macht darauf aufmerksam, dass der grobe Salzeinsatz in vielen Kommunen mit Bußgeld bestraft werden kann. Salz greift insbesondere Bäume an, die oft in der Nähe der Gehwege gepflanzt wurden und die ganzjährig ein positives Klima in der Stadt unterstützen. Alternativen zum Salz könnten Granulat, Sand oder Split sein. Doch Sand ist nicht so ideal, weil er in den tauenden Schnee und das Wasser einsinken kann und somit die Wirkung der Streuung reduziert wird. Besser ist da schon Granulat oder Splitt, das in seiner nachhaltigen Wirkung gleich zu beurteilen ist.

Haus & Heim

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