Heizkostenabrechnung prüfen

Immer mal wieder (meist kurz nach dem Jahresende) kommt die Heizkostenabrechnung. Diese sollte von den Mietern und den Nutzern einer Eigentumswohnung genau geprüft werden, denn Fehler wirken sich hier angesichts der hohen Heizkosten schnell auf das monatliche Budget aus.

Die haushaltsbezogene Erfassung der Heizkostenabrechnung ist in Deutschland für Mehrfamilienhäuser gesetzlich vorgesehen. Der Hausbesitzer bzw. die Hausgemeinschaft bei Eigentumswohnungen kann dafür nicht einfach die Regeln selbst festlegen, sondern muss auf zertifizierte Dienste zurückgreifen, die hinsichtlich ihres Vorgehens methodisch überprüfbar sind. Allerdings arbeiten diese Dienste mit Grunddaten, die stimmen müssen, damit die Heizkosten- und die Nebenkosten-Abrechnung nicht zu Fehlern führt. Dies betrifft vor allem die Wohnungsgröße und die Personenzahl im Haushalt. Finanzratgeber Kirch macht zu Recht darauf aufmerksam, dass nur das abgerechnet werden darf, was auch vertraglich vereinbart wurde.

Wesentlich für die Heizkostenabrechnung ist die Erfassung von Verbrauchseinheiten, wie man sie von früher her als Röhrchen an den Heizkörpern her kennt. Solche Röhrchen werden bald der Vergangenheit angehören, denn ihre Aussagekraft war noch nie besonders gut und inzwischen gibt es bessere Methoden. Allerdings steigen damit auch die Kosten für die Ablesung.

Deshalb ist vom Hausbesitzer (aber auch von Mietern und Nutzern von Eigentumswohnungen) zu prüfen, welcher Ablesedienst hier kostengünstig und effizient arbeitet. Denn da können durchaus unterschiedliche Ergebnisse zustande kommen, wenn man eine niedrige Heizkostenabrechnung haben will. Der Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft ist darauf festzulegen, dass jeweils wirtschaftlich effizient vorzugehen ist.

Haus & Heim

Sie können Sie einen Kommentar hinterlassen or unseren Feed abonnieren, wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat.

Einen Kommentar schreiben

(Pflichtfeld)

(Pflichtfeld)