Solarförderung: Wie ist auf eine Kürzung zu reagieren?

Wer jetzt noch zeitnah in die Nutzung der Sonnenenergie einsteigt, der kann nach wie vor von der Solarförderung profitieren, die staatlicherseits für innovative Energietechnik gegeben wird. Bereits im letzten Jahr hatte ich hier auf dir-Info darauf hingewiesen, wie lukrativ es für Hausbesitzer ist, auf die Solarförderung zu setzen. Diese Solarförderung ergibt sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Durch dieses Gesetz sind die Stromnetzbetreiber zur Solarförderung verpflichtet, denn sie müssen 43 Cent für neu eingespeisten Storm auf Basis von neu eingerichteten Solaranlagen zahlen. Der Hausbesitzer kann von der Solarförderung dadurch profitieren, dass er eine Solaranlage baut, die nicht nur ihm Energie einspart, sondern mit der er Solarstrom fürs öffentliche Netz bereitstellt. Jede Kilowattstunde, die er über den eigenen Verbrauch hinaus ausliefert, bringt ihm über die Solarförderung bares Geld in die Kasse. Die Solarförderung zahlt sich angesichts der gefallenen Preise für Solaranlangen schnell aus. Und der jeweils gültige hohe Kilowatt-Stundenpreis der Solarförderung gilt 20 Jahre.

Beim Bundesumweltministerium sieht man allerdings seit dem Regierungswechsel die Höhe der Solarförderung als kritisch an. Man möchte gerne an der Solarförderung festhalten, aber sie in der Höhe begrenzen, denn die 43 Cent für Solarstrom seinen nicht mehr nötig, um mittels Solarförderung die Motivation der Hausbesitzer zur Solarstromerzeugung aufrecht zu erhalten. Das Bundesumweltministerium plant daher eine schnelle Absenkung der Solarförderung: Die Einspeise-Vergütung für Solarstrom vom Dach soll bereits ab April um 15 % gesenkt werden. Die Solarförderung aus Freiflächenanlagen steht ab Juli auf der Kürzungsliste.

Wie man aber in Blogs zum Thema nachlesen kann, ist die Kürzung der Solarförderung heftig umstritten. So bezweifelt der Solarenergie-Förderverein Deutschland die Gesetzmäßigkeit der geplanten Kürzung der Solarförderung. Denn die Unternehmen, deren Business auf Solarförderung beruht, haben sich im Vertrauen auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz auf die gesetzlich vorgesehenen Absenkungen eingestellt. Auch Herrmann Scheer, der energiepolitische Experte der SPD, setzt sich dafür ein, dass die Solarförderung nicht so schnell und so stark gekürzt wird und wird sich im Bundestag gegen die vorzeitige Absenkung der Solarförderung engagieren.

Aus Sicht eines Investors, der sowieso plant, mit einer Solaranlage von der Solarförderung zu profitieren, sind diese Hinweise ein Zeichen dafür, geplante Projekte mit Solartechnik nun beherzt in Angriff zu nehmen. Selbst wenn er nicht bis zum April mit der Umsetzung seines Projekts zur Nutzung der Solarförderung beginnen kann. Möglicherweise kommt es angesichts der Widerstände auch zu einer Verschiebung des Termins. Aber insgesamt bleibt die Solarförderung immer noch lukrativ, denn an dem 20-Jahres-Festpreis für durch Solarförderung entstandenen Strom wird sich vorerst nichts ändern.

Haus & Heim

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