Stromverbrauch von Elektrogeräten

Die Stiftung Warentest hat nach drei Jahren intensiver Recherche neue Trends beim Stromverbrauch von Elektrogeräten festgestellt und veröffentlicht. Als Verbraucher kann man diese Arbeit unterstützen, wenn man den Online-Fragebogen zum Stromverbrauch aufruft und ausfüllt.

Interessant ist der Trend, der eine Verschiebung der teuren Stromverbraucher anzeigt. Waren es früher die Dauerstromverbraucher wie Kühlschrank und Gefriertruhe, die für hohe Kosten und schlechte Umweltbilanz sorgten, sind es heute die vielen Multimedia-Geräte, die für ausufernde Stromnutzung verantwortlich sind. Fast ein Drittel aller Stromkosten gehe auf die modernen Geräte zurück. Offensichtlich werden die schönen neuen Fernseher intensiver genutzt, weil sie häufiger im Hintergrund als Begleitmedium laufen. Hinzu komme, dass moderne Kommunikationsgeräte wie Router oder Netzwerkspeichergeräte rund um die Uhr im Einsatz sind.

Wie man solche „Rund um die Uhr“-Geräte einschätzen kann, zeigte bereits ein Video der Stiftung Warentest vor zwei Jahren auf:

Es lohnt sich aber noch immer, ein gutes Gerät zur Messung des Stromverbrauchs anzuschaffen und gezielt auf die Suche nach großen Stromverbrauchern zu gehen.

Ein weiterer Trend, der erfreulicher ist, hat man bei den Neugeräten festgestellt. Tendenziell haben neue Elektrogeräte einen geringeren Stromverbrauch als Altgeräte. Sie ging der Stromverbrauch bei Kühl-Gefrier-Kombinationen und bei Waschmaschinen deutlich um teilweise über 50 Prozent zurück. Angesichts steigender Strompreise ist dies auch ein Argument, um die Neuanschaffung von Elektrogeräten zu prüfen. Bei Dauer-Stromverbrauchern wie Kühlschrank oder Gefriertruhe kann sich die Neuanschaffung schnell rechnen, insbesondere wenn man die Neuanschaffung nutzt, um eine geringere Kapazität angesichts geränderter Haushalsansprüche zu erwerben.

Ebenfalls sehr erfreulich ist der Trend beim Standby der Elektrogeräte. Dieser wird durch neue EU-Vorgaben auf ein akzeptables Minimum zurückgeführt.

Haus & Heim

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