DSL-Tempo ist oft unzureichend

DSL ist eine amerikanische Abkürzung für „digitaler Teilnehmeranschluss“. Es geht darum, dass man gleichzeitig über die herkömmliche Kupfer-Telefonleitung einen Telefonzugang und einen schnellen Internet-Anschluss bekommt. Dier Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses ist oft ein Argument, um den DSL-Anbieter zu wechseln. Denn dann kann Videos oder Fernsehsendungen direkt im Internet anschauen („streamen“) statt sich umständlich erst die Video-Datei auf die eigene Festplatte zu speichern. Doch wie n-tv mit Bezug auf Verbraucherschützer berichtete, kann das in Werbung versprochene DSL-Tempo oft in der Praxis nicht eingehalten werden.

Entscheidend ist der Vertragszusatz “ … bis zu …“: Bietet ein DSL-Anbieter eine Leistung von „… bis zu 6.000 Megabit pro Sekunde“, dann verpflichtet er sich nur, auf seiner Vertragsseite sich darum zu bemühen, diese Leistung bereitzustellen. Durch Besonderheiten vor Ort kann es in der Praxis vorkommen, dass deutlich schlechtere Leistungen nur erbringbar sind, beispielsweise weil das DSL-Signal noch über lange hausinterne Leitungen geführt werden muss, bevor es beim Kunden ankommt.

Bevor man also sich für einen Vertragswechsel entscheidet, sollte man den potentiellen Lieferanten des DSL-Kommunikationsanschlusse fragen, ob er denn eine Messung der DSL-Leistung vorgenommen hat und ob die Leistungswerte auch stabil zu erwarten sind. Ist der Vertrag dann wirksam geworden, verbleibt noch die Möglichkeit über eine einfache Internet-Adresse das DSL-Tempo zu messen.

Wer seinen DSL-Anschluss testen will, der kann über eine Google-Recherche mit „dsl speedtest“ schnell zu entsprechenden Angebot kommen und es online nutzen. Das folgende Video zeigt wie es geht.

Wichtig: Man sollte die Messung des DSL-Tempos vornehmen, wenn man sonst keine Aktivität auf dem Rechner oder im Netzwerk entfaltet und auch sonst keine Internetdaten abruft oder hochlädt. Schließlich sollte man den DSL-Speedtest an mehreren Tagen zu unterschiedlichen Uhrzeiten wiederholen.

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