Milliarden-Einsparung für Verbraucher durch kostenlose Internet-Dienste

Kostenlose Dienste im Internet sind nicht nur beliebt, sondern sparen den Verbrauchern erhebliche Geldbeiträge pro Monat ein. Wer E-Mail- Dienste oder Videoportale oder andere Internet-Möglichkeiten sehr häufig nutzt, der spart Geld ein, denn diese Internet-Dienste sind vergleichsweise günstig zu beschaffen. Nun gibt es eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey, die erstmals versucht hat, den wirtschaftlichen Wert der Internet-Dienste für Verbraucher zu berechnen. Etliche Milliarden werden jedes Jahr eingespart, wobei McKinsey den durchschnittlichen Betrag pro Haushalt, der durch kostenlose Interdienste möglich wird, mit etwa 40 Euro ansetzt. Weitere Details zur Studie findet man auch bei techfieber.de, wo die Gesamteinsparung aller Verbraucher mit 100 Milliarden Dollar beschrieben wird.

Ansatzpunkt der Studie zur Nutzung kostenloser Internetdienste ist die sogenannte digitale Dividende, also die Konsumentenvorteile, die durch die Verwendung kostenloser Dienste wie E-Mail, News-Recherche, Video-Nutzung und weiterer Informationsmöglichkeiten entsteht. Da diese Dienste oft über Werbung finanziert werden, können sie den Verbrauchern sehr preiswert oder kostenlos angeboten werden.

Stellt man die Ausgaben für die Internet-Nutzung (Kosten für Telefonanschluss und Anbindung ans weltweite Netz) den Erträgen gegenüber, dann ergibt sich ein deutlicher Mehrwert für die Verbraucher. Man kann diese Einsparung auch dadurch bestimmen, dass man die Werbeeinnahmen der Internet-Dienste-Anbieter auf die Nutzer umrechnet. McKinsey geht aber davon aus, das die Einsparungen bei den Verbrauchern durch kostenlose Internet-Dienste dreimal so hoch sind, wie die Werbeeinnahmen der Anbieter kostenloser Internet-Dienste. Diese Bewertung berücksichtigt die Zeitdauer bei der Nutzung kostenloser Dienste und die zusätzlich erfragten Angaben von Nutzern, welche Kosten sie hierfür auch zahlen würden, wenn die Leistungen nur gegen Geld zu bekommen wären. Diese Frage ist ganz interessant und sollte sich jeder mal stellen, der häufig im Internet unterwegs ist.

Versucht man die Schwergewichte der Einsparung durch kostenlose Internet-Dienste zu bestimmen, dann ergibt sich ein traditionelles Bild. Denn die wichtigsten Dienste sind nach wie vor E-Mail-Nutzung und Informationsrecherche. Erst danach tauchen als Dienste die neuern Techniken des Austausches in sozialen Netzwerken, die Echtzeitkommunikation über Instant-Messaging und Wiki- und Blog-Nutzung auf, wobei die letzten beiden Punkte nach wie vor Nischenanwendungen darstellen. Deutlich stärker genutzt werden die Musik- und Videoportale, die aber nur teilweise kostenlos sind.

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