Online-Handlungsfähig im Urlaub

Wer als Website-Betreiber oder Blogger für mehr als ein paar Tage im Urlaub ist, der sollte ich über seine Online-Handlungsfähigkeit Gedanken machen. Das ist auch für Privatleute wichtig, denn ihre Webseiten können gehackt werden. Auch wer nur ein Facebook-Profil hat, muss dieses im Auge behalten, wenn es im Internet teilweise sichtbar ist. Schließlich müssen Anfragen aller Art per Mail bearbeitet werden.

Naheliegend ist in diesem Fall, dass man alle Ressourcen für das eigene Unternehmen im Internet für den eigenen Zugriff verfügbar macht. Hier hat sich der Begriff „Cloud“ etabliert. Wenn ich meine Geschäftsvorgänge über das Internet ganz oder teilweise abwickele, dann muss ich dort exklusiven Zugriff haben. Verfügt man über mehrere Mail-Konten, die auch im Urlaub überwacht werden müssen, dann sollte man diese auf ein im Internet verfügbares Mail-Konto umleiten (Webbasierte Mail). Weitergehende Möglichkeiten hat man, wenn man auch wichtige Daten (eigene Rechnungslegung, Projektfortschrittsplanung) über das Internet verfügbar macht.

Zugriff auf das eigene Telefon bzw. den integrierten Anrufbeantworter kann man auch von außen – auch aus dem entfernten Ausland – nehmen. Allerdings ist man flexibler, wenn man den Anrufbeantworter langfristig über das Internet verwaltet. Hier gibt es kostengünstige Angebote, die jede Kontaktaufnahme mit einer Mail oder einer SMS übermitteln. Dann sieht man gleich, ob ein Interessent Kontakt aufnehmen will. Damit ist zwar der Urlaub kein Urlaub mehr, aber eine weitergehende Abschirmung ist nur mit Personal möglich, dass vor Ort die wichtigsten Anfragen beantwortet und auch als Filter funktioniert.

Wichtig ist aber die Sicherheit der Internet-Nutzung. Zwar gibt es weltweit überall Internet-Cafés, die man schnell und kostengünstig nutzen kann, doch sollte man diese meiden, wenn man Passwörter eintippen muss. Und das muss man schon, wenn man sein E-Mail-Konto öffnet. Besser ist es daher, wenn sich man im Vorfeld des Urlaubs um sichere Einwahl-Möglichkeiten bemüht. Zum Beispiel über einen UMTS-Stick, den man in einem mitgeführten Notebook oder einem kleineren Rechner verwendet. Allerdings sollte man hier genau auf die Tarife achten, denn günstige Tagespauschalen sind bei heimischen Anbietern für den Auslandseinsatz des UMTS-Sticks nicht einfach zu bekommen. Dieses Kostenproblem vermeidet man, wenn man einen „SIM-Lock freien“ UMTS-Stick erwirbt und vor Ort mit einer lokal verfügbaren SIM-Karte verwendet, die man auch als Prepaid-Karten direkt im Ausland erwerben kann.

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