Barzahlung und Anspruch auf Gebührenfreiheit

Jüngst hat sich der Bundesgerichtshof mit der interessanten Frage beschäftigt, ob man denn auf einer Barzahlung bestehen kann. Denn wenn eine Barzahlung nicht möglich ist, dann sind andere Zahlungsarten notwendig, die oft mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Besonders relevant ist der Verzicht auf die Barzahlung, wenn dann nur noch andere Zahlungsvarianten möglich sind, die zusätzliche Gebührenzahlungen an den Vertragspartner nach sich ziehen. „Barzahlung und Anspruch auf Gebührenfreiheit“ weiterlesen

Welches Foto für den neuen Personalausweis nehmen?

Ab Ende 2010 wird es einen neuen Personalausweis geben, der mehr Möglichkeiten bietet, der aber auch stärker als bisher auf Computerlesefähigkeit ausgerichtet ist. Allerdings braucht man erst einen neuen Personalausweis (mit neuem Foto) zu beantragen, wenn der alte Personalausweis ausläuft. Bundesinnenminister de Maizière sagte gegenüber der Bildzeitung, dass ab November 2010 die neuen Personalweisen im Scheckkartenformat an den Bürger ausgehändigt werden, wenn sie für ihren abgelaufenen Personalausweis einen Ersatz bei ihrer Kommune beantragen.

Für einen neuen Personalausweis braucht man auch ein einzelnes neues Foto (Größe des Fotos 35 auf 45 Millimeter im Hochformat ohne Rand mit Gesicht in Frontalaufnahme) und die Kommunen verweisen  als weitere Informationsquelle zum Foto auf dem Personalausweis auf die Bundesdruckerei, die das Foto für den Personalausweis einscannt. „Welches Foto für den neuen Personalausweis nehmen?“ weiterlesen

Kritikfähigkeit in sozialen Netzwerken

Wenn man von sozialen Netzwerken heute spricht, dann wird meist direkt an das Internet gedacht, wo soziale Netzwerke immer wichtiger werden: Einerseits dienen sie dem Erhalt der sozialen Kommunikation über große Entfernungen, andererseits können soziale Netzwerke im Internet gezielt zur Verbesserung der eigenen Reputation verwendet werden. Gegenwärtig spricht man im Zusammenhang mit Internet und sozialen Netzwerken aber eher von „Social Networks“, ohne das hierfür eine Notwendigkeit feststellbar wäre. Ich gehe auch davon aus, dass mit der rasanten Verbreitung von Angeboten wie Facebook und XING diese Marotte der Verwendung des Englischen bald verschwinden wird. „Kritikfähigkeit in sozialen Netzwerken“ weiterlesen

Aussagekraft von Arbeitszeugnis und Online-Profil

Mit dem Erfolg von Web 2.0 und Social-Media wird zunehmend die Bedeutung des Arbeitszeugnisses in Frage gestellt. Die Argumentation ist zunächst nachvollziehbar und auch ich habe in etlichen Blogbeiträge immer wieder betont, wie wichtig ein gutes Online-Profil für den Erfolg im Vorstellungsgespräch eines Bewerbers sein kann.

Diejenigen die das Arbeitszeugnis jetzt im Wert gemindert sehen, begründen dies damit, dass

  1. Online-Profile aussagekräftiger sind als das Arbeitszeugnis
  2. Personalverantwortliche sehr häufig soziale Netzwerke wie XING nutzen, um sich über einen Bewerber ein umfassendes Bild zu machen
  3. die Arbeitgeber durch die Rechtssprechung gezwungen würden, nur wohlwollende Zeugnisse zu schreiben. „Aussagekraft von Arbeitszeugnis und Online-Profil“ weiterlesen

Life Coaching: Neuer Trend oder Marketing-Begriff beim Coaching?

Coaching ist seit Jahren ein sehr erfolgreicher Trend als Beratungsleistung für Führungskräfte und Unternehmer, die ihre Fähigkeiten in der Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern verbessern wollen. Coaching grenzt sich ab von Therapie, denn es geht nicht in erster Linie um die Überwindung von „Macken“, sondern um eine positive Herangehensweise. Mittels Coaching sollten Potentiale erweitert werden, damit die persönliche Lebensgestaltung besser gelingen kann.

Im Zusammenhang mit Coaching wird in letzter Zeit häufiger der Begriff Life Coaching verwendet, was auf den ersten Blick verwunderlich erscheint. Denn erfolgreiches Coaching ist nur möglich, wenn das gesamte Leben des Klienten zum Gegenstand im Coaching-Prozess wird. Deshalb kommt der Verdacht auf, dass es sich beim Life Coaching lediglich um einen Marketing-Begriff handelt, mit dem einzelne Coachs sich ein Alleinstellungsmerkmal im umkämpften Coaching-Markt sichern wollen. „Life Coaching: Neuer Trend oder Marketing-Begriff beim Coaching?“ weiterlesen

Retro ist voll im Trend

Retro ist in sehr schillernder Begriff: Retro – das sind die gebrauchten Fahrräder, die man für günstiges Geld auf dem Flohmarkt am Wochenende kaufen kann. Der Trend zum Retro zeigt sich aber auch in den teuren Oldtimer-Fahrzeugen, bei denen man für das Retro-Modell mehr zahlen muss, als für ein modernes Wohnmobil mit Vollversorgung.

Retro ist auch relevant bei Marketing und im Design, wo man mit Old-Fashion sich vom konturlosen Einheitsbrei abheben will. „Retro ist voll im Trend“ weiterlesen

Kriterien zum Vergleich beim Online-Stellenmarkt

Der Online-Stellenmarkt wird immer beliebter. Bekannt ist der Online-Stellenmarkt meist unter dem Begriff Jobbörse. Doch es geht um weit mehr: Sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmer versuchen den Online-Stellenmarkt zu nutzen. Wie wirtschaftlich bedeutsam der Online-Stellenmarkt inzwischen ist, kann man daran sehen, dass ‚Teile der Jobbörse StepStone für beachtliche 110 Mio. Euro verkauft werden konnte. „Kriterien zum Vergleich beim Online-Stellenmarkt“ weiterlesen

Videokonferenz vor deutschem Gericht

Eine Videokonferenz vor einem deutschen Gericht ist bisher die Ausnahme. Denn die Unmittelbarkeit der Konfrontation von Zeugen, Anklagevertretern und Angeklagten ist ein zentraler Aspekt der Wahrheitsfindung. Allerdings gibt es bereits die Videokonferenz, wenn für ein Opfer die persönliche Konfrontation mit dem Angeklagten nicht zumutbar ist.

Die Videokonferenz (oder Varianten hiervon) werden recht intensiv im Bereich der Unternehmenskommunikation und beim E-Learning eingesetzt. Auch hier ist die Auswirkung einer Videokonferenz nicht unumstritten, denn auch wenn die zeitgleiche Übertragung von Bild und Ton Unmittelbarkeit vermittelt, ist die Kommunikation in der Videokonferenz doch anders, als wenn die Beteiligten sich persönlich gegenüber sitzen. So konnte ich selbst als Moderator beim E-Learning feststellen, wie Teilnehmer die Umschaltsituation zwischen verschiedenen dominanten Kamera-Einstellungen während der Videokonferenz nutzen, andere Kommunikationsprozesse zu beginnen, als die offiziell für den Lernprozess während der Videokonferenz vorgesehenen.

Während solches Kommunikationsverhalten bei Videokonferenzen in Lernsituationen nur kontraproduktiv, aber nicht gefährlich für die Kommunikationspartner sind, könnte es bei Gerichtsverfahren anders aussehen. Das Bundesland Hessen hat mehrfach versucht die Videokonferenz vor Gericht vom Ausnahmefall zum regulären Bestandteil zu machen. Hierfür wurden Bundesratsinitiativen gestartet, die auch jetzt wieder erfolgreich waren. Die Videokonferenz im Gericht ist also gegenwärtig nur ein Gesetzesvorschlag des Bundesrates, der zunächst von der Bundesregierung geprüft wird, bevor er im deutschen Bundestag beraten werden kann. Wie man aus der Pressemeldung des Bundesrates lesen kann, ist der Vorschlag zur Videokonferenz bei Gericht ausschließlich mit Argumenten zur Flexibilität und zur Kostensenkung verknüpft.

Spannend ist aber die Frage, wie wirkt sich die Videokonferenz als Normalfall in einem Gerichtsverfahren auf die Kommunikation aus. Bereits im letzten Jahr hatten die Newsblogger von entsprechenden Videokonferenzen in Londoner Gerichtsverfahren berichtet, bei der man die Videokonferenz auch nutzte, um zu schnellerer Verurteilungen zu kommen, bei denen darauf verzichtet wurde, die Angeklagten persönlich dem Richter vorzustellen.

Die Jobcenter bleiben mit den bisherigen Möglichkeiten bestehen

Der Begriff Jobcenter erfreut sich nicht bei allen gleicher Beliebtheit. Denn zum Jobcenter muss man gehen, wenn man Ansprüche auf Arbeitslosengeld II erhebt und wenn man diesen Anspruch mit der Jobsuche verbinden will. Jobcenter wurden erst mit den Hartz-Reformen umgesetzt. Mit dem Jobcenter wollte man die Trennung von Arbeitsverwaltung und Sozialhilfe aufheben. Ansprechpartner für eine Transferleistung und für eine Jobvermittlung sollten nicht zu unterschiedlichen Stellen gehen müssen, wenn sie Arbeit und Arbeitslosengeld benötigen. Das Jobcenter wurde geschaffen, um die Ansprüche und die Vermittlungsangebote durch eine Stelle zu bündeln. „Die Jobcenter bleiben mit den bisherigen Möglichkeiten bestehen“ weiterlesen

Mediation und Rechtsschutzversicherung

Mediation ist bisher noch kein so gängiger Begriff in der Umgangssprache. Das könnte sich in den nächsten Jahren aber noch ändern, denn Mediation (im Sinne von Vermittlung der Streitparteien) wird zunehmend bei der juristischen Ausbildung zum Thema. Denn die Juristen haben erkannt, dass in vielen Fällen keine gerichtliche Streitigkeiten wirklich zur erfolgreichen Konfliktlösung führen. „Mediation und Rechtsschutzversicherung“ weiterlesen

Speed-Coaching: der neue Trend beim Coaching?

Coaching ist ein Schlagwort, das in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen hat, weshalb wir hier bei dir-Info auch einiges zum Thema Coaching geschrieben haben. Während es früher nur darum ging, Spitzenkräfte im Sport mittels Coaching nach vorne zu bringen, machen inzwischen viele normale Arbeitnehmer und Selbständige von der Möglichkeit des Coachings Gebrauch, um ihre beruflichen oder privaten Kompetenzen zu erweitern. Oft werden nur relativ einfach formulierte Fragen im Coaching-Prozess aufgeworfen, die aber eine umfassende Analyse und Strategie erfordern würden. Vielen Coaching-Interessierten ist aber auch an einer Vielzahl von Antworten und Perspektiven gelegen, die aber durch einen einzelnen Coach kaum abgedeckt werden können. Deshalb ist Speed-Coaching hierfür eine mögliche Alternative. Mit viel Speed bekommt der Coaching-Interessierte sehr schnell sehr unterschiedliche Antworten auf seine Leitfrage geboten.

Speed-Coaching greift einen anderen Trend auf, der seit einiger Zeit bei der Partnersuche von sich Reden macht: Speed-Dating. „Speed-Coaching: der neue Trend beim Coaching?“ weiterlesen

Der „freiwillig“ arbeitende Kunde als Megatrend zur Kosteneinsparung

„Der Kunde ist König“: Dieser Werbespruch aus den 50er-Jahren wirkt heute irgendwie deplatziert. Obwohl alle Marketing-Verantwortlichen immer wieder betonen, dass im Mittelpunkt ihrer Bemühungen die umfassende Bedürfniserfüllung des Kunden steht.

Möglicherweise ist der Kunde auch selbst dran schuld, das er nicht mehr König ist. Denn die „Geiz ist Geil“-Mentalität können viele Anbieter nur erfüllen, wenn sie sehr kostenbewusst arbeiten. Und die höchsten Kosten sind die Personalkosten. Deshalb findet man so selten einen Verkäufer im Baumarkt. Und wenn man zur nächsten Theke geht, dann muss man sich in die Schlage einreihen.

Diese Tendenz zu Wartezeiten als Rationalisierungsmittel wird noch überboten durch den „freiwillig“ arbeitenden Kunden, der gerne zur Kosteneinsparung mit beiträgt, indem er Arbeiten übernimmt, die früher von den Unternehmen und Dienstleistern selbstverständlich geboten wurde. Das Möbelhaus mit dem Elch wurde in den 70er-Jahren Vorreiter. Dort konnte man unbelastet von werbenden Verkäufern in Ruhe seine Möbel zusammenstellen. Erst wenn man nach schwierigem Transport zu Hause nach Stunden die Regelwand oder den Kleiderschrank einigermaßen perfekt aufgestellt hatte, wurde einen so langsam klar, dass man als freiwillig arbeitender Kunde etliche Arbeitsstunden aufgewandt hatte, um preiswerter an die schönen Holzmöbel zu kommen.

Die Arbeit des Kunden als Megatrend der Kosteneinsparung wurde Jahr um Jahr ausgefeilter. Geld zieht man am Automaten, statt die „Schalterbeamten“ zu beanspruchen. Bahntickets kann man sich an Computern ausdrucken lassen, die eine hohe Handlungsflexibilität erfordern. Waren verschiedener Art werden im Internet vom Kunden designt oder mitgestaltet, bevor er sie online bucht und online bezahlt. Selbst ein Hotel kann man ohne Kontakt mit Personal beziehen und wieder räumen. Und Ferienhausvermieter geben Rabatt, wenn man das Appartement selbst gereinigt übergibt. Auch Behörden greifen gerne auf den „arbeitenden Kunden“ zurück, wenn sie beispielsweise verlangen, dass Umsatzsteuer-Meldungen nur über spezielle EDV-Systeme möglich sind.

Die Soziologen Günter Voß und Kerstin Rieder haben diesen Megatrend zur Kosteneinsparung zum Begriff des „arbeitenden Kunden“ gebündelt: Der arbeitende Kunde: Wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden. Dieser Begriff des „arbeitenden Kunden“ aus dem Buch hat es auch bereits in die Wikipedia geschafft.

Gelegentlich wird beim „arbeitenden Kunden“ aber übersehen, dass dies auch Vorteile haben kann. Denn man spart nicht nur Geld, sondern hat auch mehr Möglichkeiten der flexiblen Anpassungen von Produkten und Dienstleistungen an seine Bedürfnisse. Nicht jeder kann so schnell mit einem professionellen Küchenplaner kommunizieren, dass er sofort jede Entscheidung richtig einordnen kann. Das eigene Planen am PC nimmt natürlich beträchtliche Zeit in Anspruch, doch ist man danach vielleicht zufriedener, weil man mehr Möglichkeiten gedanklich ausprobieren konnte. Und wer handwerklich begabt ist, der hat vielleicht sogar Spaß beim Verlegen des Parkettbodens. Man sollte als „arbeitender Kunde“ nur darüber reflektieren, ob man überhaupt arbeiten will, bzw. was die eigene Arbeit einem Wert ist: Bevor man sich auf den Weg zum personalreduzierten Anbieter macht.

Wie wird man ungeliebte Weihnachts-Geschenke wieder los?

Nicht jeder ist mit den Weihnachts-Geschenken so zufrieden, wie es der Schenker gewünscht hat. Möglicherweise bekommt man auch denselben Artikel mehrfach geschenkt. Dies ist auch nach Geburtstags-Geschenken häufig zu sehen. Bevor man sich auf Online-Börsen um das Weiterverbreiten des Geschenkes bemüht, ein Weg der gerade wieder sehr populär ist, sollte man versuchen, mit dem Urheber des Geschenks ins Gespräch kommen. „Wie wird man ungeliebte Weihnachts-Geschenke wieder los?“ weiterlesen

Schenken aus der Sicht der Volkswirtschaftlehre

Jedes Jahr dominiert das Schenken zur Weihnachtszeit die Volkswirtschaft. Denn im Einzelhandel wird ein großer Teil des Jahresumsatzes durchs Schenken herbeigeführt. Ohne Schenken würde also die Volkswirtschaft noch stärker in die Krise kommen.

Allerdings gibt es auch aus der Sicht einzelnen Volkswirtschaftler starke Vorbehalte gegenüber dem Schenken, denn dieses sei in notwendiger Weise mit Verlust verbunden. Zu dem exponiertesten Vertreten dieser Vorbehalte gehört der Ökonom Joel Waldfogel, der davon überzeugt ist, dass praktisch jedes Schenken (nicht nur zu Weihnachten) mit einem starken volkswirtschaftlichen Verlust verbunden ist. Die Überlegung hinter dieser Behauptung findet sich in dem Argument, das derjenige, der den Schenken-Vorgang einleitet nie über ausreichend Informationen über denjenigen verfügt, der vom Schenken profitieren soll. BREAK

Man kennt das aus der eignen Praxis beim Schenken. Von Jahr zu Jahr fällt es schwieriger, ein angemessenes Geschenk zu finden, das der Beschenkte wirklich braucht. Also greift man möglicherweise zu Geschenken, für den der Beschenkte nur einen deutlich geringeren Wert zuordnet, als das Geschenk tatsächlich kostet. Schenkt man seinem Partner beispielsweise Parfüm oder Aftershave, dann wird man gerne zu besonders teuren Produkten greifen, damit das Geschenk auch etwas hermacht. Allerdings würde der Beschenkte normalerweise selbst nie soviel Geld für das Geschenk ausgeben, wenn er für sich allein Parfüm oder Aftershave kaufen würde. Der Differenzbetrag zwischen den eigenen Ausgaben und den Kosten des Schenkers sind wirtschaftlich betrachtet ein Verlust.

An Ansicht von Waldfogel werden jedes Jahr durch Geschenke vielfache Milliardenbeträge durch diese Verluste „verschenkt“, die man vermeiden könnte, wenn man auf Geschenke verzichtet.

Allerdings gibt es einige Einwände gegen diese volkswirtschaftliche Sicht auf die Geschenke. Wer sich intensiv das ganze Jahr über um die Wünsche seiner Geschenk-Partner bemüht, der wird ziemlich genau wissen, was man denn als Geschenk nehmen sollte. Notfalls kann man ja auch fragen oder einen Gutschein schenken. Dann bekommt der, der beschenkt werden soll, genau das, was er braucht und gewinnt zusätzlich noch dadurch, dass er sich daran erfreut, dass er persönlich bedacht wurde.

Aber das Geschenk muss schon passen. Wem nicht hierzu einfällt, der kann auch das Geschenk dann direkt als Spende an eine wohltätige Institution weiterleiten und dies dem Beschenkten mitteilen. Dann hat der Beschenkte keinen Verlust und kann sich daran freuen, dass in seinem Namen etwas Gutes getan wurde.

Beim Verkauf von elektronischen Geräten: Das endgültige Löschen des Speichers nicht vergessen

Zur Vorweihnachtszeit denkt kaum jemand an das Verkaufen von elektronischen Geräten. Doch nach Weihnachten hat man eigenes Neues im Haushalt und Büro, so dass dann der Verkauf (oder das Verschenken) auf die Tagesordnung gesetzt werden. Schließlich hat man ein neues Handy oder einen neuen Rechner oder eine Digital-Kamera mit mehr Funktionen und deutlich mehr Speicher.

Apropos Speicher: Wenn man das die elektronischen Geräte abgibt, dann wird dieser Speicher meist vergessen. „Beim Verkauf von elektronischen Geräten: Das endgültige Löschen des Speichers nicht vergessen“ weiterlesen

Was muss man als Selbständiger beim pfändungssicheren P-Konto beachten?

Ein Girokonto braucht heute jeder, der finanziell handlungsfähig bleiben will. Dies gilt für Privatleute wie für Selbständige, die einen kleinen Gewerbebetrieb betreiben. Allerdings ist dieses Konto auch sehr interessant für die Gläubiger, wenn sie sich Sicherung ihres Forderungen eine Pfändung durchsetzen wollen. Da der Gläubiger davon ausgehen kann, dass noch laufend Geld auf das Girokonto des Schuldners fließen wird, ist eine Kontopfändung für ihn ein guter Ansatzpunkt, wenigstens zum Teil seine Forderungen auch einzutreiben. Zugleich setzt eine Kontopfändung den Kontoinhaber unter starken Druck, denn er verliert jede finanzielle Handlungsfähigkeit und kann über die eingehenden Geldzahlungen nicht mehr verfügen. So kann es ihm passieren, dass die Miet- oder die Stromzahlung nicht mehr beglichen wird, weil die Bank das vorhandene Geld an den Gläubiger ausliefert.

Wie ich bereits im Juli auf dir-Info geschrieben habe, ist es unproblematisch möglich, ein bestehendes Konto in ein pfändungssicheres P-Konto zu überführen. Dies ist auch für Selbständige sehr interessant, wenn ihnen wirtschaftliche Schwierigkeiten drohen. „Was muss man als Selbständiger beim pfändungssicheren P-Konto beachten?“ weiterlesen

Der neue elektronische Personalausweis bringt ab 2010 viele Veränderungen

In etwa einem Jahr wird in Deutschland ein neuer elektronischer Personalausweis eingeführt. Der neue elektronische Personalausweis soll insbesondere im Internet den Geschäftsverkehr einfacher und sicherer gestalten.

Auch bisher ist der herkömmliche Personalausweis maschinenlesbar, allerdings ist dieses Verfahren für praktische Zwecke sehr umständlich (Vgl. auch diese Seite beim BMI).  Der neue elektronische Personalausweis hat nicht nur ein anderes Format. „Der neue elektronische Personalausweis bringt ab 2010 viele Veränderungen“ weiterlesen