Privatrechner im Betrieb

Am Arbeitsplatz im Betrieb werden nicht nur Firmenrechner sehr gerne genutzt; viele nehmen ihre Privatrechner in den Betrieb und arbeiten dort auch intensiv, beispielsweise weil diese Rechner schneller sind oder über Software verfügen, die im Betrieb nicht zur Verfügung stehen. Aber solche dienstliche Nutzung von Privatrechnern ist mit einigen Problemen verbunden, wie eine Untersuchung von accenture.com jetzt aufgezeigt hat.

Ein relativ überschaubares Problem ist der mögliche Diebstahl des privaten Rechners im einen Betrieb, bei dem viel Publikumsverkehr herrscht. Das Video von video2brain zeigt klar auf, mit welch einfachen Mitteln man den schnellen Diebstahl eines Notebooks heutzutage verhindern kann:

Zwei Drittel aller Angestellten erledigen ihre beruflichen Aufgaben wenigstens gelegentlich mit privaten Rechnern, so das wichtigste Ergebnis der Studie von accenture.com. „Privatrechner im Betrieb“ weiterlesen

Konsequenzen aus den Plagiats-Affären

Vor einem Jahr waren Plagiate in Doktor-Arbeiten das Top-Thema: Reihenweise mussten prominente Politiker zurücktreten oder erfuhren einen empfindlichen Karriere-Knick, weil sie mit Plagiaten in Doktor-Arbeiter eine wissenschaftliche Leistung nur vorgetäuscht hatten. Nun will das Bundesland mit dem bedeutendsten Plagiats-Fall (Bayern, Bayreuth, Guttenberg) reagieren und die Promotions-Ordnungen anpassen: Wer eine Doktor-Arbeit abgibt, der muss an Eidesstatt versichern, dass er nicht plagiiert hat, wusste der Spiegel zu berichten.

Streng genommen waren aber die Textübernahmen (mit oder ohne leichte Variation) gar deutlich schlimmer als ein Plagiat, wie Fachautor Prof. Dr. Dr. Manuel René in folgendem Video erläutert:

Es geht also um das Vortäuschen von Leistung, die mit der neuen bayrischen Promotionsordnung sanktioniert werden soll.  Der bayrische Landtag soll beschließen, dass zukünftige Doktoren bei der Abgabe ihrer Doktor-Arbeit eine rechtlich relevante eidesstattliche Versicherung abgeben. Sofern dies möglich ist, hätte dies auch strafrechtliche Konsequenzen, denn eine eidesstattliche Versicherung kann je nach Fallgestaltung wie ein Meineid gewertet werden. Darüber hinaus sollten die Regeln, was denn erlaubt ist, schärfer und präziser gefasst werden. Eine Ausrede, dass man lediglich die Anführungsstriche vergessen habe, würde dann nicht mehr greifen. „Konsequenzen aus den Plagiats-Affären“ weiterlesen

Missbrauchskontrolle bei Kettenarbeitsverträgen

Die Befristung von Arbeitsplätzen ist in Deutschland an strenge Regeln geknüpft. Dies und die Gründe hierfür werden sehr gut im folgenden Video verdeutlich:

Allerdings zeigt die Praxis der letzten Jahre, dass die befristete Einstellung von Arbeitnehmern stark zugenommen hat. Insbesondere Kettenarbeitsverträge (mehrfach hintereinander geschaltete befristete Arbeitsverträge) hebeln den Kündigungsschutz aus.

Funktionieren also die Einschränkungsmöglichkeiten für Befristungen nicht richtig oder betreiben die Arbeitgeber Missbrauch mit der Möglichkeit der Befristung aus sachlichem Grund? Mit der die Frage nach mehrfacher hintereinandergeschalteter Befristung hat sich der Europäische Gerichtshof befasst und ist zu einer wenig überraschenden Einschätzung gekommen: Eine Befristung von Arbeitsverträgen ist dann zulässig, wenn für die Befristung ein sachlicher Grund vorliegt. „Missbrauchskontrolle bei Kettenarbeitsverträgen“ weiterlesen

Bildungsgutscheine und Zertifizierung

Von der Bundesagentur für Arbeit, dem früheren Arbeitsamt, werden Bildungsgutscheine ausgegeben, mit denen man seine berufliche Qualifikation erweitern kann. Diese Bildungsgutscheine können aber nicht für jeden Kurs und für jeden Anbieter von Bildung verwendet werden, denn die Bundesagentur legt Wert auf eine Zertifizierung. Die Zertifizierung sollte sowohl für den Bildungsträger wie für die Bildungsmaßnahme vorliegen. „Bildungsgutscheine und Zertifizierung“ weiterlesen

Weihnachtsgeld darf nicht einseitig gestrichen werden

Viele Arbeitnehmer zahlen das Weihnachtsgeld nur als Geschenk aus und vermeiden arbeitsvertragliche oder betriebsbezogene Festlegungen. Durch einen Vorbehalt bei der Übergabe des Weihnachtsgeldes wird dann sichergestellt, dass in einem Folgejahre das Weihnachtsgeld auch ausbleiben kann, wenn der Arbeitgeber seine wirtschaftliche Situation als weniger positiv einschätzt. „Weihnachtsgeld darf nicht einseitig gestrichen werden“ weiterlesen

Online-Bewerbungen auf dem Vormarsch

Bis vor einigen Jahren war die Online-Bewerbung (entweder über E-Mail oder über ein Online-Formular) eher die Ausnahme, denn viele Personalabteilungen arbeiteten traditionell mit Papier. Doch inzwischen ist die Verarbeitung von Personaldaten von Bewerbungen mit Datenbank-Nutzung üblich geworden, womit die Unternehmen sehr gut motiviert sind, Online-Bewerbungen zu bevorzugen. Nun ergibt eine neue Studie der Online-Jobbörse StepStone zu Online-Bewerbungen, dass Bewerbungen per E-Mail insbesondere bei Führungskräften stark bevorzugt werden. „Online-Bewerbungen auf dem Vormarsch“ weiterlesen

Bundesarbeitsgericht und Schlüsseltexte beim Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis hat der Arbeitgeber nach Beenden des Arbeitsverhältnisses zu erstellen. Dieses Arbeitszeugnis sollte wohlwollend erstellt sein und insbesondere keine versteckten Botschaften enthalten. Denn das entspricht nicht der Transparenz von Kommunikation. Solche versteckten Botschaften im Arbeitszeugnis kommen aber vor und werden von den Arbeitsgerichten geprüft. Nun hat das Bundesarbeitsgericht wieder einmal sich mit einem Schlüsseltext im Arbeitszeugnis beschäftigt. „Bundesarbeitsgericht und Schlüsseltexte beim Arbeitszeugnis“ weiterlesen

Social Media Recruiting steht erst am Anfang

Beim Einsatz von Social Media im Personalmarketing geht es um Werkzeuge, wie sie im Internet zum Mitmachen immer populärer werden: Das können soziale Netzwerke wie Facebook oder XING sein, dass sind aber auch Multimedia-Angebote wie YouTube, die sich durch Bewertungs- und Kommentarmöglichkeiten auszeichnen. Da viele Nutzer zunehmend stärker hier aktiv sind, könnte das Recruiting, die Personalauswahl, diese Angebote nutzen, um auf neue Art Mitarbeiter zu gewinnen. Eine Untersuchung aus dem Bereich der Personalwirtschaft hat jetzt aber aufgezeigt, dass das Social Media Recruiting erst am Anfang steht. „Social Media Recruiting steht erst am Anfang“ weiterlesen

Die meisten Bewerbungen enthalten schwerwiegende Fehler

Bewerbungen um einen Job nach einer Print-Anzeige oder einem Online-Angebot, das ist immer noch ein sehr häufiges Vorgehen von Interessenten, wenn sie eine neue berufliche Herausforderung anstreben. Nun hat aber eine Untersuchung der Online-Anzeigen-Plattform kalaydo ergeben, dass die meisten Bewerbungen auf Jobs schwerwiegende Fehler enthalten, die man als Bewerber gut vermeiden kann. „Die meisten Bewerbungen enthalten schwerwiegende Fehler“ weiterlesen

Meisterpflicht bestätigt

Typisch für Deutschland ist die Meisterpflicht in bestimmten Berufsgruppen. Handwerksbetriebe einer bestimmten Art dürfen nur durch einen Meister geführt werden, selbst wenn es zunächst möglich erscheint, dass die entsprechenden Tätigkeiten auch von einem Gesellen des Berufs ausgeübt werden könnte. Begründet wird die Anforderung an einen Meister auch mit dem Verbraucherschutz, weil die „Gefahrengeneigtheit“ in bestimmten Berufen aus besonders hoch angesehen wird. Nun hat sich das Bundesverwaltungsgericht mit der Meisterpflicht beschäftigt und diese als verfassungskonform eingeschätzt. „Meisterpflicht bestätigt“ weiterlesen

Anspruch von Kindern auf Unterhalt trotz späten Ausbildungsbeginns

Kinder haben Anspruch auf Unterhalt während einer Ausbildung, die zeitnah nach dem Abitur begonnen wird. Hier ergibt sich der Unterhalt während der Ausbildung recht einfach durch die Beantragung von BAFÖG. Das BAFÖG-Amt berechnet die Ausbildungsförderung unter Berücksichtigung des Elterneinkommens. Die Eltern haben dann den Kürzungsbetrag direkt gegenüber dem Kind zu leisten. Strittig war bisher, ob ein entsprechender Unterhaltsbetrag dann zu leisten ist, wenn das Studium oder die Berufsausbildung sehr spät begonnen wird. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine Geburt und die anfängliche Erstbetreuung des eigenen Kindes den Unterhaltsanspruch für die Finanzierung der Ausbildung nicht aufheben. „Anspruch von Kindern auf Unterhalt trotz späten Ausbildungsbeginns“ weiterlesen

Social Media Recruiting: Personalbeschaffung über soziale Netzwerke

Bisher werden soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter hauptsächlich für private Kommunikation genutzt. Wobei der Kurzmitteilungsdienst Twitter viele Kommunikationsmöglichkeiten für Unternehmensnachrichten schafft. Bekannt ist auch, dass Netzwerke wie XING oder LinkedIn gerne zur Unterstützung bei der Arbeitgebersuche verwendet werden. Doch das Social Media Recruiting, die Personalbeschaffung über soziale Netzwerke, das in den USA nach Berichten von PR-blogger auf dem Vormarsch ist, steht hierzulande noch am Anfang. „Social Media Recruiting: Personalbeschaffung über soziale Netzwerke“ weiterlesen

Führungsfähigkeiten haben wenig mit Intelligenz zu tun

Innerhalb der Psychologie ist umstritten, wie man Intelligenz definieren soll. Trotzdem wird seit Jahren der Intelligenz-Quotient (IQ) gemessen und auch für Bildungs- und Berufsentscheidungen zu Grunde gelegt. Deshalb wirkt es zunächst überraschend, wenn berichtet wird, dass ein hoher Intelligenzquotient nicht direkt wichtig ist, um eine Führungsaufgabe in Wirtschaft oder Verwaltung zu erfüllen. Dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie einer Beratungsgesellschaft. „Führungsfähigkeiten haben wenig mit Intelligenz zu tun“ weiterlesen

Jobsuchende wünschen Gehaltsangabe in der Stellenausschreibung

Geld ist zwar nicht das Wichtigste im Leben, doch wer einen neuen Job sucht, der möchte gerne, dass bei Stellenausschreibungen eine Gehaltsangabe gegeben wird. Schließlich legen die meisten Arbeitgeber auch Wert darauf, dass man selbst in einer Bewerbung eine Gehaltsvorstellung entwickelt. Doch beides scheint schwierig für die unterschiedlichen Akteure umsetzbar. „Jobsuchende wünschen Gehaltsangabe in der Stellenausschreibung“ weiterlesen

Online-Bewerbung auch für Lehrstellen

Gegenwärtig beginnt die heiße Phase für Bewerbungen um Lehrstellen. Bewerber fragen sich, ob man auch die Lehrstellen-Bewerbung als Online-Bewerbung umsetzen sollte und was dabei zu beachten ist. Der Vorteil einer Online-Bewerbung ist, dass man wesentlich schneller diese umsetzen kann. Von Nachteil kann aber sein, dass bestimmte Anforderungen (wie Unterschrift oder Dateianhang) nicht hinreichend klar in der Anforderung werden. Nach Recherchen von Jochen Mai zur Online-Bewerbung ist diese auf dem Vormarsch. „Online-Bewerbung auch für Lehrstellen“ weiterlesen

Mehr Computer an deutschen Schulen?

Schon länger bekannt ist, dass deutsche Schulen bezüglich Computer-Einsatz und Hardware-Ausstattung weit hinten rangieren. Nun gibt es eine neue Studie der OECD zum Computer-Einsatz an Schulen, die dies mit plastischen Zahlen und Daten untermauert. Doch was den Studienverantwortlichen und ihren journalistischen Berichterstattern fehlt, ist eine Einschätzung darüber, was denn deutschen Schülern fehlt, wenn sie weniger Computer zur Verfügung haben als andere. „Mehr Computer an deutschen Schulen?“ weiterlesen

Stipendium nicht nur für privilegierte Studenten

In Deutschland gibt es das Vorurteil, das man nur an ein Stipendium für die Uni-Ausbildung kommt, wenn man über gute Beziehungen verfügt und bereits in der Schule exzellente Noten aufweisen kann. Gegen dieses Vorurteil hilft es dann kaum, wenn durch die Politik versucht wird, die Begabten-Förderung mittels Stipendium auch für breitere Schichten wirksam zu machen. Nun zeigt ein Artikel der taz auf, dass ein Stipendium nicht nur für Überflieger unter den Studenten erreichbar ist. „Stipendium nicht nur für privilegierte Studenten“ weiterlesen

Leistungen für Arbeitslose werden gekürzt

Immer wieder ist zu beobachten, dass die Leistungen für Arbeitslose im Weiterbildungsbereich und bei anderen Förderungsmaßnahmen gekürzt werden, wenn die Legislaturperiode des Deutschen Bundestages noch nicht die erste Hälfte überschritten hat. Das wird dann meist mit Kostendämpfung und Effizienzsteigerung begründet. Ebenfalls immer wieder ist zu beobachten, dass gegen Ende einer Legislatur dann die Maßnahmen für Arbeitslose hochgefahren werden. „Leistungen für Arbeitslose werden gekürzt“ weiterlesen

Dienstliche Tank- und Kreditkarten sollten nicht privat genutzt werden

Manche Arbeitgeber stellen den Mitarbeitern Tank- oder Kreditkarten zur Verfügung, damit diese ihre dienstlichen Anforderungen flexibler umsetzen können. Eine dienstliche Tankkarte macht es einfacher, wenn die Kosten für Benzin für eine Dienstreise abgerechnet werden müssen. Klar sollte sein, dass man solche dienstlichen Tank- oder Kreditkarten natürlich nur mit Zustimmung des Arbeitgebers privat verwenden sollte. Nun zeigt eine Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Schleswig Holstein zu dienstlichen Tank- und Kreditkarten, dass es hier Probleme geben kann. „Dienstliche Tank- und Kreditkarten sollten nicht privat genutzt werden“ weiterlesen

Immaterielle Anforderungen an den Job bei jungen Menschen

Job, das ist das, was man machen muss, wenn man Geld verdienen will. Diese materielle Anforderung an Jobs (möglichst viel Geld für wenig Aufwand) liegt allerdings nicht im Trend bei jungen Menschen. Denn eine deutschlandweite repräsentative Bevölkerungsumfrage (Heidelberger Leben Trendmonitor 2011) bei jungen Menschen zwischen 16 und 35 Jahren hat ergeben, dass auch junge Menschen eher auf die immateriellen Anforderungen an einen Job den größten Wert legen. „Immaterielle Anforderungen an den Job bei jungen Menschen“ weiterlesen

Gründungszuschuss in der Diskussion

Der Gründungsschuss der Bundesagentur für Arbeit hat sich eigentlich sehr gut bewährt bei der Förderung von Existenzgründungen in Deutschland. Doch jetzt diskutiert die Bundesregierung über Kürzungsmaßnahmen beim Gründungszuschuss im nächsten Jahr, die das erfolgreiche Modell zur Existenzgründung weitgehend uninteressant machen könnten. Ob diese Kürzungen politisch umsetzbar sind, wird sich zeigen. Interessenten am Gründungszuschuss sind gut beraten, wenn sie bis zum Beginn den nächsten Jahres ihre Planungen konkretisieren, damit sie den Gründungszuschuss noch sicher zu alten Bedingungen umsetzen können. „Gründungszuschuss in der Diskussion“ weiterlesen

Vom Bachelor zum Berufseinstieg

Lange war die Aufteilung der Studiengänge in Bachelor und Master umstritten. Kritisiert wurde, dass der Bachelor von vielen Absolventen nicht ausreichend für einen erfolgreichen Berufseinstieg eingeschätzt werde. Ebenfalls kam Kritik auf, dass es schwer wäre, vom erfolgreichen Bachelor auf einen gewünschten Master-Studienplatz zu wechseln. Nun gibt es eine Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zum Bachelor, die aufzeigen möchte, dass der Bachelor als Berufseinstieg auf viel positive Resonanz stoße. „Vom Bachelor zum Berufseinstieg“ weiterlesen

Social Media Plattformen als Hilfsmittel der Jobsuche

Social Media Plattformen: Das sind Webangebote wie Twitter, Facebook und XING, bei denen man Möglichkeiten hat, die eigenen Kompetenzen darzustellen. Zugleich bieten Unternehmen auch über Social Media Plattformen Informationen, die man geschickt für die Jobsuche einsetzen kann. Nun meldet der Personal-Dienstleister Randstad, dass die Bedeutung von Social Media bei der Jobsuche auch messbar zugenommen habe. „Social Media Plattformen als Hilfsmittel der Jobsuche“ weiterlesen

Befristung von Arbeitsverhältnissen erleichtert

Befristete Arbeitsverhältnisse sind bei Mitarbeitern oft unbeliebt, da sie eine langfristige Lebensplanung blockieren können. Arbeitgeber schätzen hingegen die Möglichkeit der Befristung von Arbeitsverhältnissen, weil sie flexibler ihre Betriebsentwicklung planen können. Besonders umstritten sind aber sogenannte Kettenarbeitsverträge, bei denen für eine annähernd gleichbleibende Beschäftigung immer wieder ein neues befristetes Arbeitsverhältnis abgeschlossen wird. Im Teilzeit- und Befristungsgesetz § 14, sind aber solche befristeten Arbeitsverhältnisse an bestimmte Bedingungen gebunden, die es bisher einem Arbeitgeber erschwert haben, Arbeitsverhältnisse mit Mitarbeitern abzuschließen, die bereits früher einen Arbeitsvertrag hatten. Nun hat das Bundesarbeitsgericht hier die Möglichkeiten einer Befristung von Arbeitsverhältnissen erleichtert. „Befristung von Arbeitsverhältnissen erleichtert“ weiterlesen

Kleiderordnung im Betrieb: Interessenausgleich sicherstellen

In vielen Betrieben wie Krankenhäuser oder Flughäfen ist eine Kleiderordnung ganz selbstverständlich. Die Arbeitgeber regeln bereits in den Arbeitsverträgen oder mit Hilfe der Interessenvertretungen die Kleiderordnung im Betrieb und haben damit meist kein Problem. Doch wie weit darf die Kleiderordnung in die Interessen der Mitarbeiter eingreifen? Kann in einer betrieblichen Kleiderordnung sehr detailiert die Farbe von Fingernägeln oder die Art der Haarfärbung festgelegt werden oder haben die Mitarbeiter hier Anrecht auf ihre freie Persönlichkeitsentfaltung? „Kleiderordnung im Betrieb: Interessenausgleich sicherstellen“ weiterlesen

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Girls’ Day und Boys’ Day am 14. April 2011

Erneut bietet die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ein umfangreiches Programm zum bundesweiten Girls‘ Day am 14. April 2011. Aber auch Jungs sind gern gesehene Besucher an diesem Tag. Der Girls‘ Day für Schülerinnen ab der 5.Klasse wird ergänzt durch einen Boys‘ Day für Schüler ab der 7. Klasse. Beide Interessenten-Gruppen werden gerne für die Hochschulstandorte Rheinbach und Stankt Augustin eingeladen. „Hochschule Bonn-Rhein-Sieg: Girls’ Day und Boys’ Day am 14. April 2011“ weiterlesen

Teilzeitbeschäftigte werden schlechter bezahlt

Insbesondere bei Männern gibt es viele Vorbehalte gegenüber eine dauerhaften oder vorübergehenden Teilzeitbeschäftigung. Oft gehörtes Argument gegen eine Teilzeitbeschäftigung sind Karriere-Nachteile. Nun hat eine Untersuchung des Wirtschafts- undSozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung aber einen weiteren Grund offenbart, warum man gegen eine Teilzeitbeschäftigung sein kann: Teilzeitbeschäftigte werden für pro Stunde gerechnet deutlich schlechter bezahlt. „Teilzeitbeschäftigte werden schlechter bezahlt“ weiterlesen

Gallup: Arbeitsmotivation in Deutschland niedrig

Regelmäßig wird von Gallup die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter auch in Deutschland erfasst. Nun liefert der neueste Gallup Engagement Index wieder einmal sehr erstaunliche Ergebnisse. Über ein Fünftel der Mitarbeiter verfügten über keine emotionale Bindung an ihr Unternehmen und hätten damit faktisch bereits innerlich gekündigt. Zwei Drittel aller Arbeitnehmer machten nur Dienst nach Vorschrift. Lediglich 13 der Arbeitnehmer arbeiteten hochmotiviert und mit emotionaler Bindung an das Unternehmen. Stimmen diese Zahlen auch nur annähernd, dann entstehen erhebliche Kosten für die Volkswirtschaft wegen ungenügender Arbeitsmotivation. „Gallup: Arbeitsmotivation in Deutschland niedrig“ weiterlesen

Weiterbildungskosten-Rückzahlung: Risiko bei Eigenkündigung

Wer auf Kosten des Arbeitgebers eine Weiterbildung besucht, der muss üblicherweise Vertragsklauseln akzeptieren, dass er die Weiterbildungskosten zurückerstattet, wenn er von sich aus während oder kurz nach der Weiterbildung kündigt. Das hat das Bundesarbeitsgericht in einen Urteil zur Weiterbildungskosten-Rückzahlung jetzt erneut bestätigt. „Weiterbildungskosten-Rückzahlung: Risiko bei Eigenkündigung“ weiterlesen

Chancen für Mütter im Beruf werden schwieriger

Der Anteil der Firmen, die gerne auch Mütter einstellen wollen, scheint sowohl national wie international zurückzugehen. Die ergab eine Studie des Bürodienstanbieters Regus, bei der viele Verantwortlichen in Unternehmen befragt wurden. Planten noch 2010 etwa 44 Prozent der befragten Unternehmen, auch Mütter beruflich zu engagieren, ist dieser Anteil für 2011 auf 36 Prozent zurückgegangen. Gründe für die Zurückhaltung bei der Einstellung von Müttern sind die üblichen Bedenken hinsichtlich deren Flexibilität. „Chancen für Mütter im Beruf werden schwieriger“ weiterlesen