Finanzämter schreiben 2012 Rentner an

Schon lange ist es klar, dass auch Rentner Steuern zahlen müssen. Doch viele Rentner sind überrascht, wenn man sie darauf anspricht. Doch nun ist durch eine Pressemitteilung eines Steuersparvereins deutlich geworden, dass in 2012 die Finanzämter gezielt Rentner anschreiben, wenn sie von diesen eine Steuerklärung vermissen. Man kann als Rentner darauf aber entspannt reagieren, wenn man sich mit Informationen und Belegen eindeckt, um die umfangreiche Aufgabe einer Steuerklärung gut zu lösen. „Finanzämter schreiben 2012 Rentner an“ weiterlesen

Nicht jeder muss eine Steuererklärung abgeben

Im Regelfall ist sie selbstverständlich oder sogar Pflicht: die Steuererklärung. Nun ist auch wieder die Zeit gekommen, diese dem Finanzamt einzureichen, zumal das direkt nach Jahresanfang nur wenige tun. Aber es gibt auch Fälle, bei denen man keine Steuererklärung abgeben muss. Die Zeitschrift Finanztest macht darauf aufmerksam und bietet zugleich eine einfache Abfrage zur Steuererklärung, die schnell aufzeigt, ob man verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben.

Dass eine Steuererklärung wenig Spaß und viel Ärger bringen kann, braucht einem nicht erklärt zu werden. Die Macher von extra haben es doch mal wieder versucht und sind zu drastischen Einsichten gekommen.

http://youtu.be/ZjnZ7xmrYmY

Seriöser gibt man sich bei Finanztest zum Thema Steuererklärung 2011. Zu Recht wird darauf hingewiesen, dass sich für die meisten eine Steuererklärung lohnt, denn es gibt im Durchschnitt 850 Euro Rückzahlung. Das hängt damit zusammen, dass der Fiskus im Zweifelsfall während des Steuerjahrs gerne großzügig bei den Vorauszahlungen in seinen Sinne rechnet. Schwankende Einkommen, geringes Einkommen bei hohen Zinseinnahmen sind nur einige der wenigen Gründe, die zu einer deutlichen Steuererstattung führen können. „Nicht jeder muss eine Steuererklärung abgeben“ weiterlesen

Finanzagentur des Bundes droht mit Kündigung

Die Finanzagentur des Bundes ist beliebt bei Anlegern, denn dort kann man seine Bundeswertpapiere kostenlos verwalten lassen. Doch nun haben einige langjährige Anleger eine Kündigungsdrohung der Finanzagentur des Bundes bekommen. Der Grund ist ziemlich simpel: Die Finanzagentur möchte von diesen Kunden einen Identitätsnachweis haben, doch bisher hatten diese Kunden keine Lust oder keine Zeit diesen Identitätsnachweis zu erbringen. Wer von diesen Kunden also weiter von den günstigen Konditionen der Finanzagentur des Bundes profitieren will, der sollte jetzt ein Verfahren zum Identitätsnachweis umsetzen. „Finanzagentur des Bundes droht mit Kündigung“ weiterlesen

Unabhängige Finanzberatung soll gefördert werden

Finanzberatung in Deutschland, das bedeutet oft, dass der Berater kostenlos arbeitet. Allerdings ist die kostenlose Finanzberatung nur machbar, wenn der Berater Vermittlungshonorare bekommt. Dann liegt allerdings keine unabhängige Finanzberatung mehr vor, denn der Verdacht entsteht, dass der Berater sich bei seiner Beratungstätigkeit auch im Sinne einer möglichst hohen Provision für sich berät. Das Problem ist dem Bundesministerium für Verbraucherschutz schon länger bekannt und dort möchte man die unabhängige Finanzberatung fördern.

Dass nicht nur die Finanzberatung gegenwärtig mit Imageproblemen zu kämpfen hat, zeigt folgendes ZDF-Video auf satirische Weise auf:

http://youtu.be/2h7i3ng6Fxk

Ob und wie die unabhängige Finanzberatung eine Chance in Deutschland hat, wird sich zeigen müssen. Denn die Verbraucher sind verunsichert, wollen aber nicht gerne viel dafür ausgeben, wenn sie auf eine Finanzberatung zurückgreifen müssen. Frau Aigner, die Chefin des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, hatte in der oben verlinkten Spiegel-Meldung darauf hingewiesen: „Unabhängige Finanzberatung soll gefördert werden“ weiterlesen

Betriebskostenabrechnung innerhalb von 4 Wochen prüfen

Einmal im Jahr kommt die Betriebskostenabrechnung für die Mieter. Zu den Betriebskosten einer Wohnung gehören meist die anteiligen Kosten für Heizung, Warmwasser, Müllabfuhr und weitere Kosten, die mit der Hausnutzung als Ganzes zusammenhängen. Der Stern macht in seinen Verbrauchertipps darauf aufmerksam, dass diese Betriebskostenabrechnung innerhalb von vier Wochen geprüft und reklamiert werden sollte, damit dem Vermieter ausreichend Zeit zur Korrektur von Fehlern verbleibt.

Weitere Essentials zur Betriebskostenabrechnung werden in diesem Video deutlich gemacht.

Zunächst ist zu prüfen, ob denn alle Kosten, die der Vermieter in der Betriebskostenabrechnung aufführt, dort auch hingehören. Denkbar ist, dass hier Kosten auftauchen, die der Vermieter gar nicht abrechnen darf. Besonders krass wäre es, wenn Reparaturen oder Erneuerungen an der Heizung in der Betriebskostenabrechnung der Mieter auftauchen würden. Solche Investitionen sind im Regelfall vom Eigentümer zu tragen. Dieser kann aber die jährliche Wartung der Heizung auf die Betriebskostenabrechnung setzen, wenn er dies mit den Mietern vereinbart hat. „Betriebskostenabrechnung innerhalb von 4 Wochen prüfen“ weiterlesen

Pfändungsschutz läuft bald aus auf normalen Girokonten

Auf einem normalen Girokonto gehen monatlich viele laufende Zahlungen ab, die für den Haushalt und den Zusammenhalt der Familie wichtig sind. Deshalb kann eine hohe Pfändung hier zu erheblichen Problemen führen. Bisher gab es einige eingeschränkte Möglichkeit des Pfändungsschutzes auf dem normalen Girokonto, doch dieser Pfändungsschutz läuft nun aus, wie das Bundesministerium für Verbraucherschutz meldet.

Ab dem 1.1. des nächsten Jahres sei der Pfändungsschutz nicht mehr wie bisher auf einen normalen Girokonto garantiert. Verbraucher, die von einer Pfändung betroffen sein könnten, sollen sich umgehend mit ihrer Bank in Verbindung setzen und die Umwandlung des Girokontos in ein Pfändungsschutz-Konto (P-Konto) beantragen.

Dieses ältere Video eines Schuldenberaters zeigt auf, dass und wie gerade zum Jahresende die Problematik von Pfändungen ansteigen kann.

In der oben verlinkten Pressemitteilung der Bundesministerin für Verbraucherschutz fordert diese von den deutschen Geldinstituten, dass sie keinen Aufschlag für die Umstellung eines normalen Girokontos auf ein Pfändungsschutzkonto erheben. Dieser Hinweis von Frau Aigner scheint nötig zu sein, denn sie beklagt, dass einige Banken recht hohe Kontoführungsgebühren für ein P-Konto verlangen. Gleichzeitig würden viele Funktionen eines normalen Girokontos eingeschränkt. Schließlich gehe es hier um die Umsetzung einer gesetzlichen Pflicht und die sollte dem Verbraucher keine unnötig hohen Kosten oder sonstige Einschränkungen abverlangen. „Pfändungsschutz läuft bald aus auf normalen Girokonten“ weiterlesen

Riester-Rente in der Kritik

Die Riester-Rente ist eine beliebte Geldanlageform der Geringverdiener. Mittels staatlicher Zuschüsse soll die knappe staatliche Rente durch Riester-Sparen deutlich verbessert werden. Doch nun gibt es, wie der Spiegel berichtete, eine neue Studie der Friedrich Ebert Stiftung und des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung, die aufzeigt, dass die Riester-Rente kaum eine bessere Rendite erbringt als ein herkömmliches Sparbuch.

Der Grund für die schlechte Rendite könnte in den hohen Abschluss- und Versicherungskosten liegen, die bei jeder Rentenversicherung dann zum Belastungsfaktor werden, wenn nicht besonders gute Kapitalrenditen vorliegen. Gegenwärtig ist es generell sehr schwierig, mit langfristigen Geldanlagen gute Renditen zu erwirtschaften, zumal man bei der Riester-Rente besonders hohe Sicherheitsstufen verlangt.

Schon vor längerer Zeit hatte die Stiftung Warentest darauf aufmerksam gemacht, dass bei den Riester-Verträgen sehr unterschiedliche Ausgestaltungsmöglichkeiten vorliegen, die auch zu stark unterschiedlichen Rendite-Erwartungen führen:

Nach Aussagen des Spiegel hat man für die Kritik an der Rendite der Riester-Rente mehrere Modellrechnungen durchgeführt und kam dabei zu recht kuriosen Ergebnissen, was das Lebensalter des Riester-Sparers betrifft, das dieser erreichen muss, damit sich für ihn die Riester-Rente gelohnt hat. So müsste eine heute 35-Jährige mindestens 85 Jahre oder älter werden, wenn sie auf das eingesetzte Kapital ihrer Riester-Vertrages etwa 2,5 Prozent Rendite erwirtschaften wolle. Das ist schon ziemlich optimistisch gedacht. Hinzu kommt, dass dabei Erträge des Vertragspartners unterstellt wurden, die nicht unbedingt gesichert sind. Fällt dieser angesichts der Krise auf dem Kapitalmarkt auf den Garantiezins zurück, dann müsse die gute Frau etwa 109 Jahre alt werden, um zu einer Rendite zu kommen, die dem Sparbuch entspricht.

Hinzu komme, dass die Riester-Sparer oft noch Geld verschenken, wenn sie auf die staatliche Förderung verzichten. Unklar ist bei dem Beispiel, ob sich die Kritik an den Riester-Verträgen auf alle Varianten bezieht. So können Riester-Banksparpläne mit deutlich geringeren Kosten und besserer Transparenz Pluspunkte gegenüber einer Riester-Sparform auf Versicherungsbasis machen. Man wird erst sehr langfristig erkennen können, ob bei steigenden Renditen für Geldanlagen die Riester-Angebote wieder besser bewertet werden können.

Altersvorsorge: Viele machen sich Sorge um ihre Rente

Altersvorsorge, das ist schon lange mehr als die Rente, denn es ist den meisten Arbeitnehmern klar, dass die staatliche Rente oft nicht ausreicht, um eine angemessene Altersvorsorge zu sichern. Offensichtlich hat die gegenwärtige Diskussion um die Geldwertstabilität und den Erhalt des Euros verstärkt dafür gesorgt, dass die Sorgen um die Rente im Alter zunehmen. Dies ergibt sich aus der jüngsten Postbank-Studie „Altersvorsorge in Deutschland 2011 2012“. „Altersvorsorge: Viele machen sich Sorge um ihre Rente“ weiterlesen

Zinsniveau für Immobilien-Kredite günstig wie selten

Vor einigen Monaten war noch erwartet worden, dass das Zinsniveau für Immobilien ansteigt. Denn die Inflation zieht an und das Konsumklima ist nach niedrigeren Arbeitslosenzahlen besser geworden. Am Immobilien-Markt ist auch ein verstärktes Interesse zu spüren, denn viele machen sich Sorgen um die Geldwertstabilität. Da überrascht es etwas, wenn man sich das langfristige Zinsniveau für Immobilien-Kredite anschaut. Denn dies ist mit knapp über drei Prozent günstig wie selten. „Zinsniveau für Immobilien-Kredite günstig wie selten“ weiterlesen

Aktien-Markt zeigt Unruhe trotz positiver Gewinnprognosen

Der gegenwärtige Aktien-Markt ist für die Anleger ein starker Stressfaktor. Denn die Kurse gehen in Folge der Sorge um die Geldwertstabilität und die Euro-Krise in den Keller, obwohl die Börsen-Zeitung aufgezeigt hat, die Rendite-Erwartungen von vielen Unternehmen bisher kaum von der Krise tangiert sind. Langfristig orientierte Anleger, die schon jetzt stark im Aktien-Markt investiert sind, könnten anderen Einschätzungen nach also die gegenwärtigen Stressfaktoren ignorieren. Neueinsteiger im Aktien-Markt könnten gezielt günstige Einstiegspreise nutzen, wenn sie die Einschätzung gewinnen, dass die langfristigen Erfolgsaussichten des jeweiligen Unternehmens nicht schlecht sind. „Aktien-Markt zeigt Unruhe trotz positiver Gewinnprognosen“ weiterlesen

Dispokredit in der Kritik der Verbraucherschützer

Den Dispokredit kann man sehr effektiv nutzen, wenn man nur wenige Tage sein Girokonto überziehen muss. Dann wirken sich die vergleichsweise hohen Zinssätze nicht weiter dramatisch aus. Nun hat aber eine Untersuchung der Verbraucherzentralen ergeben, dass viele Kreditinstitute dazu neigen, manche Verbraucher in einer Art „Dispo-Falle“ zu halten. Gleichzeitig zeigt die Zeitschrift Finanztest auf, dass die Kreditinstitute vergleichsweise gute Geschäfte mit dem Dispokredit machen, denn der Zinssatz ist trotz sonst niedrigen Zinsniveaus im Euroraum ziemlich hoch. „Dispokredit in der Kritik der Verbraucherschützer“ weiterlesen

Immobilienkauf und Verzicht

Wer eine Immobilie erwirbt, der geht davon aus, dass er zunächst viele Jahre hohe Zins- und Tilgungsbelastungen hat. Irgendwann sind die Immobilienkredite aber abbezahlt und dann kann man möglicherweise mehr Geld ausgeben als andere, die noch zur Miete wohnen. Nun zeigt eine Studie von immobilienscout24.de, dass sich große Teile der Immobilienkäufer des Verzichts bewusst sind und auf was sie an Konsumgütern verzichten wollen. „Immobilienkauf und Verzicht“ weiterlesen

Geldanlage und Kreditkosten in Zeiten der Euro-Krise

Der Euro, die europäische Leitwährung, ist nach wie vor in der Diskussion, weil bei einigen Euroländern die langfristige Geldstabilität in Frage gestellt ist. Das hängt damit zusammen, dass bei einigen Randländern des Euros die Höhe der Staats- und Privatverschuldung als überzogen gilt, womit insgesamt der Wert des Euros in Frage gestellt werden kann. Die mittelfristigen Folgen für Geldanlage oder Kreditkosten sind deshalb nicht einfach abschätzbar. „Geldanlage und Kreditkosten in Zeiten der Euro-Krise“ weiterlesen

Kosten für berufliche Ausbildung als Werbungskosten absetzen

Wer eine berufliche Ausbildung (z.B. ein Studium oder die kostenintensive Ausbildung zum Flugpiloten) umsetzt, der hat hohe Kosten und möchte diese steuerlich geltend machen. Hierfür kommen Werbungskosten oder Sonderausgaben in Frage. Werbungskosten könnten auch über mehrere Jahre zum Vorteil werden, wenn man hohe Ausbildungskosten als Verlustvortrag auf späteres Einkommen ansetzen könnte. Nun hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass nach einer Schulausbildung das Erststudium oder die Erstausbildung in diesem Sinne steuerlich absetzbar sind. „Kosten für berufliche Ausbildung als Werbungskosten absetzen“ weiterlesen

Krise motiviert zur Flucht in Festverzinsliche

Angesichts der gegenwärtigen Krise an den Finanzmärkten tauschen viele Anleger ihre Aktien in festverzinsliche Papiere um. Obwohl die Bonität der USA zurückgesetzt wurde, ist auffällig, dass amerikanische Staatsanleihen gefragt sind. Obwohl diese wie viele andere Festverzinsliche keine besonders hohen Zinsen zahlen können. Doch als Anleger sollte man gründliche Überlegungen vornehmen, bevor diesem Herdentrieb in Richtung Festverzinsliche folgt. „Krise motiviert zur Flucht in Festverzinsliche“ weiterlesen

Anlage in Fremdwährungen: Chancen und Risiken

Angesicht der gegenwärtigen Diskussion um den Euro überlegen viele Anleger, ob sie nicht Teile ihres Vermögens in einer Fremdwährung anlegen sollten. Bei dieser Entscheidung sind viele Faktoren zu beachten. Zum einen sind auch die Fremdwährungen nicht ohne Risiko, zum anderen gelten für Fremdwährungen andere Rahmenbedingungen hinsichtlich Zinsen und Inflationsrisiko. „Anlage in Fremdwährungen: Chancen und Risiken“ weiterlesen

Zivilprozesskosten sind als außergewöhnliche Belastungen abziehbar

Wer einen Zivilprozess führen muss, beispielsweise weil über eine strittige Zahlungsforderung keine Einigung zu erzielen ist, der hat mit erheblichen Belastungen finanzieller Art zu kämpfen. Deshalb ist es naheliegend, das man solche Kosten als „außergewöhnliche Belastungen“ in der Einkommenssteuererklärung geltend macht. Das war bisher strittig; nun hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sind, wenn der Zivilprozess nicht willkürlich geführt wurde. „Zivilprozesskosten sind als außergewöhnliche Belastungen abziehbar“ weiterlesen

Abrufkredit, Dispo nutzen oder Ratenkredit?

Viele Kunden nutzen für einen kurzfristigen Kredit ihren Dispo. Gemeint ist die reguläre Überziehung des Girokontos. Das ist vergleichsweise teuer, aber man bleibt sehr flexibel. Denn man kann kurzfristig den Dispo wieder durch Zahlungseingänge ausgleichen. Teuer ist der Dispo nur, wenn er nicht abgedeckt werden kann. Hier sollte man über einen Ratenkredit als Alternative nachdenken. Weniger bekannt als Dispo und Ratenkredit im den Angebot bei Banken ist aber der Abrufkredit. Hier kombiniert man niedrige Zinsen mit höherer Flexibilität. „Abrufkredit, Dispo nutzen oder Ratenkredit?“ weiterlesen

Schufa-Eigenauskunft ohne Kosten

Schufa: Dieser Begriff steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Es handelt sich um eine private Wirtschaftsauskunft, die für ihre umfassende Datenerfassung bei Menschen mit kritischem Zahlungsverhalten bekannt ist. Wem ein Mietvertrag verweigert wird, der kann möglicherweise betroffen sein, z.B. weil er noch unbezahlbare Restschulden hat oder unter einer Privat- oder Geschäftsinsolvenz leidet. Interessant ist aber auch das Berechnen einen Score-Wertes, wie es bei Wirtschaftsauskünften üblich geworden ist, wo lediglich die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls bestimmt werden kann. Nun meldet man, dass die Verbraucherzentralen hier eine zentrale Erhebung durchführen und um Unterstützung durch die Verbraucher bitten. „Schufa-Eigenauskunft ohne Kosten“ weiterlesen

Mit dem Freistellungsauftrag Steuern sparen

Wer Zins- oder Kapitaleinkünfte von unter 801 Euro pro Jahr hat (bei gemeinsam veranlagten Ehepaaren ist dieser Betrag zu verdoppeln), der braucht hierfür keine Einkommenssteuer zu zahlen, egal wie hoch sein sonstiges Einkommen ist. Durch einen Freistellungsauftrag sichert man sich die volle Auszahlung der Zinsen und Dividenden bis zu diesem Betrag; nun ergibt eine Untersuchung des Meinungsforschungsinstitut Forsa zum Freistellungsauftrag, dass jeder siebte „vergisst“, diese einfache Steuersparmöglichkeit schnell umzusetzen. „Mit dem Freistellungsauftrag Steuern sparen“ weiterlesen

Das neue Anlegerschutzrecht: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Berater

Zum 1.Juli tritt das Gesetz zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts in Kraft – und lässt manchen Berater weiche Knie bekommen. Zeit für ein wenig Stärkung und die richtige Medizin gegen die staatlich verordneten Beipackzettel (Produktinformationsblätter, kurz PIB) für fast alle Finanzprodukte.

Das unbekannte Wesen: PIB

Pünktlich zu Beginn des zweiten Halbjahres macht die Bundesregierung ganze Sachen. Ab Freitag, 01.07.2011, müssen alle Finanzprodukte in einem Produktinformationsblatt (PIB) von maximal drei Seiten einfach und verständlich darlegen, wie viel das Produkt kostet, was darin enthalten ist, welche Risiken der Kunde eingeht und wie das Produkt überhaupt funktioniert. Und dies alles werbefrei. Das Problem dabei besteht darin, dass es keine klassischen Vorlagen gibt und vor allem freie Berater sich und ihren Kunden ihren eigenen Reim auf die neuen Anforderungen machen und diese zu Papier bringen müssen.

Ungleich des Musters des Bundesverbandes Deutscher Banken können freie Wirtschafts- und Finanzberater im Gegensatz zu angestellten Bankberatern also auf keine Vorlage zurückgreifen. In der Regel verfügen jedoch Emittenten der Finanzprodukte bereits über entsprechende PIB. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, kann dies für die Berater bedeuten, gerade bei komplexen Hebel- (und Nebel-) Produkten nochmals das Einmaleins strukturierter Produkte kundengerecht aufzudröseln und dabei nicht den Faden zu verlieren. In jedem Fall verhält es sich mit den PIB wie mit allen Dareichungsformen- und Empfehlungen: Was der Arzt aka Berater empfiehlt, wird selten auf Herz und Nieren geprüft, auch weil dies Laien mitunter schwerfällt. In diesem Sinne ist es für Anleger essentiell, vor allem das Beratungsprotokoll genauestens zu studieren. Denn auch wenn die Beipackzettel als Stärkung der Verbraucher und als Instrument zur Schaffung von mehr Transparenz gedacht sind, kritisieren Verbraucherschutzverbände dennoch, dass das PIB nicht zum Persilschein für unseriöse Vermittlungsangebote wird.

So könnten Berater im Falle dubioser und riskanter Anlageprodukte immer darauf verweisen, dass sie ihre Kunde doch gewarnt hätten – in Form des PIB.

Willkommen im Register

Für die rund 300.000 Festangestellten in der Anlageberatung heißt es künftig nicht nur PIB verteilen und Beratungsprotokolle schreiben, sondern ebenso sich bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in einem zentralen Register erfassen zu lassen. Natürlich war in diesem Zusammenhang der Schrei aus den Türmen der Geldwächter laut. Viel zu viel Bürokratie sei damit verbunden. Letztlich einigte man sich u.a. darauf, dass alte Hasen mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren sich dem lästigen Nachweis einer Ausbildung zum Anlageberater entziehen können. Für die rund 80.000 freien Vermittler ändert sich folgendes: Sie werden eine Sachkundeprüfung sowie eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen und sich bei den örtlichen Gewerbeaufsichtsämtern registrieren lassen müssen. Inwiefern die Gewerbeaufsichtsämter die Kompetenz und Zeit haben die jeweiligen Qualifikationen zu kontrollieren, bleibt anzuwarten

Grauer Kapitalmarkt: Wir können draußen bleiben

Beim neuen Anlegerschutzgesetz geht es auch um Anlegestellen, beispielsweise von Schifffonds. Generell sollen geschlossene Immobilienfonds besser kontrolliert und werden können. Ob es hierbei ausreicht, Anteile geschlossener Fonds als Finanzinstrumente im Sinne des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) und Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) zu stellen und damit auch geschlossene Fonds eindeutig als Finanzinstrument zu klassifizieren, sie der BaFin-Aufsicht zu unterstellen und Vermittler geschlossener Fonds dazu zwingen über eine Zulassung als Finanzdienstleistungsinstitut zu verfügen bzw. als gebundener Agent im Namen und Auftrag eines Finanzdienstleistungsinstituts ihre Produkte verkaufen. Diese Regulierungen greifen voraussichtlich jedoch erst ab Januar 2012. Eine europäische Regelung der Produktinformation – PRIPs (Packaged Retail Investment Products) – für alle Bank- und Versicherungsprodukte steht erst 2013 an. In diesem Sinne wird der Verlust der Anleger bei dubiosen Investments, der seitens des Deutschen Anlegerschutzbundes (DASB) jährlich auf gut 20 bis 30 Milliarden Euro beläuft – wohl auch weiterhweiterhin das tägliche Brot für Verbraucherschützer sein. In jedem Fall werten Kritiker das zögerliche Angehen gegen den schlecht regulierten Markt der Genusscheine, Unternehmensbeteiligungen und Schrottimmobilien als Zugeständnis der Politik an die starke Finanz-Lobby. Auch wenn es aufgrund der letzten Auflösungen großer Publikumsfonds künftig für offene Immobilienfonds heißt, dass die Mindesthaltefrist 24 Monate beträgt und dies speziell nur für Rückgaben von Anteilen über 30.000 Euro liegt (und somit auf Großinvestoren zielt) gilt, wollen nur wenige darauf setzen, dass Immobilienfonds dadurch wieder Vertrauen und Anteilseigner finden.
Erfreulich ist in jedem Fall, dass verdeckte Kosten wie Kick-Backs – also Rückvergütungen, die Versicherungsgesellschaften, Banken, Emittenten, etc. Vermittlern für bestimmte Anlageempfehlungen zahlen und von den Vermittlern an die Anleger weitergegeben werden bzw. zum aggressiven Vertrieb riskanter Investments verführen können – nun offengelegt werden müssen. Ebenso erbaulich: Verkäufer, die riskante Anlagen an den Mann und die Frau gebracht haben, können nun noch bis zu zehn Jahren zur Rechenschaft gezogen werden.

Autor: Marcello Buzzanca

Roaming-Kosten sollen in Europa weiter gesenkt werden

Wenn man im Ausland zu seinem Handy greift, dann kann es teuer werden. Denn hat man nicht vorgesorgt, dann in man auf Roaming angewiesen. Roaming bedeutet, dass sowohl ein eigener Anruf als auch das Entgegennehmen von Anrufen mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, weil der Anruf durch ein fremdes Netz geleitet werden muss. Die Europäische Union hat allerdings dafür gesorgt, dass Roaming-Kosten innerhalb ihres Einflussbereichs begrenzt werden. Doch es gibt bessere Möglichkeiten, die Mobilfunk-Kosten im Ausland zu minimieren. „Roaming-Kosten sollen in Europa weiter gesenkt werden“ weiterlesen

Insolvenz eines Stromanbieters

Strom ist ein wichtiges Mittel der Lebensgestaltung. Deshalb sind viele Verbraucher zurückhaltend, wenn sie nach einem günstigen Stromanbieter Ausschau halten, weil sie Risiken nach dem Wechsel fürchten. In letzter Zeit konnte man allerdings mit Vorauszahlung besonders günstige Stromtarife bekommen; doch kaum ein Verbraucher hat darüber nachgedacht, was denn passiert, wenn der Stromanbieter eines solch günstigen Vertrages in Insolvenz geht. Diese Situation, die Insolvenz eines Stromanbieters, ist nun eingetreten, und es entsteht die Frage, wie man denn mit diesem Problem als Strom-Verbraucher klar kommen kann. „Insolvenz eines Stromanbieters“ weiterlesen

Bundesgerichthof zu Kontoführungsgebühren bei Krediten

Wer einen Kredit von seiner Bank bekommt, der macht sich um die Kontoführungsgebühren wenig Gedanken. Denn er hat ja bei seiner Bank ein Girokonto und mit diesem Girokonto kann die Zahlung von Zins- und Tilgung leicht erledigt werden. Dabei werden möglicherweise Kontoführungsgebühren fällig; dies hängt von den Regeln für das Girokonto ab. Doch oft ist es günstiger, den Kredit bei einer anderen Bank zu holen. Hat man dort kein Girokonto, dann ist es naheliegend, dass die Bank für die Kontoführung des Kredits Gebühren erhebt. Nun hat aber der Bundesgerichtshof entschieden, dass solche Kontoführungsgebühren für Kredite oft unzulässig sind. „Bundesgerichthof zu Kontoführungsgebühren bei Krediten“ weiterlesen

Verschuldung und Wirtschaftskrise

Eine Wirtschaftskrise, wie sie vor allem in den Jahren 2008 bis 2010 zu spüren war, führt nicht nur zu erheblichen Rückgang des Wirtschaftwachstums, sondern könnte auch die Verschuldung der privaten Haushalte ansteigen lassen. Dies ist wohl diesmal nicht passiert, die Verbraucher haben sich besonnen verhalten und es vermieden, mit hohen Krediten Konsumwünsche umzusetzen. Dies meldet auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zur Verschuldung der deutschen Haushalte. „Verschuldung und Wirtschaftskrise“ weiterlesen

Steuervereinfachungsgesetz 2011: Existenzminimum nutzen

Jahr für Jahr wird sie versprochen, doch bisher ist sie eher selten eingetreten: die Steuervereinfachung. Auch für das Steuervereinfachungsgesetz 2011 sind wieder eine Vielzahl von Steuervorschriften im Gespräch, die die Steuererklärung vereinfachen sollen. Praktisch und hilfreich wäre es für viele, wenn durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 für Steuerzahler, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt, auf eine Steuererklärung verzichtet werden könnte. Die Zeitschrift Finanztest verweist hier auf eine interessante Möglichkeit, die nicht nur für Studenten und sonstige Kleinverdiener interessant sein könnte. „Steuervereinfachungsgesetz 2011: Existenzminimum nutzen“ weiterlesen

Sicher am Automaten Geld abheben

Früher machte man sich keine Gedanken, wenn man Geld aus dem Automaten haben wollte. Einfach schnell rein in die Bank, Karte eingeschoben, Pin eingetippt und man konnte sorglos über sein Geld verfügen. Doch heute wird das alles zum Problem, denn man kann befürchten, dass die Daten der Bankkarte oder die Geheimnummer abgegriffen werden und man hat Angst davor, dass das das Bankkonto von Betrügern geräumt wird. Deshalb sind jetzt einige Vorsichtsmaßnahmen am Automaten beim Geld abheben ganz sinnvoll. „Sicher am Automaten Geld abheben“ weiterlesen

Verlorene Riester-Zulagen können zurückgeholt werden

Die Riester-Geldanlage ist eine sehr gute Möglichkeit, um Vorsorge für das Alter zu treffen und zugleich staatliche Zuschüsse hierfür zu bekommen. Doch vor kurzen kam Frust bei vielen Riester-Sparern auf, weil für viele die staatliche Förderung zurückgebucht wurde. Die Bundesregierung hat nun auf die Kritik reagiert und bietet Riester-Sparern eine Möglichkeit an, die verlorenen Riester-Zulagen zurückzugewinnen. „Verlorene Riester-Zulagen können zurückgeholt werden“ weiterlesen

Bankgebühr für Zusendung von Kontoauszügen in Frage gestellt

Wer ein Bankkonto als Privat- oder Geschäftsmann führt, der wird recht häufig seine Kontoauszüge ausdrucken. Allerdings kann es dann schon mal passieren, dass man sich mehr als einen Monat Zeit lässt, bevor man die nächsten Kontoauszüge ausdrucken lässt, beispielsweise weil man in einem längeren Urlaub ist. Manche Geldinstitute drucken dann die fälligen Kontoauszüge nach 30 Tagen selbst aus und senden sie per Post dem Kunden zu. Strittig ist aber, ob hierfür eine Bankgebühr zulässig ist. Focus berichtet zu dieser Bankgebühr mit Bezug ein Urteil des Landgerichts Frankfurt, dass in diesem Fall die Rechtmäßigkeit der Gebührenerhebung in Frage gestellt ist. „Bankgebühr für Zusendung von Kontoauszügen in Frage gestellt“ weiterlesen

EU-Richtlinie gegen Zahlungsverzug

Der Zahlungsverzug zwischen B2B (Business-to-Business) Partnern stellt für viele Unternehmen ein enormes Problem dar. Manche Unternehmen möchten bedingt durch eine schwierige wirtschaftliche Lage erst nach wiederholter Mahnung zahlen und auch viele öffentliche Auftraggeber zeigen gelegentlich starke Tendenzen zum Zahlungsverzug. Nun möchte eine neue EU-Richtlinie zum Zahlungsverzug hier klarere Grenzziehungen treffen. „EU-Richtlinie gegen Zahlungsverzug“ weiterlesen

Finanzmarktwächter: Verbraucherschützer wollen Finanzprodukte prüfen

Finanzprodukte sind spätestens in der letzten Finanzkrise in die Kritik geraten. Es geht um geringe Transparenz und versteckte Provisionen, wenn Finanzprodukte ein schlechtes Image haben. Deshalb wurden vielfältige Initiativen gestartet, um mittels Beipackzettel die Finanzprodukte besser zu durchschauen. Nun starten die Verbraucherzentralen mit dem Finanzmarktwächter einen neuen bundesweiten Versuch, Finanzprodukte kritisch unter die Lupe zu nehmen. „Finanzmarktwächter: Verbraucherschützer wollen Finanzprodukte prüfen“ weiterlesen

Riester-Geldanlage und Rückzahlung der Förderung

Eine Riester-Geldanlage ist eine gute Möglichkeit für Arbeitnehmer, eine staatlich geförderte Ergänzung zur Altersrente zu sichern. Allerdings ist die staatliche Förderung an Bedingungen geknüpft, die sich im Nachhinein ändern können. Übersieht der Riester-Sparer diese teilweise komplizierten Anforderungen, dann könnte die staatliche Förderung verloren gehen. „Riester-Geldanlage und Rückzahlung der Förderung“ weiterlesen