Risiken von Energie-Sparlampen

Immer schneller werden herkömmliche Glühbirnen durch Energie-Sparlampen ersetzt. Demnächst wird man keine 60 Watt Glühbirnen mehr kaufen können. Doch vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass mit Energie-Sparlampen Risiken verbunden sind; die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test auf unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten bei Energie-Sparlampen, das Umweltbundesamt hat in einer aktuellen Pressemeldung auf einige der Risiken von Energie-Sparlampen hingewiesen. „Risiken von Energie-Sparlampen“ weiterlesen

Die gesetzliche Krankenversicherung dominiert in Deutschland

In Deutschland gibt es zwei Arten von Krankenversicherung. Für viele Arbeitnehmer ist die gesetzliche Krankenversicherung Pflicht, doch ab einem bestimmten Einkommen kann man in die private Krankenversicherung wechseln. Obwohl diese Art von Krankenversicherung Vorteile bei der Chefarztbehandlung hat, verbleiben auch viele potentielle Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung. Aktuelle Daten zur Krankenversicherung in Deutschland wurden von der Gothaer Versicherung jetzt veröffentlicht. „Die gesetzliche Krankenversicherung dominiert in Deutschland“ weiterlesen

Mobbing und Krankentagegeldversicherung

Mobbing ist nicht nur eine vorübergehende Störung in der Kommunikation mit Vorgesetzen, Kollegen oder Mitarbeitern. Es handelt sich um eine dauerhafte Störung, die auch sehr starke gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Im Extremfall wird der durch Mobbing Betroffene arbeitsunfähig, kann also seinen Beruf nicht mehr ausüben. Der Bundesgerichtshof hat zu Mobbing und Krankengeldtageversicherung entschieden, dass in bestimmten Fällen die Krankentagegeldversicherung zu leisten hat. „Mobbing und Krankentagegeldversicherung“ weiterlesen

Arzt-Bewertung im Internet

Kritisch setzt sich die Hamburger Zeit mit Arzt-Bewertungsplattformen im Internet auseinander. Die Portale zur Arzt-Bewertung litten unter zu geringen Bewertungszahlen und hätten auch zu wenig Transparenz. So sei es möglich, dass man Premium-Werbeanzeigen und Informationen zur Arztbewertung schlecht auseinanderhalten könnte. Doch ein Kommentar zum Artikel merkt an, dass viele der angesprochenen Kritikpunkte auf das jüngst gestartete Arzt-Bewertungsportal von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht zutreffen. „Arzt-Bewertung im Internet“ weiterlesen

Einsteigertarife in der privaten Krankenversicherung

Schon seit Längerem gibt es eine Krankenversicherungspflicht in Deutschland, die insbesondere Selbständige zur Entscheidung motiviert, ob sie in die gesetzliche Krankenversicherung oder in die private Krankenversicherung gehen sollen. Für die gesetzliche Krankenversicherung spricht die Mitversicherung der Familienangehörigen, für die private Versicherung ein höheres Maß an Leistungen. Kritik gibt es aber an den Einsteigertarifen der privaten Krankenversicherung, weil diese nicht im gleichen Umfang mit Mehrleistungen punkten könnten, wie man es oft von einer privaten Krankenversicherung erwartet. „Einsteigertarife in der privaten Krankenversicherung“ weiterlesen

Beipackzettel-Suche und Wechselwirkungs-Check mittels Apotheker-Umschau

Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, der kennt das Problem der Beipackzettel-Recherche: Man muss diese hinsichtlich der Nebenwirkungen genau studieren und insbesondere darauf achten, dass es keine negativen Wechselwirkungen einzelner Medikamente gibt. Unterstützung bekommt man als Patient durch ein Online Angebot der Apotheken Umschau zur Beipackzettelsuche und zum Wechselwirkungs-Check. „Beipackzettel-Suche und Wechselwirkungs-Check mittels Apotheker-Umschau“ weiterlesen

Psychische Belastungen junger Erwachsener

Immer wieder wird behauptet, dass in den letzten Jahrzehnten die psychischen Belastungen zugenommen haben. Dies zeige sich daran, dass die Verordnungszahlen von Psychopharmaka ansteigen. Nun gibt es im Gesundheitsreport 2011 der Techniker Krankenkasse Hinweise darauf, dass die Medikamentenverordnung in diesem Bereich besonders hoch ist und auch seit 2008 zugenommen habe. „Psychische Belastungen junger Erwachsener“ weiterlesen

Functional Food: Überflüssig und teuer?

Viele Verbraucher in Deutschland haben einen erhöhten Cholesterin-Spiegel und bekommen von Ihrem Hausarzt strenge Ernährungsempfehlungen bzw. Medikamente verschrieben. Zwar ist es nicht ganz sicher, dass ein leicht erhöhter Cholesterin-Spiegel das Leben verkürzt, aber das Risiko eines Schlaganfalls möchte man schon vermeiden. Interessant ist in diesem Zusammenhang der neue Begriff „Functional Food“, dann so gekennzeichnete Lebensmittel versprechen gesundheitliche Effekte. Doch andere Experten für Ernährung und Verbraucherschutz (ZDF-Visio Video) warnen: Functional Food sei überflüssig und teuer. „Functional Food: Überflüssig und teuer?“ weiterlesen

Tiefkühlkost im Trend

In den letzten Wochen wurden die Verbraucher verunsichert. Auf breiter Front wurde gewarnt, dass es zu Infektionen mit einem bisher unbekannten Erreger (EHEC) kommen kann. Da die Experten sich nicht einig wurden, ob denn bestimmte Gemüse oder andere Frischprodukte für die Infektion verantwortlich sind und sich jeden Tag diese Einschätzungen zu EHEC änderten, ist es nicht überraschend, dass die Verbraucher nun vermehrt auf Tiefkühlkost umgeschwenkt sind. Es bleibt nun abzuwarten, ob der Trend zur Tiefkühlkost erhalten bleibt, wenn bezüglich des Erregers die letzten Entwarnungen gültig bleiben. „Tiefkühlkost im Trend“ weiterlesen

Kinderimpfungen: Nur wenig Vorbehalte bei den Eltern

Vor Jahrzehnten bestanden noch starke Vorbehalte bei den Eltern gegen Kinderimpfungen. Erst im Laufe der 1950er- und 1960er-Jahre stieg die Akzeptanz gegenüber Kinderimpfungen an, als die Eltern erkannten, dass eine wirksame Strategie gegen Kinderlähmung nur mit einer Schluckimpfung umsetzbar war. Nun hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die gegenwärtige Akzeptanz der Eltern gegenüber Kinderimpfungen erforscht und ist zum Ergebnis gekommen, dass auch heute nur geringe Vorbehalte vorliegen. „Kinderimpfungen: Nur wenig Vorbehalte bei den Eltern“ weiterlesen

Online-Arztbewertung auf breiter Basis

Die Barmer GEK und die AOK gehören zu den größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Deshalb steht ihr neues Projekt zur Online-Arztsuche und Online-Arztbewertung auf einer breiten Basis. Denn alle Mitglieder dieser gesetzlichen Krankenversicherungen können sich im Bewertungsportal anmelden und ihre persönlichen Arzterfahrungen ausführlich abgeben. „Online-Arztbewertung auf breiter Basis“ weiterlesen

Diskussion um Beratungspraxis in Apotheken

Deutschland ist ein Land mit hoher Apothekendichte. Wenn man ein Medikament vom Arzt verschrieben bekommt, dann findet man schnell eine Apotheke, die das Medikament bereit hält oder es zeitnah beschafft. Allerdings haben die Apotheken nicht nur Medikamente im Angebot. Man findet hier auch viele Artikel, die man eher in einer Drogerie vermuten würde. Nun ist eine Diskussion um Apotheken entstanden, ob man diese wieder stärker auf ihr Kerngeschäft, die Beratung zu Medikamenten, beziehen sollte. „Diskussion um Beratungspraxis in Apotheken“ weiterlesen

Praxisgebühr auf dem Prüfstand

Die Praxisgebühr beim ersten Arztbesuch im Quartal ist nach wie vor unbeliebt. Eingeführt wurde die Praxisgebühr, weil man erwartete, dass dadurch die Zahl unnötiger Facharztbesuche reduziert werden könnte. Dies war auch anfangs beobachtbar. Doch inzwischen haben sich die Patienten an die Praxisgebühr gewöhnt und ein nennenswerter Einspareffekt kann nicht mehr unterstellt werden. Nun hat die Bundestagsfraktion der Linken die Praxisgebühr auf den Prüfstand gestellt und hierzu eine öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags veranlasst. „Praxisgebühr auf dem Prüfstand“ weiterlesen

Familienpflegezeit: Reduktion der Arbeitszeit für die Pflege

Der Begriff Familienpflegezeit könnte in den nächsten Jahren wichtig werden: Einerseits weil demographisch bedingt der Bedarf an familiärer Pflege wächst, anderseits weil viele Arbeitnehmer es wünschen, zu Gunsten der Familienpflegezeit eine geringere Arbeitszeit mit ihrem Arbeitgeber zu vereinbaren. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startete daher die gesetzliche Initiative zur Familienpflegezeit.

Man will also die Vereinbarung von beruflicher Tätigkeit und familiärer Pflege umfassend und wirksam verbessern und daher pünktlich zum 1.1.2012 das neue Modell Familienpflegezeit starten. Dieses Modell der Familienpflegezeit sieht vor, dass Arbeitnehmer ihre reguläre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren um bis zu 50 % reduzieren, wenn sie während dieser Zeit einen Angehörigen pflegen müssen. Das Gehalt wird während dieser Zeit lediglich auf 75 % des bisherigen Bruttolohns abgesenkt. Es entsteht so ein Zeitkonto von Arbeitsstunden, die nicht geleistet aber gezahlt werden. Dieses Zeitkonto muss nach der Familienpflegezeit wieder ausgeglichen werden. Beispielsweise so, dass genauso lange voll bei 75 % Bruttolohn gearbeitet wird, wie vorher für die Familienpflegezeit kürzer gearbeitet wurde. Zur Absicherung der Betriebe, die hier Risiken eingehen, beispielsweise wenn der Arbeitnehmer, der Familienpflegezeit beansprucht, berufsunfähig wird, ist eine Versicherung abzuschließen.

Erkennbar ist, dass diese Lösung für eine Familienpflegezeit für die Betriebe sehr kostengünstig gestaltet ist. Ob aber dies die Akzeptanz bei den Betrieben fördert, ist politisch sehr umstritten. Der blog.betriebsrat.de bemängelte, dass das Modell Familienpflegezeit zu schematisch aufgebaut wäre. Haufe.de berichtete, dass es am Widerstand der FDP gescheitert sei, die Familienpflegezeit als verbindlichen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer wirksam zu machen. So würde es dann allein vom Wohlwollen der Arbeitgeber abhängen, ob der Mitarbeiter die notwendige familiäre Pflege umsetzen kann.

Weitere Kritikpunkte am vorgesehen Modell der Familienpflegezeit ergeben sich aus der Knappheit der Zeit für Pflegeleistungen und einer fehlenden staatlichen Unterstützung. Denn viele Arbeitnehmer können es sich aus finanziellen Gründen nicht leisten, mehrere Jahre auf ein Viertel ihres Einkommens zu verzichten. Es bleibt also abzuwarten, ob dieses Modell für Familienpflegezeit politisch umsetzbar ist und wie die neu geschaffene Familienpflegezeit ab 2012 von den Betroffenen angenommen wird.

Lauterbach: Private Krankenversicherung unter Kostendruck

Karl Lauterbach ist Experte für die deutsche Gesundheits-Ökonomie und als SPD-Bundestagsabgeordneter sehr häufig mit praktischen Fragen der Gestaltung der deutschen Krankenversicherungen befasst. In einem Interview mit der Verbraucher-Magazin Wiso gibt er einige Hinweise, wie sehr die private Krankenversicherung in den nächsten Jahren unter Kostendruck kommen könnte. „Lauterbach: Private Krankenversicherung unter Kostendruck“ weiterlesen

Die Deutschen sind gegen Abstriche bei der Gesundheitsversorgung

Dafür dass die medizinische Versorgung in Deutschland bezahlbar bleibt, setzen sich viele Deutsche ein. Dies hat nun auch eine repräsentative Untersuchung im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ergeben. Einschnitte bei den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen seien unbeliebt, so ein Fazit dass man aus den Ergebnissen dieser interessanten Untersuchung ziehen könnte. Medizin sollte für alle bezahlbar bleiben. Der Eindruck könnte entstehen, dass die Deutschen den komplexen Zusammenhang von Gesundheitskosten und Gesundheitsversorgung sehr einfach sehen. „Die Deutschen sind gegen Abstriche bei der Gesundheitsversorgung“ weiterlesen

Kapitalgedecke Pflegeversicherung stößt auf Widerstand

Eine Pflegeversicherung ist sehr wichtig, wenn man im Alter einen gewissen Rückhalt für eine mögliche Pflege haben will. Doch die normale gesetzliche Pflegeversicherung deckt nicht die gesamten Risiken ab. Deshalb war in der schwarz-gelben Regierungskoalition überlegt worden, diese Pflegeversicherung durch eine zusätzliche kapitalgedeckte Pflegeversicherung zu ergänzen. Nun meldet das Nachrichtenmagazin Spiegel, dass es innerhalb der CDU/CSU starke Widerstände gegen die kapitalgedeckte Pflegeversicherung gibt. „Kapitalgedecke Pflegeversicherung stößt auf Widerstand“ weiterlesen

Fusionen von Krankenkassen in 2011

Aktuell wird gemeldet, dass zwei große gesetzliche Krankenkassen fusionieren wollen: Techniker Krankenkasse und KKH-Allianz. Möglicherweise ist dies nur ein Auftrag für weitere Fusionen von Krankenkassen in 2011, denn eine Fusion kann eine Möglichkeit sein, den Zusatzbeiträgen zu entgehen, die oft dazu führen, dass die entsprechenden Krankenkassen viele Mitglieder verlieren. „Fusionen von Krankenkassen in 2011“ weiterlesen

Gesundheits-Apps statt Arztbesuch

Handys und Apps sind gegenwärtig in vielen Handlungsfeldern erfolgreich. Apps sind kleine Programme für mobile Telekommunikationsgeräte, mit denen man von lokalen und internationalen Nachrichten bis hin zur Geldanlage alles Mögliche realisieren kann. Nun kommen Gesundheits-Apps auf den Markt, die sich deutlich auf den Arztbesuch auswirken könnten, was eine Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. zu Gesundheits-Apps heraufgefunden hat. „Gesundheits-Apps statt Arztbesuch“ weiterlesen

Vorkasse-Medikamente können für den Patienten teuer kommen

Seit Jahresanfang gibt es eine Neuregelung zur Abrechnung von Medikamenten, die sich eigentlich kostensenkend für Kassen-Patienten auswirken sollte. Gesetzliche Krankenversicherungen wie die AOK haben den Umfang der Medikamente erweitert, die über spezielle Rabattverträge günstiger für ihre Versicherten von den Apotheken abgegeben werden müssen. Allerdings kann es passieren, dass der Patient nicht mehr das gewohnte Medikament bekommt, sondern ein wirkstoffgleiches Alternativ-Präparat. Patienten, die aber das gewohnte Medikament bekommen wollen, müssen dann in Vorkasse treten und können sich die erstattungsfähigen Kosten für das Vorkasse-Medikament von ihrer Krankenkasse zurückholen. Diese kann aber den Erstattungsbetrag durch Abzug von Verwaltungskosten reduzieren. „Vorkasse-Medikamente können für den Patienten teuer kommen“ weiterlesen

Praxisgebühr mit ärztlicher Überweisung vermeiden

Immer noch ärgern sich die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn sie bei einem ersten Arztbesuch im Quartal die Praxisgebühr von 10 Euro zahlen müssen. Jeder kennt aber den „Trick“, dass man die Praxisgebühr bei einem Arztbesuch beim zweiten Arzt im selben Quartal vermeiden kann, indem man sich eine Überweisung beim ersten Arzt holt. Dieses Vorgehen ist so weit verbreitet, dass sich viele fragen, ob sie überhaupt ohne Überweisung zum Facharzt gehen dürfen. Auch kann es vorkommen, dass der Facharzt sich weigert, ohne Überweisung tätig zu werden. „Praxisgebühr mit ärztlicher Überweisung vermeiden“ weiterlesen

Basistarif der privaten Krankenversicherung

Nicht jeder in Deutschland hat die freie Wahl, ob er Mitglied einer gesetzlichen oder einer privaten Krankenversicherung werden kann. Standardfall ist eigentlich die gesetzliche Krankenversicherung, für die auch der Begriff Krankenkasse noch häufig verwandt wird. Jeder Arbeitnehmer wird automatisch Mitglied einer Krankenkasse; er kann allerdings wählen, welche Krankenkasse bzw. gesetzliche Krankenversicherung es denn genau sein soll. Da auch der Ehepartner ohne eigenes Einkommen bzw. die Kinder ohne Einkommen Mitglied dieser Krankenkasse ohne zusätzliche Kosten werden können, ist die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland der Normalfall mit ca. 90 % der Versichertenzahlen. „Basistarif der privaten Krankenversicherung“ weiterlesen

Winterdepression sollte genau untersucht werden

Der Winter ist eine Jahreszeit, die viele Menschen trüber stimmt. Entweder man freut sich auf das Weihnachtsfest oder man hat Angst vor der Einsamkeit, wenn das Fest und der Jahreswechsel anstehen. Oft ist das Wetter schlecht und die Sonneneinstrahlung nimmt ab. Bei vielen Menschen führt der Trübsinn zu Melancholie, sie sprechen auch von Winterdepression und verwenden damit im zweiten Wortteil einen Begriff, der eine schwerwiegende Krankheit bezeichnet: die Depression. „Winterdepression sollte genau untersucht werden“ weiterlesen

Öffnungsklauseln und private Krankenversicherung

Unruhe bei den deutschen Ärzten gibt es, seit erkennbar geworden ist, dass es für die Abrechnung zwischen Arzt und privater Krankenversicherung Öffnungsklauseln geben könnte. Hintergrund dieser Diskussion sind der Eindruck, das die Bundesregierung eine Neuordnung der Gebührenordnungen für Zahnärzte und Ärzte anstrebt, bei der die bisherigen Vergütungen durch direkte Verträge zur Abrechnung von Leistungen ergänzt oder erweitert werden können. „Öffnungsklauseln und private Krankenversicherung“ weiterlesen

Preisvergleichsplattform für zahnärztliche Leistungen zulässig

Zahnärztliche Leistungen sind oft sehr teuer. Deshalb lohnt es sich für den Verbraucher, hier verschiedene Angebote vergleichen zu können. Früher musste der Verbraucher hierzu sich selbst an verschiedene Zahnärzte wenden, was erhebliche Zeit in Anspruch nahm und auch nicht zu einem schnellen Ergebnis führen konnte. Eine Alternative wäre eine Ausschreibung für zahnärztliche Leistungen; diese wurde und wird auch im Internet umgesetzt und fand eine gute Resonanz, was aber Vertretern der Zahnärzte nicht gefiel. Nun hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die verbraucherfreundliche Preisvergleichsplattform zulässig ist und weiter am Markt für zahnärztliche Leistungen operieren kann. „Preisvergleichsplattform für zahnärztliche Leistungen zulässig“ weiterlesen

Wechsel der privaten Krankenversicherung nach Beitragserhöhung

Häufig am Jahresanfang werden bei der privaten Krankenversicherung Beitragserhöhungen fällig. Für den ein oder anderen entsteht dann die Frage, ob er nicht zu einer anderen, günstigeren privaten Krankenversicherung wechseln sollte. Einfach schnell im Internet eine bessere private Krankenversicherung suchen, die alte kündigen und zur neuen privaten Krankenversicherung wechseln? Von einem solchen Vorgehen ist abzuraten, denn ein Wechsel zu einer neuen privaten Krankenversicherung ist mit vielen Risiken behaftet. „Wechsel der privaten Krankenversicherung nach Beitragserhöhung“ weiterlesen

Vorkasse bei der Krankenkasse bleibt umstritten

Viele Mitglieder einer Krankenkasse machen die Erfahrungen, dass es manchmal schwer ist, zeitnah einen Facharzt-Termin zu bekommen. Bevor man der Sprechstundenhilfe das gesundheitliche Problem erklären kann, wird zunächst gefragt, ob man gesetzlich oder privat versichert ist und ob eine Überweisung vom Hausarzt vorliegt. Fakt ist weiterhin, dass viele Fachärzte unterschiedlich Wartelisten für Privat- und Kassenpatienten führen. Da es weniger Privatpatienten gibt und diese besser honoriert werden, bekommen diese auch schneller einen Termin. Die aktuelle schwarz-gelbe Bundesregierung will nun über die Vorkasse beim Arzt auch den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen die Möglichkeit geben, die Privilegien einer bevorzugten Behandlung für sich zu nutzen. Ob diese „Privilegien“ aber wirklich hilfreich für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen sind, kann auch hinterfragt werden. „Vorkasse bei der Krankenkasse bleibt umstritten“ weiterlesen

Zusatzbeiträge zur Krankenkasse werden schnell steigen

Nach der aktuellen Planung der Bundesregierung sollen die Krankenkassenbeiträge für die Arbeitgeber langfristig stabilisiert werden. Die in der Krankenkasse Versicherten sollen Mehrkosten durch allein zu zahlenden Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung aufbringen. Nun wurde durch eine neue Studie des Instituts für Gesundheitsökonomie der Universität Köln im Auftrag des DGB bekannt, dass diese Zusatzbeiträge schnell zu einer zusätzlichen monatlichen Belastung im Umfang von etwa 100 Euro anwachsen können. „Zusatzbeiträge zur Krankenkasse werden schnell steigen“ weiterlesen

Auch Privatversicherte sollen von Medikamenten-Rabatten profitieren

Schon länger ist es möglich, dass die gesetzlichen Krankenkassen besondere Rabatte für Medikamente bekommen, wodurch die Krankenkassen Kostensenkungsmöglichkeiten haben. Nach neuen Plänen der Bundesregierung sollen nun auch die Mitglieder der privaten Krankenversicherungen von diesen Rabatten profitieren. „Auch Privatversicherte sollen von Medikamenten-Rabatten profitieren“ weiterlesen

Vorkasse beim Arzt: Neue Belastung für Kranke

Für Mitglieder einer privaten Krankenversicherung ist die Vorkasse für Arztkosten selbstverständlich. Nachdem dieser nach dem Arztbesuch über Rechnung seine Leistungen gegenüber dem Kranken einfordert, ist das Mitglied der privaten Krankenversicherung auf die Vorkasse verweisen. Man zahlt die Arztrechnung und kann die Kosten bei seiner privaten Krankenversicherung zurückholen. Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse kennen die Vorkasse bisher noch nicht. Doch das möchte Gesundheitsminister Rösler jetzt ändern, wie die Financial Times Deutschland jüngst berichtete. Vorkasse beim Arzt, das könnte zu einer neuen Belastung für Kranke werden, die schon durch andere Maßnahmen der Gesundheitsreform gebeutelt sind.

Es sind weitreichende Ideen zur Verringerung des Abstandes zwischen gesetzlicher Krankenkasse und privater Krankenversicherung, bei denen die Vorkasse beim Arzt nur ein Mosaikstein bildet. Der Gesundheitsminister stört sich daran, dass sich gesetzlich Versicherte gegenwärtig auf viele Jahre im Voraus an einen bestimmten Tarif mit Kostenerstattung zu binden haben, wenn diese flexiblere Versicherungstarife nutzen wollen. Man hätte früher Erstattungstarife möglichst unattraktiv machen wollen. Diesem werde man jetzt entgegenwirken. Vorkasse sei hier nur ein Punkt und es stünde ja jedem frei, ob er überhaupt einen Tarif mit Erstattungsmöglichkeit wähle.

Begründet wird die Forderung nach Vorkasse gern mit der dadurch entstehenden Transparenz. Denn wenn die Kranken zeitnah nach dem Arztbesuch eine Rechnung erhalten, dann könnten sie ja sehen, was die Behandlung gekostet habe. Dafür wäre aber nicht unbedingt die Einführung der Vorkasse notwendig; es würde genügen, wenn der Arzt nach jedem Besuch eine Patientenquittung erstellt. Wie berichtet wird, gibt es nicht nur bei der Opposition sondern auch bei den Koalitionspartnern starken Widerstand gegen die Idee, Vorkasse nach dem Arztbesuch häufiger möglich zu machen. „Vorkasse beim Arzt: Neue Belastung für Kranke“ weiterlesen

Gesund durch die Zeit der Erkältung kommen

Der Herbst ist oft durch eine Erkältung gekennzeichnet. Doch es gibt einfache Maßnahmen, um den Phänomen der Erkältung rechtzeitig zu begegnen. Dabei muss dem kritischen Verbraucher klar sein, dass eine Erkältung, die durch Halsschmerzen, Husten, verstopfte Nase oder Kopfschmerzen gekennzeichnet ist, nicht einfach durch kaltes und nasses Wetter entsteht. Eine Erkältung oder eine schwere Grippe wird nur durch eine Infektion übertragen und hier müssen die Vorsichtsmaßnahmen gegen Erkältung ansetzen. „Gesund durch die Zeit der Erkältung kommen“ weiterlesen

Zurückhaltung beim Wechseln in die private Krankenversicherung

Der Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse in eine private Krankenversicherung soll im nächsten Jahr einfacher möglich werden. Gleichzeitig ist geplant, dass die gesetzlichen Krankenkassen ab dem kommenden Jahr weniger Möglichkeiten haben werden, mit Zusatztarifen besserdienende Mitglieder zu halten. Allerdings ist jetzt durch die „Continentale-Studie 2010“ deutlich geworden, dass bei vielen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse starke Zurückhaltung gegenüber einem Wechsel in die private Krankenversicherung besteht, vor allem weil das Kostenrisiko als sehr hoch eingeschätzt wird. „Zurückhaltung beim Wechseln in die private Krankenversicherung“ weiterlesen