Arzneiverordnungs-Report: Medikamente sind in Deutschland sehr teuer

Seit langem ist bekannt, dass bestimmte Medikamente in Deutschland relativ teuer sind und das die Kostensumme, die für Arznei in Deutschland von den Krankenversicherungen erbracht werden, sehr hoch ist. Gestern haben wir über einige Ansätze des Bundesgesundheitsministeriums berichtet, wie Medikamentenpreise gesenkt werden könnten. Gestern  wurde auch der Arzneiverordnungs-Report 2010 vorgestellt, der nicht nur aufzeigte, wie stark die Medikamentenkosten in den letzten Jahren angestiegen sind, sondern auch in vielen Punkte deutlich machte, dass die Medikamentenpreise in Deutschland drastisch höher als in europäischen Nachbarländern sind. Es gibt also ein Milliarden-Einsparpotential beim Medikamenten-Einsatz in Deutschland. „Arzneiverordnungs-Report: Medikamente sind in Deutschland sehr teuer“ weiterlesen

Gesundheitsministerium will Kostensenkungen durchsetzen

Kostensenkungen sind für das deutsche Gesundheitswesen dringend nötig, denn verschiedene Faktoren weisen darauf hin, dass in den nächsten Jahren deutliche Belastungen durch höhere Kosten für Gesundheitsmaßnahmen anstehen;

Rabatte und Zugaben in Apotheken: geringe Möglichkeiten

Einige Apotheken hatten in letzter Zeit mit Rabatten oder Zugaben versucht, die Kundenbindung zu verstärken. So wurden höhere Rabatte gewährt oder Zugaben gemacht, die es für die Patienten lukrativ erscheinen lies, bei der jeweiligen Apotheke die vom Arzt verschriebenen Medikamente zu beziehen. Dumm nur, dass es in Deutschland bei Apotheken eine Preisbindung gibt, die es den Apotheken eigentlich verbietet, Rabatte oder Zugaben ihren Kunden zu gewähren. Nun hat sich der Bundesgerichtshof BGH mit der Frage von Rabatten und Zugaben durch Apotheken befasst und entschieden, dass hier die Möglichkeiten sehr begrenzt sind. „Rabatte und Zugaben in Apotheken: geringe Möglichkeiten“ weiterlesen

Privatkrankenversicherung soll bei Medikamenten entlastet werden

Kunden einer privaten Krankenversicherung sollen nach einer Planung der Bundesregierung demnächst zu niedrigeren Kosten an bestimmte Medikamente kommen. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte Nachrichten der Financial Times Deutschland, dass es zu einer Angleichung der Preise im Arzneimittelbereich zwischen den privaten Krankenversicherungen und den gesetzlichen Krankenkassen kommen soll. Gesetzliche Krankenkassen haben bisher Vorteile bei Medikamentenpreisen, die durch die Neuregelung reduziert werden sollen. „Privatkrankenversicherung soll bei Medikamenten entlastet werden“ weiterlesen

Zuzahlungen für Medikamente steigen an

Seit 2006 gibt es viele Medikamente in Apotheken für Krankenkassen-Mitglieder ohne Zuzahlung. Dies bedeutet, dass in vielen Fällen eine kostengünstige Versorgung mit Medikamenten möglich ist, denn eine Zuzahlung wird nicht bei jedem Medikament fällig und damit sind Patienten von Kosten entlastet, die insbesondere bei Älteren teilweise sehr hoch ausfallen. Nun meldet aber die Bundesvereinigung der Apothekerverbände, dass neue Festbeträge für Medikamente ab dem 1. September 2010 dazu führen, dass die Krankenkassen mehr Zuzahlungen bei Medikamenten von Patienten beanspruchen können. Von einigen Kritikern wird daher bemängelt, dass die Zuzahlungen (wie auch bei den Krankenkassenbeiträgen) auf versteckte Weise die Kosten des Gesundheitssystems einseitig auf die Betroffenen verschiebt. „Zuzahlungen für Medikamente steigen an“ weiterlesen

Überdosierung von Medikamenten kann gefährlich werden

Eine Überdosierung von Medikamenten wird vermieden, wenn man überwiegend nur einen Arzt konsultiert, bzw.  einem Arzt einen Überblick über alle verordneten Medikamente verschafft. Ärztliche Experten warnen davor über längere Zeit hohe Medikamenten-Mengen im zweistelligen Bereich zu nehmen, weil dann schnell eine Überdosierung entstehen kann. Allerdings besteht auch beim Einsatz eines ärztlichen Experten dann immer noch die Gefahr, dass die freiverkäuflichen Medikamente überdosiert werden, weil man es vielleicht vergisst, diese rezeptfreien Medikamente dem Arzt zu melden. Und inzwischen kann man über das Internet schnell zu freiverkäuflichen Medikamenten kommen. „Überdosierung von Medikamenten kann gefährlich werden“ weiterlesen

Vorsicht bei ausländischem Arbeitsattest aus dem Urlaub

Wer sich im Ausland wegen eines Urlaubs beim Arbeitgeber krank meldet, der sollte beachten, dass für die Krankmeldung bzw. das ärztliche Attest hohe Ansprüche einzuhalten sind. Denn das Landesarbeitsgericht Rheinland Pfalz hat festgelegt, dass ein im Ausland ausgestelltes Attest nicht ohne weiteres ausreichend ist, um den Nachweis der Arbeitsunfähigkeit zu führen. „Vorsicht bei ausländischem Arbeitsattest aus dem Urlaub“ weiterlesen

Wanderstöcke auswählen und richtig einsetzen

Wanderer können ihre Gelenke beim Wandern deutlich entlasten, wenn sie die richtigen Wanderstöcke auswählen und einsetzen. Denn wenn man Wanderstöcke verwendet, dann werden besonders die Knie bei einer Bergwanderung geschont. Dies zeigt sich auf jeden Fall beim Abstieg, der sehr belastend für die Gelenke sein kann, wenn man keine Wanderstöcke zum Einsatz bringt. „Wanderstöcke auswählen und richtig einsetzen“ weiterlesen

Regierung plant Einschränkungen für Zusatztarife der Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nicht nur Pflichtmitglieder. Auch viele Gutverdienende möchten gerne bei der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben, weil sie es schätzen, dass hier normalerweise die komplette Familie einen umfassenden Versicherungsschutz genießt und die Kosten überschaubar bleiben. „Regierung plant Einschränkungen für Zusatztarife der Krankenkassen“ weiterlesen

Säumniszuschlag nach Verweigerung des Zusatzbeitrags der Krankenkasse

Krankenkassen können von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag erheben, wenn die regulären Einnahmen nicht mehr ausreichen, die Krankheitskosten zu finanzieren. Von dieser Möglichkeit des Zusatzbeitrages machen viele Krankenkassen (auch große Krankenkassen) bereits Gebrauch, selbstverständlich nicht zur Freude der Mitglieder. Diese könnten zwar die Krankenkasse wechseln, aber dies ist nicht nur aufwendig, sondern will auch gut überlegt werden, denn neben der Höhe des Zusatzbeitrags  sind noch viele weitere Überlegungen anzustellen. Gelegentlich wird der Verdacht geäußert, dass der Zusatzbeitrag zu einem Kassensterben führen könnte. „Säumniszuschlag nach Verweigerung des Zusatzbeitrags der Krankenkasse“ weiterlesen

Psychische Krankheiten: Kosten steigen stark

Psychische Erkrankungen wie Demenz und Depression sind nicht nur für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine starke Belastung, sondern verursachen auch zunehmend hohe Kosten. Das Statistische Bundesamt meldete hierzu, dass die Ausgaben für psychische Krankheiten in den letzen Jahren um ein Drittel angestiegen sind. So lagen die Krankheitskosten durch Verhaltensstörungen und psychische Erkrankungen in 2008 bei 28,7 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Kosten lang nur bei zwei Diagnosen: Demenz und Depression. „Psychische Krankheiten: Kosten steigen stark“ weiterlesen

Bestimmte Medikamente können für ältere Menschen ungeeignet sein

Das ARD-Magazin Report Mainz hat sich jüngst mit der Frage beschäftigt, ob nicht bestimmte Medikamente für ältere Menschen ungeeignet sein könnten. Für Experten des Medikamenteneinsatzes sei es nicht verwunderlich, dass besondere Patientengruppen wie ältere Menschen anders auf Nebenwirkungen bei bestimmten ärztlich verschriebenen Medikamenten reagieren. Das Problem würde schon länger in den Vereinigten Staaten bearbeitet und man biete dort den Ärzten und Patienten eine Liste der Medikamente, die besonders für Ältere riskant sind. Eine solche Liste von Medikamenten, die bei älteren Menschen mit besonderer Vorsicht einzusetzen wären, könnte also auch für Deutschland hilfreich sein. „Bestimmte Medikamente können für ältere Menschen ungeeignet sein“ weiterlesen

Wanderabzeichen wird Bestandteil beim Bonusprogramm der Krankenkassen

Viele Krankenkassen betreiben ein Bonusprogramm für ihre Mitglieder, bei denen diese durch bestimmte Aktivitäten Bonuspunkte sammeln können, die dann zu einer Prämie führen. Nun teilt der Deutsche Wanderverband mit, dass das von ihm ausgegebene Deutsche Wanderabzeichen beim Bonusprogramm der Krankenkassen angerechnet wird. „Wanderabzeichen wird Bestandteil beim Bonusprogramm der Krankenkassen“ weiterlesen

Den Placebo-Effekt optimieren

Was für viele Laien rätselhaft wirkt, ist für Mediziner altbekannt: der Placebo-Effekt. Beim Placebo-Effekt geht es darum, dass Medikamente eine deutliche Wirkung zeigen, obwohl in Ihnen gar kein Wirkstoff enthalten ist. So stehen aber auch Schlankheitsmittel unter dem Placebo-Verdacht , dass sie überwiegend nur als Placebos wirken, obwohl sie natürlich auch Wirkstoffe enthalten, deren Auswirkung aber auf den Prozess des Abnehmens fraglich ist. Auch homöopathische Mittel stehen häufig unter Placebo-Verdacht.

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MP3-Player gesundheitsbewusst nutzen

Laute Musik kann für das Gehör eines Menschen gesundheitliche Gefahren nach sich ziehen. Das ist aber noch lange kein Grund, auf dem MP3-Player beim Bahnfahren zu verzichten. Eine Studie zur gesundheitlichen Auswirkungen von MP3-Playern war kürzlich zu dem Ergebnis gekommen, dass langes und lautes Musikhören danach die Reizschelle gegenüber Hörgeräuschen reduziert. Auch über die Rauschwirkung von bestimmter Musik wurde von Golem.de berichtet, wobei man diese Effekte eher auf das Sommerloch zurückführt. „MP3-Player gesundheitsbewusst nutzen“ weiterlesen

Hoher Fleischkonsum kann Übergewicht fördern

Fettes Fleisch steht schon lange am Prager, wenn es um das Thema Übergewicht geht. Nun gibt es aber eine Studie zum Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und Übergewicht, die auf sehr breiter Basis zu diesem Ergebnis gefunden hat. Bei einer Vielzahl von Teilnehmern aus vielen europäischen Ländern konnte die Studie zeigen, dass weniger Fleisch zu einem besseren und gesunderen Gewicht führen kann. Durch Reduktion des Fleischkonsums bzw. durch veränderte Wahl von Fleischsorten könnte es also gelingen, Übergewicht zu reduzieren. „Hoher Fleischkonsum kann Übergewicht fördern“ weiterlesen

Robert-Koch-Institut gibt Impfempfehlungen

Das Robert-Koch-Institut gibt laufend aktuelle Impfempfehlungen, die über eine hohe Anerkennung verfügen. Impfempfehlungen sind wichtig, da viele Verbraucher über die Notwendigkeit der Impfungen verunsichert sind, beispielsweise weil es viel unberechtigte Aufregung um die Notwendigkeit der Impfungen gegen Schweinegrippe gegeben hatte. Angesichts dieser Verunsicherung war es auch nicht verwunderlich, dass die Impfempfehlungen gegen Schweinegrippe kaum beachtet wurden. „Robert-Koch-Institut gibt Impfempfehlungen“ weiterlesen

Verbraucher-Zentrale fordert Patientenquittung

Für Privat-Patienten sind die Abrechnungen des Arztes sehr transparent. Der privat Versicherte erhält eine Rechnung, aus der er im Detail die ärztlichen Leistungen entnehmen kann. Für Privat-Patienten sind die Abrechnungen des Arztes sehr transparent. Der privat Versicherte erhält eine Rechnung, aus der er im Detail die ärztlichen Leistungen entnehmen kann. Das Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung zeigt lediglich seine Krankenkassenkarte vor und der Arzt rechnet über die kassenärztliche Vereinigung das Honorar für seine Leistungen ab. Welche Leistungen dann für das Mitglied genau berechnet wird, ist also weder der Krankenkasse noch dem Patienten klar. Dieser Umstand wird schon seit langem kritisiert und könnte durch eine Patientenquittung verändert werden. „Verbraucher-Zentrale fordert Patientenquittung“ weiterlesen

Wahltarife in der gesetzlichen Krankenversicherung: Bisher kaum genutzt

Seit einiger Zeit ist es auch in der gesetzlichen Krankenversicherung möglich , Wahltarife zu bekommen, um als Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse Einfluss auf den Leistungskatalog nehmen zu können. So kann man Geld sparen, wenn man auf ärztliche Leistungen verzichtet. Als Selbständiger konnte man einen Zusatztarif abschließen, um im Krankheitsfall einen Entgeltersatz zu haben. Dies ist aber durch die Neuregelung zum Krankengeld nicht mehr so relevant. Interessant war viele auch die Möglichkeit, besondere ärztliche Leistungen wie Homöopathie durch einen Zusatztarif abzusichern,  obwohl Homöopathie als Kassenleistung sehr umstritten ist. „Wahltarife in der gesetzlichen Krankenversicherung: Bisher kaum genutzt“ weiterlesen

Männer: Gesundheitsvorsorge entwicklungsfähig

Ein bekanntes Vorurteil ist es, dass Männer den Arztbesuch meiden und sich gleichwohl sehr gesund fühlen. Und ein weiteres Vorurteil ist, dass Frauen häufiger zum Arzt gehen und intensiver die Vorsorge nutzen und sich gleichwohl doch kränker fühlen. Tatsächlich haben Männer ein anderes Verhalten gegenüber möglicher Gesundheitsvorsorge, wie ein kürzlich publizierte Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker-Krankenkasse ergab. Danach kann man folgern, dass Männer tatsächlich noch viel Nachholbedarf haben, wenn es um ihre Gesundheitsvorsorge geht. „Männer: Gesundheitsvorsorge entwicklungsfähig“ weiterlesen

Bildung kann zum erfolgreichen Bewältigung von Demenz beitragen

Personen, die längere Zeit und mehr Aufwand in ihre Bildung stecken, scheinen besser in der Lage zu sein, die Auswirkungen, die Demenz auf das Gehirn hat, zu kompensieren. Zu diesem interessanten Ergebnis kommt eine britische Studie, über die kürzlich die BBC berichtete: Bildung hilft dem Gehirn bei Demenz Veränderungen zu kompensieren. „Bildung kann zum erfolgreichen Bewältigung von Demenz beitragen“ weiterlesen

Strategien gegen Tinnitus

Tinnitus ist ein weit verbreitetes Symptom. Wie jüngst zum Hörgeräusche-Symptom gemeldet wurde, haben mehr als 20 Mio. Deutsche mit Tinnitus zu tun; auch wenn bei den meisten diese Pfeif- und Brummgeräusche oft nur kurzzeitig als Belastung erlebt werden. Bei etwa 300.000 Patienten in Deutschland wird der Tinnitus chronisch und hier sollte man sich um eine schnelle Therapie kümmern, damit die Beachtung der Hörgeräusche nicht über Lernprozesse des Gehirns zusätzlich verstärkt wird. Betroffene von Tinnitus sollten also schnellstmöglich mit einem Facharzt für Hals-Nasen-Ohren Kontakt aufnehmen und Wert darauf legen, dass eine Vielfalt von Strategien zur Beendigung oder Einschränkung der Ohrgeräusche zum Einsatz kommen. „Strategien gegen Tinnitus“ weiterlesen

Recherchen vor Arztbesuch im Ausland sind wichtig

Nun ist wieder Reisezeit und es wird sich nicht vermeiden lassen, dass man bei einer plötzlich eintretenden Erkrankung einen Arztbesuch im Ausland machen muss. Aber es gibt auch viele Leute, die von vorneherein eine Arztbehandlung im Ausland anstreben, z.B. weil diese kostengünstiger ist. Bisher musste man hierzu einige Hürden überwinden, die die Gesundheitsminister der EU aber für den europäischen Raum reduzieren möchten: Für ein Arztbesuch im Ausland sollen vereinfachte Regeln gelten. „Recherchen vor Arztbesuch im Ausland sind wichtig“ weiterlesen

Blutdruck: Softdrinks und stark zuckerhaltige Getränke sollten nicht überwiegend zum Durstlöschen eingesetzt werden

Gegenwärtig ist die Hitze sehr groß und die Menschen greifen gerne mehrfach am Tag zu Getränken, wie Softdrinks, Tee und Kaffee, um den Durst zu löschen und den Wassermangel nach starkem Schwitzen auszugleichen. Zwar ist vielen bekannt, dass ganz normales Leistungswasser sehr gut geeignet ist, den Feuchtigkeitsverlust der Körpers bei starker Hitze auszugleichen, doch normales Wasser schmeckt nun mal nach nichts Besonderes und daher greift man lieber zum Softdrink, der allerdings sehr häufig relativ viel Zucker enthält. Zucker wird auch in Tee, Kaffee und anderen Getränken verwandt, um den Geschmack zu verbessern. „Blutdruck: Softdrinks und stark zuckerhaltige Getränke sollten nicht überwiegend zum Durstlöschen eingesetzt werden“ weiterlesen

Phobien können therapiert werden

Viele Menschen haben starke Ängste, seien es Ängste vor dem Zahnarzt, vor dem Fliegen oder vor bestimmten Tieren wie Schlangen oder Spinnen. Sind diese Ängste  sehr stark und werden sie als gesundheitseinschränkende Haltungen erlebt, dann sprechen Ärzte und Psychologen von Phobien. Phobien werden dann als auch phobische gesundheitliche Störung eingeschätzt, wenn es sich um eine unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen oder Objekten handelt. Durch den übermäßigen Drang, die angstauslösende Situation zu vermeiden, besteht eine starke Einschränkung der Handlungsmöglichkeiten. Wer Höhenangst als Phobie erlebt, vermeidet nicht nur Urlaub in den Bergen, sondern hat schon Angst vor einem Spaziergang in unbekanntem Umfeld, weil sich ja dort plötzlich Abgründe sich auftun könnten. „Phobien können therapiert werden“ weiterlesen

Tinnitus durchs Handy?

Tinnitus ist eine sehr starke Belastung für viele Menschen, denn die dauernden Ohrgeräusche sind schwer in ihrer Ursache zu bestimmen. Nun gibt es eine neue Untersuchung, die vom Journal Occupational and Environmental Medicine publiziert wurde, die das Handy bzw. viele Handy-Telefonate als Mitverursacher für Tinnitus vermuten lässt. Bei einem Tinnitus nimmt der Betroffene Ohrgeräusche wahr, die von anderen auf keine äußere Quelle zurückgeführt werden können. Objektiver Tinnitus, der auf eine vom Ohrenarzt feststellbare innere Geräuschquelle zurückführbar ist, wird sehr selten festgestellt. Tinnitus wird oft nur im subjektiven Erleben des Betroffenen erkannt, wobei aber schon länger bekannt ist, dass der Tinnitus mit belastungsintensiven Geräuschsituationen im Zusammenhang stehen kann. „Tinnitus durchs Handy?“ weiterlesen

Schuhkauf für Kinderfüße

Beim Schuhkauf für Kinderfüße sollten Eltern besonders aufmerksam sein, denn es besteht schnell die Tendenz, zu kleine und zu enge Schuhe zu kaufen. Damit hat sich jetzt auch der TÜV Rheinland genauer beschäftigt und er legt den Eltern nahe, den Kinderfuß vor dem Schuhkauf messen zu lassen. Dies könnten die Eltern auch dadurch unterstützen, dass sie bereits zu Hause eine Schablone des Kinderfußes anfertigen und beim Ausprobieren der Schuhe darauf achten, dass diese nicht zu eng sitzen, sondern auch ausreichend Platz für die Kinderfüße lassen, damit diese gut abrollen können. „Schuhkauf für Kinderfüße“ weiterlesen

Homöopathie als Kassenleistung?

Die Senkung von Kosten im Gesundheitsweisen ist immer wieder ein Thema, insbesondere wenn es zu einer Erhöhung der Krankenkassenbeiträge kommen soll. Besonders rege ist hier der Gesundheitsexperte der SPD: Professor Karl Lauterbach. Lauterbach fordert, dass die Homöopathie als Kassenleistung aufgehoben wird. Einerseits sei die gesundheitliche Nützlichkeit nicht nachgewiesen, anderseits wäre es nicht sinnvoll, unnütze Leistungen mit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu adeln. Hier wird Lauterbach ausnahmsweise einmal von seinem christdemokratischen Gegenspieler Jens Spahn unterstützt, der auch die Streichung der Homöopathie als Kassenleistung erwägt, weil es keinen wissenschaftlichen Nachweis für den Nutzen von Homöopathie gebe. „Homöopathie als Kassenleistung?“ weiterlesen