Arbeitsintensität und Depression

Psychische Störungen, wie die  Depressionen, werden  immer häufiger für  Krankschreibungen verantwortlich gemacht. Dabei ist die Depression eine Erkrankung, die nicht nur die Arbeitsfähigkeit stark belastet, sondern auch zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität führt. Über den Zusammenhang von Arbeitsbelastungen, wie Arbeitsintensität und ungenügende Arbeitsgestaltung, gab es bisher recht wenige Untersuchungen. „Arbeitsintensität und Depression“ weiterlesen

116 117: schneller zum ärztlichen Bereitschaftsdienst

Wenn man mal dringend den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen will, dann kann man gegenwärtig noch nicht besonders schnell reagieren, denn die Nummer vom ärztlichen Bereitschaftsdienst ist bundesweit (und europaweit sowieso) sehr unterschiedlich. Das solle sich bald ändern, denn mit der gut merkbaren Kombination 116 117 soll man zunächst deutschlandweit und schließlich auch in Europa den ärztlichen Bereitschaftsdienst schnell erreichen.

Denn wie jetzt von aerzteblatt.de gemeldet wurde, haben die Verbänder der Kassenärzte von der zuständigen Bundesnetzagentur die Zustimmung erhalten, für ganz Deutschland die einheitliche Rufnummer 116 117 für den wichtigen ärztlichen Bereitschaftsdienst möglich zu machen. Wirksam könnte die neue einheitliche Rufnummer für den deutschen ärztlichen Bereitschaftsdienst  bereits im nächsten Jahr werden. Das Projekt mit der einheitlichen Nummer für ärztliche Bereitschaft ist auch europaweit interessant, denn innerhalb der Europäischen Union ist die Nummer 116 117 seit letzem Jahr schon für den ärztlichen Bereitschaftsdienst reserviert, aber von den einzelnen Mitgliedsstaaten bisher noch nicht umgesetzt worden. „116 117: schneller zum ärztlichen Bereitschaftsdienst“ weiterlesen

Sind Schlankheitsmittel nur ein Placebo?

Sehr beliebt zum Abnehmen sind rezeptfreie Schlankheitsmittel, die man in der Apotheke kaufen kann. Es handelt sich bei den Schlankheitsmitteln meist um Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtsabnahme, für die eine genaue Dosierung vorgegeben wird. Diese Schlankheitsmittel sind zum Teil nicht ganz billig, so dass sich die Frage stellt, ob die Schlankheitsmittel denn überhaupt wirksamer als ein Placebo sind. „Sind Schlankheitsmittel nur ein Placebo?“ weiterlesen

Kein Zuschlag beim Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung

Private Krankenversicherungen brauchen neue Kunden und deshalb ist es Praxis, dass man neuen Kunden bessere Tarife bietet. Nicht erwünscht ist aber, dass die bestehende Kundschaft auch in die neuen Tarife wechseln und damit das Geschäft mit den Neukunden erschwert. Deshalb sollten Zuschläge für den Wechsel in einen anderen Tarif der privaten Krankenversicherung gezahlt werden. Eine Praxis, die jetzt zum Gegenstand höchstrichterlicher Klärung vor dem Bundesverwaltungsgericht wurde. „Kein Zuschlag beim Tarifwechsel innerhalb der privaten Krankenversicherung“ weiterlesen

Multitasking: Frauen sind auch nicht besser als Männer

Multitasking ist eigentlich ein Begriff aus der Computer-Welt. Computer müssen oft sehr viele Aufgaben gleichzeitig erledigen und sind dabei trotzdem sehr präzise. Multitasking bedeutet also, dass man gleichzeitig verschiedene Aufgaben erfüllt, ohne dass die Qualität der einzelnen Aufgaben abnimmt. Ob Menschen für solches Multitasking wirklich geeignet sind, ist umstritten. Während die einen Multitasking für völlig selbstverständlich halten und neben dem Autofahren noch das Handy nutzen und mit dem Nachwuchs auf der Hinterbank streiten können, halten die anderen Multitasking für Körperverletzung und auch für gefährlich für die Sicherheit, z.B. beim Autoverkehr. Das Multitasking und Lesen nicht funktioniert, wurde von Blog auf marketingguerilla deutlich gemacht.

Allerdings hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Frauen beim Multitasking unterschiedlicher Aufgaben deutlich besser abscheiden als Männer. „Multitasking: Frauen sind auch nicht besser als Männer“ weiterlesen

BSG: Staffelprämie in gesetzlicher Krankenversicherung ist ungesetzlich

Nach einem Urteil des Bundessozialgericht (BSG) dürfen gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern keine gestaffelten Prämien zugestehen, wenn sie nur wenige Leistungen in Anspruch nehmen.  Es gelte hierbei das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“ so das Kasseler Gericht.

Die Kassen dürfen „nur die völlige ganzjährige Nichtinanspruchnahme“ mit einer Prämie belohnen. Davon sind nur die sogenannten Präventionsleistungen, Leistungen für Minderjährige und die ärztliche Begleitung einer Schwangerschaft.

Damit verindert das BSG unter anderem die Satzungsänderung, die die Daimler Betriebskrankenkasse in Planung hatte. Dort sollen die Versicherten bei ein oder zwei Arztbesuchen noch eine Prämie bekommen. Das BSG entschied in diesem Fall: Eine „Staffelprämie“ verstoße gegen das Gesetz.

Depression und Arbeit

Depression als Erkrankung steht in einem starken Zusammenhang mit der Arbeit. Denn die Arbeit ist immer noch bei vielen Menschen der Mittelpunkt des Lebens. Dies gilt sogar verstärkt für Arbeitslose, denn diese beschäftigen sich noch intensiver als die Beschäftigten mit den Möglichkeiten, Arbeit zu bekommen und sind häufig vor schwierige Entscheidungssituationen gestellt (Umzug, Pendeln, Einkommens- oder Qualifikationsverlust).

Nun hat eine neue Studie der Bundespsychotherapeutenkammer zur Depression diesen Zusammenhang zwischen Arbeit und Depression bestätigt und konkretisiert. „Depression und Arbeit“ weiterlesen

Berufsunfähigkeit: Kriterien bei der Wahl der richtigen Versicherung

Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit brauchen insbesondere Freiberufler und Selbständige, wenn für sie keine alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten existieren, falls die Berufsunfähigkeit eintritt. Bei der Wahl der Versicherung gegen Berufsunfähigkeit sollte man sehr genau die Bedingungen der Versicherung prüfen. Interessant könnte auch sein, wenn man die Quote der abgelehnten Anträge bei Berufsunfähigkeit recherchieren kann. Denn eine Berufsunfähigkeit ist nicht so einfach feststellbar wie der Schaden am eigenen Fahrzeugt nach einem Unfall, für den die Vollkasko-Versicherung beanspruchbar ist. Denn dieser Schaden ist nach objektiven Kriterien von einem unabhängigen Gutachter leicht feststellbar, bei der Berufsunfähigkeit können aber subjektive Kriterien eine wichtige Rolle spielen.

Generell sind rein rechnerische Vergleiche bei Versicherungen problematisch, denn diese berücksichtigen ausschließlich die Kosten vor Eintritt des Versicherungsfalls. „Berufsunfähigkeit: Kriterien bei der Wahl der richtigen Versicherung“ weiterlesen

Streit um das Salz im Brot

Deutsches Brot hat das Image besonders viel Salz zu enthalten und in regelmäßigen Abständen kommen Studien auf den Markt, die vor hohem Salz-Konsum warnen. Allerdings ist es bisher noch nicht gelungen, einen gesundheitlichen Zusammenhang zwischen hohem Salz-Konsum und bestimmten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems festzustellen. Obwohl es durchaus plausibel ist, dass viel Salz in der Nahrung nicht unbedingt der Gesundheit zuträglich ist. So raten viele Ärzte ihren Patienten mit Neigung zum Bluthochdruck rein vorsorglich zu salzarmer Kost. Für die wäre es dann von Vorteil, wenn sie beim Brot-Kauf, den Salz-Anteil klar aus dem Nährwertprofil beim Brot ablesen könnten. „Streit um das Salz im Brot“ weiterlesen