Facebook Infos sind auch für Einbrecher interessant

Facebook und andere soziale Netzwerke werden immer beliebter. Manche schreiben auch private oder berufliche Blogs und verbreiten Stimmungen und direkte Erlebnisse über die Mitteilungsplattform Twitter. Dabei wird dann übersehen, dass diese Informationen auch für „böse Menschen“ nützlich sein könnten. Schon früher wurde oft geraten, dass man nicht seinen Anrufbeantworter im Urlaub ändern sollte. Schließlich können Einbrecher, dann in aller Ruhe die Wohnung leerräumen. Gleiche Überlegungen sind auf Status-Mitteilungen in sozialen Netzwerken anzuwenden. „Facebook Infos sind auch für Einbrecher interessant“ weiterlesen

Kündigung durch Vermieter im selbstbewohnten Gebäude

Für Mieter gibt es in Deutschland ein hohes Maß an Kündigungsschutz. So kann normalerweise der Vermieter die Wohnung nur wegen Eigenbedarf kündigen, beispielsweise weil er selbst oder eine seine engsten Verwandten dort einziehen möchte. Wenn die vermietete Wohnung aber im selbstbewohnten Haus ist, dann liegen besondere Rechte beim Vermieter, womit sich der Bundesgerichtshof schon häufiger beschäftigt hat. Hintergrund ist der § 573a des Bürgerlichen Gesetzbuches, der das berechtigte Interesse des Vermieters an der Kündigung nicht einfordert, wenn nur zwei Wohnungen im Gebäude vorhanden sind. „Kündigung durch Vermieter im selbstbewohnten Gebäude“ weiterlesen

Wechsel beim Gasanbieter jetzt sehr lohnend

Es ist mal wieder der Beginn der kalten Jahreszeit und viele Verbraucher denken mit Schreck an die letzte Heizkostenabrechnung. Auch diesmal nutzen viele Gasanbieter die Chance, über Preiserhöhungen ihre Renditen aufzubessern. Für Hausbesitzer, die jetzt über den Wechsel des Gasanbieters nachdenken, ist dies der richtige Zeitpunkt. Auch die Verbraucherzentralen empfehlen jetzt den Gasanbieter-Wechsel zu prüfen, denn 20 – 25 % der Kosten für Gas könnten im Interesse des eigenen Geldbeutels und im Interesse der Mieter unter Umständen gespart werden. „Wechsel beim Gasanbieter jetzt sehr lohnend“ weiterlesen

Farbwahlklausel im Mietvertrag

Üblicherweise werden die sogenannten Schönheitsreparaturen in Mietverträgen dem Mieter übertragen. Gemeint ist damit die Renovierung des Innenbereichs der Wohnung, die auch beim Auszug aus der Wohnung fällig werden kann. Ich hatte schon oft darauf hingewiesen, dass solche Klausen der Schönheitsrenovierung in Bezug auf die Interessen von beiden Seiten genau geprüft werden müssen. „Farbwahlklausel im Mietvertrag“ weiterlesen

Schönheitsreparaturen

Schönheitsreparaturen: Hier geht es darum, dass nach dem Ende der Mietzeit die Mietwohnung durch Schönheitsreparaturen wieder einigermaßen in den früheren Zustand zurückgeführt wird. Zwar ist es vom Gesetz her durchaus denkbar, dass die Schönheitsreparaturen in die Verantwortung des Vermieters fallen; doch im Mietvertrag wird meist bestimmt, dass die Schönheitsreparaturen vom Mieter vorzunehmen sind. „Schönheitsreparaturen“ weiterlesen

Solarstrom für den Eigenbedarf nutzen

Wer ein eigenes Haus mit guter Sonnenlage hat, der kann sein Dach dazu nutzen, Solarstrom zu produzieren und durch Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Netz von vielfältigen Solarstrom-Fördermöglichkeiten profitieren. Diese gewollte Förderung über das „Erneuerbare Energien Gesetz“ wird allerdings zum 1.7.2010 etwas vermindert, nicht zuletzt deshalb, weil die Solarstrom-Förderung ein sehr großer Erfolg war und ist und weil die gesunkenen Investitionskosten nach Ansicht der Regierungspolitik eine Kürzung der Solarstrom-Förderung möglich machen. „Solarstrom für den Eigenbedarf nutzen“ weiterlesen

Berliner Testament

Das „Berliner Testament“ ist eine in Deutschland sehr beliebte Variante des Testaments, wenn die Eheleute sich wechselseitig als Erbe einsetzen wollen und die Kinder zunächst noch keine Möglichkeiten bekommen sollen, an ihren Anteil aus dem Erbfall eines Verstorbenen zu kommen.

Kerngedanke beim Berliner Testament ist es, das beim ersten Todesfall zunächst das ganze Erbe an den verbleibenden Ehepartner gelangt, bevor dann nach dem zweiten Todesfall die Erbschaft endgültig an die Kinder verteilt wird. „Berliner Testament“ weiterlesen

Blockheizkraftwerk im eigenen Mehrfamilienhaus

Blockheizkraftwerk: das klingt nach einer bombastischen technischen Lösung, bei der höchsten Kommunen oder Ortsteile den Weg zur Energieversorgung finden können. Allerdings werden tatsächlich gegenwärtig Lösungen diskutiert und schon als Pilotprojekt angeboten, die ein eigenständisches Blockheizkraftwerk für ein normales Mehrfamilienhaus bieten.

Blockheizkraftwerk bedeutet, dass man eine Heizungsanlage nicht nur für Wärme und Warmwasser einsetzt, sondern diese auch gleichzeitig zur Produktion von Strom verwenden kann. Man spricht hier im Zusammenhang mit dem Blockheizkraftwerk von „Kraft-Wärme-Koppelung„. „Blockheizkraftwerk im eigenen Mehrfamilienhaus“ weiterlesen

Das Recht auf eine Satellitenschüssel

Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten zwischen Eigentümern, wenn eine Satellitenschüssel allzugut sichtbar aufgestellt wird. Auch Mieter, die ohne ausreichende Rücksprache eine Satellitenschüssel an der Hausfassade anbringen, können Ärger bekommen, wenn der Vermieter dadurch die Schönheit seines Hauses gefährdet sieht. Möglicherweise fürchtet er auch durch wegen einer Satellitenschüssel um den Denkmalcharakter seines Hauses und die damit verbundenen Steuervorteile für Baudenkmäler.

Nun hat sich der Bundesgerichtshof erneut mit der Frage zur Erlaubnis der Satellitenschüssel beschäftigt. Hier hatte eine deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund eine Satellitenschüssel an ihrer Eigentumswohnung angebracht und damit argumentiert, dass sie nur durch diese Satellitenschüssel Informationen aus ihrer früheren Heimat gewinnen könne. Dieser Satellitenschüssel wollte die Eigentümer-Gemeinschaft nicht zustimmen, schließlich sei die Miteigentümerin ja keine Ausländerin mehr und zwei Programme aus ihrem Heimatgebiet könne man über die Hausanlage empfangen. „Das Recht auf eine Satellitenschüssel“ weiterlesen

Einen Sturmschaden unverzüglich der Versicherung melden

Wieder einmal hat ein starker Sturm weite Bereiche Deutschlands in Mitleidenschaft gezogen, viele Hausbesitzer und manche Autofahrer hatten einen Sturmschaden, den sie gerne ganz oder teilweise von der zuständigen Versicherung abgedeckt hätten. Für den Sturmschaden am Gebäude ist die Gebäudeversicherung des Hausbesitzers zuständig, die aber je nach Vertragsgestaltung erst ab Windstärke 8 den Sturmschaden abdeckt. Denn die generelle Definition von Sturm beginnt erst mit Windstärke 8.

Für den Hausbesitzer ist aber wichtig, dass er einem möglichen Sturmschaden ausreichend vorgebeugt hat und das unmittelbar nach dem Sturmschaden auch eine schnelle Beweissicherung zum Sturmschaden greift. Einfach hat man es, wenn man unverzüglich nach dem Sturmschaden einen Vertreter der Versicherung anruft und dieser persönlich mit Kamera eine Beweissicherung vornimmt. „Einen Sturmschaden unverzüglich der Versicherung melden“ weiterlesen

Gegen Schlüsselverlust versichern

Vielen ist nicht klar, dass sie mit einem Schlüsselverlust ein erhebliches Kostenrisiko tragen. Relevant ist der Schlüsselverlust aber nur, wenn es sich um einen Schlüssel handelt, dessen Schlüsselverlust nicht nur das Auswechseln eines Schlosses nach sich zieht. So kann der Schlüsselverlust die Notwendigkeit nach sich ziehen, dass eine komplette Schließanlage ausgewechselt werden muss. Gerichte haben entschieden, dass nach dem Schlüsselverlust eines Generalschlüssels der Vermieter einer Gewerbeimmobilie die Kosten für den komplette Schlüsselersetzung einer Vielzahl von Räumen, vom Verantwortlichen für den Schlüsselverlust verlangen kann. „Gegen Schlüsselverlust versichern“ weiterlesen

Heizkostenverordnung: Änderungen für Vermieter und Mieter

Die gegenwärtig andauernde kalte Winterzeit, lässt für die zukünftige Heizkostenabrechnung für Vermieter und Mieter wenig Gutes erwarten. Deshalb wird es interessant werden, wie bei der nächsten Heizkostenabrechnung die neu gestaltete Heizkostenverordnung wirksam werden wird. Der Gesetzgeber hat bereits zum 1.1.2009 eine neue Heizkostenverordnung geschaffen, die aber wegen Übergangsvorschriften erst jetzt Zug um Zug relevant werden wird. Einige Regelungen sind in ihrer Wirksamkeit nämlich erst für den 1.1.2013 konzipiert.

Die Heizkostenverordnung (offizielle Bezeichnung: Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten) ist eine relativ wichtige Regelung zum Mietrecht, weil sie die Rechte der Vertragsparteien beschränkt, die Verteilung der Kosten für Heizung und Warmwasser frei festzulegen. Die Heizkostenverordnung gilt in weiten Teilen auch für Eigentümer von Eigentumswohnungen. Fast Immer dann, wenn mehrere Haushalte unter einem Dach sich befinden und keine wirklich getrennten Systeme von Heizung und Warmwasseraufbereitung vorliegen, ist die Heizkostenverordnung anzuwenden. „Heizkostenverordnung: Änderungen für Vermieter und Mieter“ weiterlesen

Schönheitsreparaturen: Bundesgerichtshof schränkt Vermieter-Rechte erneut ein

Schönheitsreparaturen wären eigentlich nach dem Mietrecht Aufgabe des Vermieters, denn er stellt die Wohnung und ist für den Zustand des Mietobjekts verantwortlich. Herausgebildet hat sich aber die Praxis, dem Mieter regelmäßige Renovierungen seiner Wohnung durch den Mietvertrag als Verpflichtung aufzuerlegen. Generell ist die Praxis der Renovierungspflichten auch nicht unzulässig, der BGB hat lediglich verschiedene Gestaltungen der Renovierungspflichten als unzulässig bestimmt. Diese Renovierungspflichten werden üblicherweise unter dem Begriff Schönheitsreparaturen abgehandelt.

Generell besteht die Linie des BGB darin, dass er zwar die Übertragung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter als zulässig ansieht, sehr kritisch aber jede „unangemessene Benachteiligung“ bei der vertraglichen Festlegung von Schönheitsreparaturen bewertet. „Schönheitsreparaturen: Bundesgerichtshof schränkt Vermieter-Rechte erneut ein“ weiterlesen

Wohnraumförderung durch die Bundesländer

Die Wohnraumförderung hat in Deutschland immer noch eine hohe Priorität, denn Wohnraumförderung sichert politische Stabilität. So ist denn auch nicht verwunderlich, dass die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Werkzeuge der Wohnraumförderung nutzen, möglicherweise auch um Standortvorteile zu gewinnen. Besonders die ostdeutschen Bundesländer haben Schwierigkeiten, ihre Bevölkerungszahlen zu halten und so ist es nicht verwunderlich, dass dort die Wohnraumförderung einen besonderen Stellenwert hat. „Wohnraumförderung durch die Bundesländer“ weiterlesen

Solarförderung: Wie ist auf eine Kürzung zu reagieren?

Wer jetzt noch zeitnah in die Nutzung der Sonnenenergie einsteigt, der kann nach wie vor von der Solarförderung profitieren, die staatlicherseits für innovative Energietechnik gegeben wird. Bereits im letzten Jahr hatte ich hier auf dir-Info darauf hingewiesen, wie lukrativ es für Hausbesitzer ist, auf die Solarförderung zu setzen. Diese Solarförderung ergibt sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Durch dieses Gesetz sind die Stromnetzbetreiber zur Solarförderung verpflichtet, denn sie müssen 43 Cent für neu eingespeisten Storm auf Basis von neu eingerichteten Solaranlagen zahlen. Der Hausbesitzer kann von der Solarförderung dadurch profitieren, dass er eine Solaranlage baut, die nicht nur ihm Energie einspart, sondern mit der er Solarstrom fürs öffentliche Netz bereitstellt. Jede Kilowattstunde, die er über den eigenen Verbrauch hinaus ausliefert, bringt ihm über die Solarförderung bares Geld in die Kasse. Die Solarförderung zahlt sich angesichts der gefallenen Preise für Solaranlangen schnell aus. Und der jeweils gültige hohe Kilowatt-Stundenpreis der Solarförderung gilt 20 Jahre.

Beim Bundesumweltministerium sieht man allerdings seit dem Regierungswechsel die Höhe der Solarförderung als kritisch an. Man möchte gerne an der Solarförderung festhalten, aber sie in der Höhe begrenzen, denn die 43 Cent für Solarstrom seinen nicht mehr nötig, um mittels Solarförderung die Motivation der Hausbesitzer zur Solarstromerzeugung aufrecht zu erhalten. „Solarförderung: Wie ist auf eine Kürzung zu reagieren?“ weiterlesen

Schäden durch Frost in der Wohnung – Probleme mit der Versicherung bei Fahrlässigkeit

Leider kommt es an Tagen mit starkem Frost immer mal wieder vor, dass die Heizung einfriert. Das kann auch damit zusammenhängen, dass in einem bestimmten Zimmer aus Spargründen, die Heizung komplett abgestellt wurde oder dass man bei einer längeren Abwesenheit vergessen hatte, ein Fenster zu schließen. Insbesondere „Winter-Flüchtlinge“ konnten nach Rückkehr aus dem warmen Süden vom kalten deutschen Frost überrascht werden.

Das Einfrieren ist aber kein großes Problem, wenn man umsichtig vorgeht. Schlecht ist allerdings, wenn ein Heizungsrohr geplatzt ist und damit einen großen Schaden an Haus oder Wohnung verursacht hat. Probleme mit der zuständigen Versicherung (Gebäudeversicherung und/oder Hausratversicherung) können dann entstehen, wenn diese zur Einschätzung kommt, dass das Verhalten des Kunden fahrlässig war, er also mitverantwortlich für den Schaden ist. „Schäden durch Frost in der Wohnung – Probleme mit der Versicherung bei Fahrlässigkeit“ weiterlesen

Sind gelbe Tonne und grüner Punkt bald am Ende?

In keinem anderen europäischen Land steht das Recycling so im Focus des öffentlichen Interesses wie in Deutschland. Das liegt zum Teil auch an der gelben Tonne, die in Städten und Gemeinden kaum zu übersehen ist.  Die gelbe Tonne und der grüne Punkt stehen für ein ausgeklügeltes System der Abfallverwertung. Bestimmte Verpackungen sollen, dürfen und müssen mit einem grünen Punkt gekennzeichnet werden, der dann zu einer Abführung von Lizenzgebühren der Hersteller der Produkte an die „dualen Systeme“ in Deutschland führt, damit diese die Verpackungen über die gelbe Tonne (und den gelben Sack) wieder einsammeln und verwerten können.

Das System mit grüner Punkt und gelber Tonne kann aber nur funktionieren, wenn „Sind gelbe Tonne und grüner Punkt bald am Ende?“ weiterlesen

Immer noch Sozialtarife bei der Deutschen Telekom

Früher war das Telefonieren und die Telekommunikation ein Monopolbetrieb im alleinigen Staatsbesitz. Deshalb wurde es diesem Unternehmen zur staatlichen Auflage gemacht, günstige Sozialtarife für bestimmte Personengruppe anzubieten. Diese Tarifbesonderheiten gelten auch weiterhin, obwohl die Deutsche Telekom inzwischen privatisiert wurde und weite Teile des Aktienkapitals im privaten Streubesitz liegen.
Diese Tarifbesonderheiten gelten auch weiterhin, obwohl die Deutsche Telekom inzwischen privatisiert wurde und weite Teile des Aktienkapitals im privaten Streubesitz liegen. Damit ist die Deutsche Telekom der einzige Telekommunikationsanbieter, der Sozialtarife anbietet.

Allerdings gibt es nur Sozialtarife bei einem Festnetzanschluss, nicht für die weiteren Dienste wie Mobilfon oder Internet-Zugang. Den Sozialtarif kann beantragt werden, wenn der Kunde nachweisen kann, dass

• er von der Rundfunkgebührenpflicht befreit sind; dies gilt zum Beispiel für Arbeitslosengeld II- oder Sozialhilfe-Empfänger.
• er Ausbildungsförderung nach dem BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) erhält; dies gilt für viele Studenten, deren Eltern kein hohes Einkommen haben.
• sprachbehindert, blind oder gehörlos ist und der Behinderungsgrad hier bei mindestens 90 Prozent liegt.

Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der entsprechenden Bescheide. Die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht bescheinigt die GEZ (Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten), bei der man dann aber auch angemeldet sein muss.

Der Sozialtarif der Deutschen Telekom soll diesen Personen eine grundlegende Nutzung des Telefons ohne hohe Kosten ermöglichen. Deshalb erhalten Sie von der Telekom ein Gesprächsguthaben pro Monat angerechnet; dieses liegt bei etwa 7 Euro pro Monat für BAföG-Empfänger und erhöht sich auf 9 Euro pro Monat für behinderte Kunden. Nicht genutzte Gesprächsguthaben verfallen am Ende des Monats und werden nicht übertragen.

Die gewährten Vergünstigungen sind nur nutzbar für selbstgewählte Standard-Telefonverbindungen ins In- und Ausland, die über das normale Telekom-Netz geführt werden. Für diese Verbindungen kann man also keine Call-by-Call-Vorwahlnummern nutzen. Ebenfalls ausgeschlossen sind Sondernummern und Anrufe in ein Mobilfunknetz. Für Kunden, die viel telefonieren, ist es deshalb möglicherweise günstiger einen Pauschaltarif bei der Telekom oder einem anderen Anbieter zu nehmen, der je nach Vertragsgestaltung auch eine Flat-Rate für den Internet-Zugang hat. Kunden, die eine Flatrate für den Internet-Zugang haben (z.B. über eine Flatrate im UMTS-Netz ) und eher weniger telefonieren, könnte das Angebot aber interessant sein.

Immobilien-Auktion: Immobilien durch eine Auktion kaufen oder verkaufen

Wenn man Immobilien kaufen oder verkaufen will, dann wendet man sich meist an einen Immobilien-Makler. Das ist zwar mit Kosten verbunden, doch hier kann man davon ausgehen, dass dieser die Immobilien für einen angemessenen Marktpreis vermitteln wird. Will man günstiger an Immobilien kommen, dann bietet sich der Erwerb der Immobilien über Zwangsversteigerung an; doch ein solcher Immobilien-Kauf ist nicht jedermanns Sache, zumal hiermit Einschränkungen bei den Recherche-Möglichkeiten über die Immobilien gegeben sind.

Relativ selten genutzt wird noch als weitere Möglichkeit die Immobilien-Aktion. Hier werden zu vorher festgelegten Terminen Immobilien versteigert, genau so, wie es von anderen Versteigerungen her kennt. Allerdings bietet sich diese Möglichkeit zum Kauf von Immobilien nur für Leute an, die sich einigermaßen gut im Markt auskennen und vorher auch die Recherche-Möglichkeit über den Zustand der Immobilien genutzt haben. BREAK Denn bei einer Auktion kann es durchaus zu Bieter-Wettkämpfen kommen, die den Preis der Immobilien über den Marktpreis treiben können. Das ist dann nicht anders als bei eBay, wenn am Schluss der Auktion die Bieter sich gegenseitig übertreffen wollen und dabei den realistischen Preis aus den Augen verlieren.

Aus der Sicht des Verkäufers von Immobilien kann dies natürlich als Vorteil angesehen werden. Dieser nutzt unter Umständen die Immobilien-Auktion um zu einem festen Termin seine Immobile loszuwerden. Beim Verkauf über Makler kann sich das Immobilien-Geschäft schon mal Monate oder Jahre hinziehen. Beim Verkauf über Immobilien-Auktion findet dieser Verkauf zum gewünschten Termin statt, wenn der Auktionator den gewünschten Mindestpreis für die Immobile erzielen kann.

Immobilien-Auktionen können über jede Art von Immobile laufen: Mehrfamilien-Häuser sind genauso im Angebot wie Ferienwohnungen oder kleine Appartements als Studentenbude. Auch Gewerbe-Immobilien können über Immobilien-Auktionen beschafft werden.

Für den Verkäufer hat der Kauf über die Immobilien-Auktion einige Vorteile, denn anders als bei den Makler-Exposés müssen die Auktionatoren alle relevanten Fakten herausrücken, die Ihnen über die Immobile bekannt sind. Die typischen Geheimbegriffe zur Schönung des Immobilien-Angebots findet man hier weniger. Denn der öffentlich bestellte Auktionator hat einen wesentlich stärker verpflichtenden Rahmen für seine Aussagen. Sind ihm z.B. Mängel an der Heizungsanlage bekannt, die über kurz oder lang zu einer Auswechslung führen müssen, dann wird er dies auch in seine Ausschreibung der Immobilien hineinsetzen.

Wer Interesse am Kauf von Immobilien über Auktionen hat, der sollte auch die Möglichkeit der Besichtigung der Immobilien nutzen, am besten mit einem Fachmann, der nochmals kritische Punkte der Immobilien-Ausschreibung prüfen kann. Entscheidet man sich dann für den Kauf von Immobilien über die Auktion, dann muss man nach dem Bieterzuschlag sofort 10 % der Bietersumme dem Auktionator aushändigen. Hier hat man am besten einen vorbereiteten Scheck seiner Bank in der Hinterhand. Mit dem Kauf verbunden sind die üblichen Kosten wie Grundsteuer und Notargebühren; für den Auktionator werden auch noch Kosten fällig, die in etwa in der Höhe der Maklergebühren liegen.

Wer Immobilien über eine Auktion kaufen will, muss sich also vorher von einer Bank die Finanzierung des Immobilien-Kaufs gesichert haben. Behält er während der Immobilien-Auktion eine ruhigen Kopf, dann kann er schnell und günstig an eine Immobilie kommen.

Mit einem „intelligenten Stromzähler“ können flexible Stromverbraucher Geld sparen

In den meisten Haushalten hängen sie unscheinbar auf dem Flur herum, und das seit Jahrzehnten: der Stromzähler. Tagein-tagaus  misst dieser den verbrauchten Strom, unabhängig von Tages- und Jahreszeit muss man stets denselben Preis für die Kilowattstunde zahlen, obwohl die Stromlieferanten sehr unterschiedliche Kosten zu den verschiedenen Zeiten haben. Deshalb wäre ein intelligenter Stromzähler hilfreich, der den Stromverbrauch in der Abhängigkeit von der Nutzungszeit erfasst und auch unterschiedliche Tarife für die unterschiedlichen Nutzungszeiten anbieten würde. Dann würde es sich lohnen, den intelligenten Stromzähler so zu nutzen, dass man nachts die Waschmaschine laufen lässt und am späten Vormittag die Spülmaschine. Bisher wird der Verbraucher nicht motiviert, den Strom zum optimalen Zeitraum abzurufen, denn der herkömmliche Stromzähler unterstützt dies nicht.

Ein intelligenter Stromzähler ermittelt also den Verbrauch in Abhängigkeit von der Zeit und übermittelt diese Daten per DSL oder Handynetz an den Stromlieferanten. „Mit einem „intelligenten Stromzähler“ können flexible Stromverbraucher Geld sparen“ weiterlesen

Strompreiserhöhungen 2010: Was kann man als Verbraucher tun?

Generell tendieren die Energie-Anbieter dazu, dass sie zum 1.1. eines Jahres den Preis ihrer Produkte den aktuellen Bedingungen anpassen. Deshalb ist der anstehende Stichtag 1.1.2010 auch der richtige Zeitpunkt, um zu prüfen, ob man nicht beim Strom einen günstigeren Anbieter finden kann. Zumal einige Anbieter bereits jetzt einen höheren Strompreis in Aussicht stellen: So geht also renommierte Verbrauchter-Portal der Tageszeitung „Welt“ davon aus, dass Millionen Verbraucher in 2010 mit deutlich höheren Strompreisen zu rechnen haben. Im gleichen Artikel wird aber aufgezeigt, dass viele regionale Anbieter den Strompreis senken.

Als Verbraucher wird man langfristig immer mit einer ähnlichen Situation konfrontiert sein: „Strompreiserhöhungen 2010: Was kann man als Verbraucher tun?“ weiterlesen

Die „Hausapotheke“ als Marketing-Strategie der Apotheken

Auch für Apotheken gibt es in den Zeiten der Wirtschaftskrise große Herausforderungen, um sich am Markt zu behaupten. Nun ist man auf die Idee gekommen, den positiv besetzten Begriff der Hausapotheke zu nutzen, um eine stärkere Kundenbindung aufzubauen. Es geht hierbei nicht um den kleinen Schrank, den man in vielen Haushalten findet und in dem die Bewohner ihre Medikamente aufbewahren. Nein, der Kunde soll über ein Bonussystem und eine Kundenkarte an eine bestimmte Apotheke stärker angebunden werden. „Die „Hausapotheke“ als Marketing-Strategie der Apotheken“ weiterlesen

Einen Kalender aus dem Internet holen und dann nach eigenen Bedürfnissen gestalten

Auch in den Zeiten des papierlosen Büros sind sie noch ganz praktisch: Die Tischkalender auf dem Desktop und die Jahreskalender an der Wand. Denn dann sieht man jederzeit mit einem kurzen Blick auf dem Kalender, welche Aufgaben kurzfristig anstehen und langfristig nicht aus dem Blickfeld fallen dürfen.

Nach wie vor werden deshalb jedes Jahr schon im Herbst die Kalender für das nächste Jahr überall angeboten. Und für Lehrer und Schüler gibt es spezielle Kalender (mit Schuljahr-Einteilung und Ferienterminen), die bereits vor den Sommerferien verteilt werden.

Allerdings haben die gekauften (oder geschenkten) Papierkalender ein Problem: Man muss sofort hingehen und diese auf die eigenen Bedürfnisse umgestalten. Lehrer und Schüler tragen erst die eigenen Ferientermine ein oder heben Sie hervor; Selbständige und Gewerbetreibende müssen oft die Tage deutlicher kennzeichnen, die im jeweiligen Bundesland gesetzliche Feiertage sind.

Praktisch wäre es doch, wenn man diese Tätigkeiten am Bildschirm umsetzen könnte und anschließend aus dem Drucker dem schon angepassten Kalender bekäme. Für dieses Bedürfnis kann man kostenlose Internet-Angebote nutzen. So hat man die Möglichkeit über http://www.kalender-platz.de/ sehr schnell eine PDF-Datei zu bekommen, die einem Jahres-, Monats oder Wochenkalender entspricht. Die Online-Gestaltungsmöglichkeit beschränkt sich aber auf den Einbau eines Logos und die Wahl der Kalender-Farbe. Termine kann man nicht vorgeben oder verändern und auch ein nachträgliches Bearbeiten der PDF-Datei ist nicht möglich. Der Vorteil dieses Dienstes ist aber die sofortige Nutzungsmöglichkeit des Internet-Kalenders ohne Anmeldung.

Will man hingegen mehr Gestaltungsmöglichkeiten nutzen, dann ist man auf Internet-Dienste angewiesen, die eine Online-Kalender-Verwaltung ermöglichen. Diese geht sehr gut mit Google-Calendar, wofür man aber ein kostenloses Google-Konto benötigt.

Der Google-Kalender wird wie ein Kalender in einem Kommunikationsprogramm wie Outlook geführt und ermöglicht auch den Import- und Export von Daten aus entsprechenden Programmen. Somit kann man recht schnell von jedem Kalenderprogramm auf den Internet-Kalender umsteigen. Google Calendar ermöglicht es, Tages-, Wochen- oder Monatskalender in jeder gewünschten Art zu gestalten und auszudrucken. Einen Jahreskalender gibt es nicht, aber man kann eine Übersicht über alle anstehenden Termine eines Jahres ausdrucken. Der Vorteil des Google-Kalenders liegt auch in den Möglichkeiten der Einbettung in eine Website, wo man sogar die Online-Veränderungsmöglichkeiten an Terminen für andere Nutzer freigeben kann. Als Ausdruck macht der Google-Kalender vor allem Sinn, wenn man diesen Druck regelmäßig erneuert.

Ein Nachmieter kann vom Vermieter abgelehnt werden

Noch immer existiert bei vielen Mietern die Vorstellung, sie könnten durch Nennung von einem oder mehreren Nachmietern frühzeitig das Vertragsverhältnis mit dem Vermieter beenden. Dies ist nicht richtig. Wenn ein Mieter den Mietvertrag mit dem Vermieter kündigt, dann hat dieser das Recht, den Nachmieter selbst zu suchen.

Insbesondere bei längeren Kündigungsfristen möchte aber der Mieter seinen Vertrag mit dem Vermieter schneller beenden und schlägt deshalb dem Vermieter einen Nachmieter vor, der sofort in den Vertrag einsteigen könnte. Der Vermieter kann diesen Nachmieter nehmen (und mit ihm auch eine neue Vertragsgestaltung verhandeln) aber er muss es nicht tun. Möglichweise hat der Vermieter das Interesse, selbst über den Nachmieter zu entscheiden, denn der Vermieter kann dann persönliche Vorstellungen bei der Nachmieter-Bestimmung wirksam werden lassen.

Auch der Interessenverband der Mieter hat öffentlich kundgetan, dass die sogenannte „Drei-Nachmieter-Regel“ (der Mieter nennt drei Nachmieter für den laufenden Vertrag und der Vermieter darf einen auswählen) keine zutreffende Vorstellung ist. Lediglich wenn die „Drei-Nachmieter-Regel“ im Vertrag zwischen Mieter und Vermieter verabredet wurde, kann sie angewendet werden. Denkbar ist auch, dass bei einem besonderen Härtefall der Vermieter verpflichtet ist, stärker die Interessen des Mieters an der schnellen Benennung eines Nachmieters zu berücksichtigen.

Besser umsetzbar zwischen Vermieter und Mieter ist aber die einvernehmliche Lösung. Hierbei teilt der Mieter den Wunsch nach Vertragsauflösung dem Vermieter mit und schließt mit diesen eine Vereinbarung über den endgültigen Auszugstermin. Der Vermieter sucht dann selbst den passenden Nachmieter und schließt mit diesem möglichst schnell einen Mietvertrag. Dann dürfte in vielen Fällen eine annähernd nahtlose Übergabe der Wohnung an den Nachmieter möglich werden, wodurch der ehemalige Mieter Geld spart und der Vermieter den Nachmieter bekommt, der ihm zusagt.

Probleme mit den Handwerkern? Möglichkeiten zur Konfliktlösung

Leider kommt es gelegentlich vor, dass man mit der Handwerkerleistung nicht zufrieden ist. So werden Küchen anders montiert, als man ursprünglich abgesprochen hat. Oder die Dunstabzugshaube wird schief angebracht.

Nach dem Neufließen des Bads stellt sich heraus, dass die Fließen so unregelmäßig aufgeklebt wurden, dass man an einigen Stellen die Kanten recht deutlich erkennen kann.

Dies sind sicherlich offensichtliche Mängel, die der Handwerker auch beseitigen muss. Entscheidend ist hier der sogenannte „Abnahmetermin“. „Probleme mit den Handwerkern? Möglichkeiten zur Konfliktlösung“ weiterlesen

Für wen lohnt sich ein Bausparvertrag?

Gegenwärtig prägt immer noch die Finanzkrise die Geldanlage-Entscheidungen der Haushalte. Es wird auch wieder stärker der Bausparvertrag beachtet, denn dieser sorgt langfristig dafür, dass man in der eigenen Immobilie wohnen kann. Dies ist sicher eine gute Geldanlagemöglichkeit, denn die eigene Eigentumswohnung oder das eigene Haus senkt auch die Kosten für die eigene Wohnung. Außerdem ist es den Bausparkassen untersagt, in allzu spekulative Papiere einzusteigen. Allerdings ist der Bausparvertrag nicht für jeden angehenden Immobilienbesitzer die richtige Strategie, wenn er sich jetzt zum Jahresende überlegt, noch in einen Bausparvertrag einzusteigen. „Für wen lohnt sich ein Bausparvertrag?“ weiterlesen