Lehrerbewertung im Internet ist zulässig

Populär sind Internet Bewertungsbörsen. Aber nicht jedem gefällt es, wenn er kritisch bewertet wird. Während viele es aber hinnehmen, dass ihre Bewertungen nicht immer gut ausfallen und sich um eine bessere Reputation bemühen, sind andere motiviert, Schützenhilfe bei der Gerichtsbarkeit zu suchen. So war es im Falle eines Lehrers, der damit sogar den weiten Weg zum Bundesverfassungsgericht eingeschlagen hat. Der Bundesgerichtshof hatte als letzte Instanz des regulären Verfahrens bereits die Zulässigkeit der Lehrerbewertung durch Schüler mittels Lehrerbewertungsbörsen festgestellt. Das Bundesverfassungsgericht hat die daraufhin eingegangene Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, was faktisch bedeutet, dass die Zulässigkeit der Lehrerbewertung endgültig festgestellt wurde. Während die Verfassungsrichter auf eine Begründung verzichteten, traf der Bundesgerichtshof zur Zulässigkeit von Bewertungs-Plattformen im Internet interessante Feststellungen. „Lehrerbewertung im Internet ist zulässig“ weiterlesen

Google sorgt für mehr Datenschutz bei Facebook

Google und Facebook haben beide bezüglich des Datenschutzes ein schlechtes Image. Bei Google hat Street-View zuletzt für viel Aufregung gesorgt. Wie techfieber.de meldet, will die EU mehr europäische Datenschutzerfordernisse gegenüber den amerikanischen Anbietern und Facebook und Google umsetzen. An Facebook wird kritisiert, dass die Nutzer zu leichtfertig motiviert werden, mit fremden personenbezogenen Daten umzugehen. Dies betrifft vor allem die Import-Funktion aus Mail-Konten, wo Namen, E-Mail-Adressen und weitere Infos an Facebook ausgeliefert werden. Nun hat Google interveniert und sorgt dafür, dass man beim Import von Kontakten aus Google-Mail-Konten besser den Datenschutz einhalten kann. „Google sorgt für mehr Datenschutz bei Facebook“ weiterlesen

EU Datenschutzinitiative wirkt wenig überzeugend

Datenschutz und Internet sind immer wieder mal in aller Munde, wenn es um die amerikanischen Anbieter Google und Facebook geht. Bei diesen Anbietern wird nun von Seiten der EU bemängelt, dass sie Nutzerdaten nicht ausreichend schützen. Außerdem wird von der EU-Kommissarin Viviane Reding kritisiert, dass Nutzer in Social Networks, wie Facebook eins darstellt und wie Google es vielleicht einmal werden könnte, nur schwer ihre Daten löschen könnten, wenn diese es wünschten. Deshalb müsse eine neue EU Datenschutzrichtlinie her. „EU Datenschutzinitiative wirkt wenig überzeugend“ weiterlesen

Fake Accounts und Stalking in Online-Netzwerken

Online-Netzwerke werden immer stärker verwendet, um private oder berufliche Kontakte in einer neuen Qualität zu nutzen. Angesichts des großen Erfolgs des Online-Netzwerkes Facebook – was man auch an dem gegenwärtig sehr starken Interesse des entsprechenden Films sehen kann – geht es inzwischen meist um Facebook, wenn Online-Netzwerke im privaten Umfeld angesprochen werden.

Facebook und andere Online-Netzwerke wirken oft wie eine verkleinerte Öffentlichkeit. Viele Nutzer gehen davon aus, dass ihre Bilder oder Texte nur von ihren „Freunden“ (Kontakten über das Online-Netzwerk) wahrgenommen werden. Dies ist auch bedingt richtig. Es wird aber übersehen, dass es bei einem sehr großen Freundeskreis schnell unübersichtlich wird und daher die Gefahr besteht, dass doch Informationen an eine weitere Öffentlichkeit gelangen können, ohne das dies in jeden Fall wünschenswert ist. Hinzu kommt, dass bei vielen Online-Netzwerken nicht nur die direkten Kontakte, sondern auch die Kontakte der Kontakte (Freunde der Freunde) Einblick nehmen können. Wer 200 100 Kontakte hat, von denen jeder durchschnittlich 200 80 Kontakte hat, der wirkt immerhin in ein soziales Netz mit 8000 Personen: Eine Zahl, die sich kaum noch überschauen lässt. „Fake Accounts und Stalking in Online-Netzwerken“ weiterlesen

Kann Twitter Börsenkurse voraussagen?

Schon lange bekannt ist, dass kurzfristige Bewegungen an der Börse stark von momentanen Stimmungen abhängen. Deshalb wäre ein kurzfristiges Stimmungsbarometer ideal, wenn man dies für kurzfristige Investments nutzen wollte. In den Zeiten, in denen sich sehr viele Menschen täglich auf Suchmaschinen tummeln oder viele Kurznachrichten auf Plattformen wie Twitter hinterlassen, könnte man auf Idee kommen, die dadurch wahrnehmbaren Stimmungsschwankungen zur Prognose von Börsenkursen zu nutzen.

Nun hat eine amerikanische Untersuchung ergeben, dass der Kurznachrichtendienst Twitter die Stimmungslage als Basis für die kurzfristige Prognose von Börsenkursen besser voraussagen kann, als andere Stimmungsindikatoren. Daraus wurde dann hierzulande schnell geschlossen, dass Twitter Börsenkurse voraussagen kann. Ob diese weitgehende Schlussfolgerung zutreffend ist und ob man sie für zukünftige Investments an der Börse nutzen kann, soll im Folgenden weiter untersucht werden. Dass der Kurzmitteilungsdienst Twitter ein gutes Stimmungsbarometer für eine Vielzahl von kurzfristigen Prozessen sein kann, soll dabei nicht bestritten werden. Denn mehr und mehr Menschen nutzen ihr Handy oder den PC um mehrfach am Tag eine Kurzmeldung zu schreiben. Ängste und Erwartungen, die sich auf zukünftige Börsenkurse durchschlagen, drücken sich in irgendeiner Weise in diesen Kurzmeldungen aus. „Kann Twitter Börsenkurse voraussagen?“ weiterlesen

Bewertungsportale in der Kritik

Seit einigen Jahren sind das Internet zum Mitmachen, das Web 2.0, zu einem relevanten Faktor für Verbrauchertipps geworden. Dazu gehören auch die sogenannten Bewertungsportale, die überwiegend darauf ausgerichtet sind, Produkte und Dienstleistungen durch die Endkunden einer Bewertung zuzuführen. Aber Bewertungsmöglichkeiten spielen auch außerhalb der Bewertungsportale eine sehr wichtige Rolle. Wegen der hohen Relevanz der Bewertungsmöglichkeiten durch Kunden könnten Unternehmen motiviert sein, diese mit unterschiedlichen Methoden zu manipulieren. Das Nachrichten-Magazin Spiegel hat nun einige dieser Praktiken aufgedeckt und aus Verbrauchersicht ist zu fragen, wie man mit diesen Erkenntnissen zur Manipulation von Bewertungsmöglichkeiten im Web 2.0 umzugehen hat. „Bewertungsportale in der Kritik“ weiterlesen

Marktstart in Deutschland: Samsung Galaxy Tab

Kleine Rechner, die man überall hin mitnehmen kann, haben schon viele Deutsche. Denn mit dem modernen Handy kann man mehr als telefonieren: Viele nutzen das Handy zur Verwaltung von Adressen und Termine, manche verwenden es als Navigationsgerät beim Autofahren und die, die Langeweile haben, hören mit dem Handy Hörspiele in der Bahn oder surfen im Internet.

Allerdings hat das Handy ein sehr kleines Display: Ansehen von Filmen und Surfen im Internet wird damit zum Problem; für eine einfache Navigation reicht es noch. Deshalb bemühen sich seit Jahren viele Hardware-Hersteller mobile Rechner auf den Markt zu bringen, die mit größeren Displays und besserer Leistung die Kunden überzeugen. Dabei soll der „Pad-Rechner“ im Prinzip das leisten, was ein Notebook kann, ohne dessen Größe, Gewicht und geringe Laufzeit als Ballast mit sich zu bringen. Auf eine Tastatur wird beim Pad-Rechner auch verzichtet, bzw. diese wird auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm emuliert. „Marktstart in Deutschland: Samsung Galaxy Tab“ weiterlesen

Milliarden-Einsparung für Verbraucher durch kostenlose Internet-Dienste

Kostenlose Dienste im Internet sind nicht nur beliebt, sondern sparen den Verbrauchern erhebliche Geldbeiträge pro Monat ein. Wer E-Mail- Dienste oder Videoportale oder andere Internet-Möglichkeiten sehr häufig nutzt, der spart Geld ein, denn diese Internet-Dienste sind vergleichsweise günstig zu beschaffen. Nun gibt es eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey, die erstmals versucht hat, den wirtschaftlichen Wert der Internet-Dienste für Verbraucher zu berechnen. Etliche Milliarden werden jedes Jahr eingespart, wobei McKinsey den durchschnittlichen Betrag pro Haushalt, der durch kostenlose Interdienste möglich wird, mit etwa 40 Euro ansetzt. Weitere Details zur Studie findet man auch bei techfieber.de, wo die Gesamteinsparung aller Verbraucher mit 100 Milliarden Dollar beschrieben wird. „Milliarden-Einsparung für Verbraucher durch kostenlose Internet-Dienste“ weiterlesen

Öko-Effekte durch Internet Auktionen

Wer bei eBay oder mittels anderer Internet-Auktionen kauft, der kann dadurch einen Öko-Effekt erzielen und Ressourcen schonen. Dieses Ergebnis über Öko-Effekte von Internet-Auktionen ergibt sich aus der Studie „Wiederverkaufskultur im Internet„, die vom Berliner Institut für Zukunftsstudien (IZT) jetzt vorgestellt wurde. Allerdings ist der Kauf von gebrauchten Produkten über eine Internet- Auktion nur dann sinnvoll, wenn dieser Kauf statt eines Neukaufs vorgenommen wird. „Öko-Effekte durch Internet Auktionen“ weiterlesen

Neuer Personalausweis: Auseinandersetzung um Sicherheitsmängel

Bald kommt nun der neue Personalausweis und im Vorfeld gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen um Sicherheitsmängel. Der neue nun besser elektronisch und im Internet nutzbare Personalausweis soll im Internet den Geschäftsverkehr einfacher und sicherer gestalten. Denn der neue Personalausweis enthält einen RFID-Chip, der über alle Daten verfügt, die man bisher nur auf der Oberfläche des Personalausweises ablesen konnte. Außerdem kann man im neuen Personalausweis auf elektronische Weise das Foto und weitere biometrische Daten nutzen, was eine Verbesserung der Identitätsbestimmung erlaubt. „Neuer Personalausweis: Auseinandersetzung um Sicherheitsmängel“ weiterlesen

Neuregelungen im Widerrufsrecht

Das Widerrufsrecht wird immer wichtiger, denn immer mehr Kaufverträge werden über das Internet abgewickelt. Das Widerrufsrecht soll sicherstellen, dass ein Käufer, der einen Gegenstand aus der Ferne kauft, die Möglichkeit hat, den Vertrag aufzuheben, wenn die Ware nicht seinen Vorstellungen entspricht. Die Frist zur Ausübung vom Widerrufsrecht soll eine Zwei-Wochenfrist sein, die aber erst beginnen kann, wenn dem Endverbraucher (stets ein Privatkunde) der Beginn dieser Frist wirksam mitgeteilt ist. Das Widerrufsrecht kann auch dadurch umgesetzt werden, dass man den gekauften Gegenstand zurücksendet. „Neuregelungen im Widerrufsrecht“ weiterlesen

Haftungsausschluss bei eBay ist nicht einfach

Die Internet-Plattform eBay wird immer beliebter bei Privat- und Geschäftsleuten. Haftungsausschluss ist für solche eBay-Verkäufe ein wichtiges Thema, denn die Artikel sind oft gebraucht und können deshalb Mängel haben. Man kann bei eBay sehr schnell und sehr einfach Artikel loswerden, indem man sich der einfachen Versteigerungslogik von eBay unterwirft. Viele setzen deshalb die gebrauchte Kamera einfach mit einem Euro Startpreis an und gehen einfach davon aus, dass sich schließlich ein Endpreis herausstellt, der ihnen einen maximalen Restwert liefert. „Haftungsausschluss bei eBay ist nicht einfach“ weiterlesen

WLAN sperren und Ärger vermeiden

Sollte man sein WLAN sperren, um Ärger mit Behörden oder Hackerangriffe zu vermeiden? WLAN steht für „Wireless Local Area Network“ also „kabelloses lokales Netzwerk“ und wird meist im Zusammenhang mit der Buchung eines DSL-Anschlusses verfügbar gemacht. Insbesondere ältere WLAN Anschlüsse verfügen nur über unzureichende Sperren gegen äußere Zugriffe. Oder man kann von außen bei diesen WLAN-Netzen mit Standardzugriffsversuchen die Sperren leicht aushebeln. „WLAN sperren und Ärger vermeiden“ weiterlesen

Webangebote für Analphabeten

Analphabeten gibt es in einer erstaunlichen Zahl in Deutschland. So meldete vor kurzem die Wiso-Redaktion des ZDF, dass die Zahl der Analphabeten in Deutschand weiter bei 4 Millionen Menschen liegt und dass die Zahl der Analphabeten damit weiterhin hoch bleibt. Zu den Analphabeten werden alle Menschen gerechnet, die weder lesen noch schreiben können bzw. deren Lese- und Schreibfähigkeiten so eingeschränkt sind, dass sie in der normalen Alltagskommunikation unterliegen. „Webangebote für Analphabeten“ weiterlesen

Braucht ein Unternehmen Social-Media-Richtlinien?

Der Begriff „Social-Media“ ist nicht unbedingt jedem geläufig. Es geht bei Social-Media um neuere Entwicklungen des Internets, das ab Mitte dieses Jahrzehntes stärker durch direkte Mitmach-Möglichkeiten der Nutzer gekennzeichnet ist. Da dieser Trend zunehmend auch für Unternehmen relevant ist, werden immer öfter Social-Media-Richtlinien gefordert. „Braucht ein Unternehmen Social-Media-Richtlinien?“ weiterlesen

Geistiges Eigentum und Urheberrecht

Durch das Internet haben seit vielen Jahren etliche Produzenten aus der Kulturindustrie Probleme. Denn viele Nutzer tauschen über das Internet Musik, Filme und Bücher, die in den Zeiten vor dem Internet für teures Geld vermarktet wurden. Dabei ist es vielen Nutzer klar, dass sie unrechtmäßig handeln, denn die entsprechenden per Urheberrecht geschützten Werke sind nach wie vor über den Handel (mit oder ohne Internet) nur für Geld zu erwerben. Wer die entsprechenden Filme, eBooks oder Musiktitel aber regulär kaufte, war oft frustriert, weil er wegen des Kopierschutzes das erworbene Werk nicht universell verwenden konnte. So können gelegentlich über das Internet erworbene Musiktitel nicht auf andere Wiedergabegeräte des Käufers kopiert werden; eBooks sind oft nur auf einem Ausgabegerät sichtbar zu machen. Der Kulturindustrie wird erst langsam klar, dass solche Maßnahmen zum Schutz des geistigen Eigentums und des Urheberechts kontraproduktiv sind, denn wer durch hohe Preise und schlechte Nutzungsmöglichkeiten verärgert wird, der kann dies auch als Motivation für die Nutzung unzulässiger Quellen im Internet deuten. „Geistiges Eigentum und Urheberrecht“ weiterlesen

Vorratsdatenspeicherung verfassungsgemäß

Am 2.3.2010 hat sich das Bundesverfassungsgericht nach intensiver monatelanger Beratung mit dem Thema Vorratsdatenspeicherung befasst und ein spektakuläres Urteil zur Vorratsdatenspeicherung verkündet. Allerdings sind die Leitsätze des Urteils zur Vorratsdatenspeicherung (im Gegensatz zum kürzlich ebenfalls spektakulären Urteil zum Existenzminimum für Hartz IV Empfänger) alles andere als klar formuliert, weshalb sich Journalisten und Blogger meist nur auf den eigentlichen Urteilstext beziehen, der feststellt, dass die gegenwärtige Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig ist. Spektakulär ist natürlich, dass alle bisher durch die Vorratsdatenspeicherung geschaffenen Datenbanken „unverzüglich“ zu löschen sind.

Doch was umfasst überhaupt eine Vorratsdatenspeicherung und warum ist diese verfassungsgemäß? „Vorratsdatenspeicherung verfassungsgemäß“ weiterlesen

Immer noch Sozialtarife bei der Deutschen Telekom

Früher war das Telefonieren und die Telekommunikation ein Monopolbetrieb im alleinigen Staatsbesitz. Deshalb wurde es diesem Unternehmen zur staatlichen Auflage gemacht, günstige Sozialtarife für bestimmte Personengruppe anzubieten. Diese Tarifbesonderheiten gelten auch weiterhin, obwohl die Deutsche Telekom inzwischen privatisiert wurde und weite Teile des Aktienkapitals im privaten Streubesitz liegen.
Diese Tarifbesonderheiten gelten auch weiterhin, obwohl die Deutsche Telekom inzwischen privatisiert wurde und weite Teile des Aktienkapitals im privaten Streubesitz liegen. Damit ist die Deutsche Telekom der einzige Telekommunikationsanbieter, der Sozialtarife anbietet.

Allerdings gibt es nur Sozialtarife bei einem Festnetzanschluss, nicht für die weiteren Dienste wie Mobilfon oder Internet-Zugang. Den Sozialtarif kann beantragt werden, wenn der Kunde nachweisen kann, dass

• er von der Rundfunkgebührenpflicht befreit sind; dies gilt zum Beispiel für Arbeitslosengeld II- oder Sozialhilfe-Empfänger.
• er Ausbildungsförderung nach dem BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) erhält; dies gilt für viele Studenten, deren Eltern kein hohes Einkommen haben.
• sprachbehindert, blind oder gehörlos ist und der Behinderungsgrad hier bei mindestens 90 Prozent liegt.

Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der entsprechenden Bescheide. Die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht bescheinigt die GEZ (Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten), bei der man dann aber auch angemeldet sein muss.

Der Sozialtarif der Deutschen Telekom soll diesen Personen eine grundlegende Nutzung des Telefons ohne hohe Kosten ermöglichen. Deshalb erhalten Sie von der Telekom ein Gesprächsguthaben pro Monat angerechnet; dieses liegt bei etwa 7 Euro pro Monat für BAföG-Empfänger und erhöht sich auf 9 Euro pro Monat für behinderte Kunden. Nicht genutzte Gesprächsguthaben verfallen am Ende des Monats und werden nicht übertragen.

Die gewährten Vergünstigungen sind nur nutzbar für selbstgewählte Standard-Telefonverbindungen ins In- und Ausland, die über das normale Telekom-Netz geführt werden. Für diese Verbindungen kann man also keine Call-by-Call-Vorwahlnummern nutzen. Ebenfalls ausgeschlossen sind Sondernummern und Anrufe in ein Mobilfunknetz. Für Kunden, die viel telefonieren, ist es deshalb möglicherweise günstiger einen Pauschaltarif bei der Telekom oder einem anderen Anbieter zu nehmen, der je nach Vertragsgestaltung auch eine Flat-Rate für den Internet-Zugang hat. Kunden, die eine Flatrate für den Internet-Zugang haben (z.B. über eine Flatrate im UMTS-Netz ) und eher weniger telefonieren, könnte das Angebot aber interessant sein.

Mobile Weihnachtsgeschenke: Was man beim Schenken nicht vergessen sollte

Computer sind schon lange beliebt als Weihnachtseinkäufe. In diesem Jahr besonders in der Form als Notebook mit mobilem Internetzugang. Diese Geräte sind besonders günstig, wenn man sie mit einem Mobilnutzungsvertrag koppelt. Doch hier sollte man beachten, dass die Summe aller Kosten über die gesamte Vertragslaufzeit erheblich über dem regulären Neuverkaufspreis liegen wird.

Auch das Handy ist als Weihnachtsgeschenk sehr beliebt, insbesondere wenn Eltern ihren größergewordenen Kindern eine Sicherheit zur jederzeitigen Kontaktaufnahme an die Hand geben wollen. Hier stellt sich allerdings ein ähnliches Problem wie bei den Notebook mit Vertragsbindung: Soll das Handy mit einem festen Mobilfunk-Vertrag über eine lange Zeit gekoppelt werden oder empfiehlt sich nicht eher ein SIM-Lock freies Handy, mit dem man immer schnell zum günstigsten Anbieter wechseln kann? BREAK

Nur ein SIM-Lock freies Handy ist ein flexibel einsetzbares Handy, denn nur dann kann man die SIM-Karte des Handys schnell gegen eine andere SIM-Karte eintauschen. Obwohl es umständlich erschein, sind dann die Prepaid-Tarife noch die beste Wahl bei den laufenden Handykosten. Hierbei kauft man eine SIM-Karte, bei der ein Guthaben vor dem Telefonieren aufgeladen werden muss. So ist man vor plötzlichen Kostensteigerungen geschützt, die insbesondere nach Auslandsaufenthalten drohen, weil das Handy dort bei der mobilen Internet-Nutzung sehr teuer ist. Denn die normalen Tarife der mobilen Internet-Nutzung sind auch bei den Flatrates nur für eine Inlandsnutzung ausgelegt. Im Ausland wird oft nach Datenvolumen abgerechnet und das kann schnell sehr teuer werden.

Wer länger im Ausland ist, erkundigt sich am besten vor Ort, welcher Anbieter ihm eine günstige SIM-Karte für den Notebook-Stick oder das Handy bietet. Hat er nämlich eine SIM-Lock freie Nutzung seines Mobilgeräts, dann ist es auch nicht schwierig, die günstigen Tarife vor Ort zu nutzen.

Auch im Inland sind die Zugangsmöglichkeiten zum Netz und die Datentransferleistungen bei den unterschiedlichen Anbietern für mobile Dienste durchaus unterschiedlich. Auch deshalb ist die langfristige Bindung an einen Anbieter nicht zu empfehlen. Zumindest sollte man mit dem Mobilgerät eines Kollegen prüfen, ob den an den Stellen, die man für die Online-Mobilnutzung häufiger aufsuchen wird, eine gute Zugangsmöglichkeit zum jeweiligen Netz hat.

Wenn man diese Tipps beachtet hat, dann können mobile Weihnachtsgeschenke viel Freude bereiten.

Kreditkarten-Umtausch: Muss man sich als Kreditkarten-Inhaber Sorgen machen?

Seit einigen Tagen beunruhigt eine großangelegte Rückrufaktion von Kreditkarten die Kunden von Banken und Kreditkartenunternehmen. Zwei bekannte Anbieter der Branche sehen sich gezwungen, rein vorsorglich bestimmte Kreditkarten ihrer Kunden auszuwechseln. Es betreffe vor allem Kunden, die innerhalb einer gewissen Frist eine Transaktion in einen bestimmten Teilgebiets Spaniens vorgenommen haben. Dort seien bereits einige betrügerische Verwendungsarten von Kreditkarten beobachtet worden. Die Kreditkartenaussteller befürchten, dass hier auch mit weiteren Kreditkarten-Daten noch Manipulationen vorgenommen werden könnten und wollen deshalb sicherhalber potentiell relevante Kreditkarten aus dem Verkehr ziehen. „Kreditkarten-Umtausch: Muss man sich als Kreditkarten-Inhaber Sorgen machen?“ weiterlesen

Einen Verein online verwalten

Das Internet wird immer wichtiger, wenn es darum geht, Verwaltungsvorgänge zu vereinfachen. Deshalb gibt es auch einige Angebote, einen Verein online zu verwalten. Es handelt sich bei diesen Internet-Plattformen um Standard-Lösungen, die für eine monatliche Gebühr die Online-Verwaltung eines Vereins ermöglichen.

Online Vereins-Verwaltung bietet sich dann an, wenn der Verein auch viele Angebote über das Internet mittels einer Terminverwaltung für Mitglieder und andere Interessenten zeigen will.

Doch der Verein, der eine Online-Verwaltung anstrebt, kann auch so vorgehen, dass er die Ziele und Möglichkeiten eigenständig benennt, die durch die Online-Verwaltung gewünscht sind. Hierzu kann gehören:

  • Online Verwaltung der Vereins-Mitglieder
  • Online-Verwaltung der Mitgliedsbeiträge und Mitgliederkonten
  • Online-Veranstaltungsplanung mit Einlade-, Eintrags- und Abrechnungsmöglichkeiten
  • Online-Präsenz des Vereins mit allgemeinen Infos für alle Interessenten und zusätzlichen Infos nur für Mitglieder.

Eine solche Online-Verwaltung ist über ein kostenloses Content-Management-System möglich, das auf die Bedürfnisse des jeweiligen Vereins angepasst wird. Kosten entstehen natürlich für die Webpräsenz und die Pflege Online-Angebots des Vereins. Wenn dieser aber unter den Mitgliedern technisch versierte Internet-Nutzer hat, dann kann er hierfür die Kosten gering halten.

Die Online-Verwaltung des Vereins wird dann von speziell ernannten Administratoren wahrgenommen. Diese stellen die Online-Vereins-Informationen für die Allgemeinheit und die Mitglieder über eine Online-Schnittstelle zur Verfügung. Termine des Vereins können über kostenlos nutzbare Kalender-Angebote flexibel eingebaut werden. Es gibt hier auch die Möglichkeit, die Termineingabe und Terminmodifikation von vielen berechtigten Usern vornehmen zu lassen.

Einen Verein online verwalten: Die Vereins-Mitglieder müssen sich überlegen, ob sie eine fertig entwickelte Lösung mit einem geringen Monatsbeitrag oder eine eigenständige Entwicklung mit zeitlich beanspruchender Verwaltung aber mehr Gestaltungsmöglichkeiten nutzen wollen. Der Online-Verwaltung des Vereins steht dann nichts mehr im Wege.