Gebühren für bargeldloses Zahlen kommen auf den Prüfstand

Wer bargeldlos an der Supermarktkasse oder sonst wo zahlt, der zahlt nicht nur langsamer als mit Bargeld, der verursacht auch Kosten in Form von Gebühren beim Handel. Dem Bundeskartellamt gefallen die sehr einheitlichen Gebühren nicht. Eine Senkung der Gebühren könnte auch vom Vorteil für die Verbraucher sein.

Gebühren für bargeldloses Zahlen kommen auf den Prüfstand
Gebühren für bargeldloses Zahlen kommen auf den Prüfstand

Im Einzelhandel sind die Gewinnmargen sehr niedrig, deshalb macht es viel aus, wenn die Kunden immer häufiger mit Karte bargeldlos zahlen. Die Gebühren sind dem Handel zu hoch, dieser möchte gern über die Höhe der Gebühren verhandeln, damit über mehr Wettbewerb Preissenkungen im Interesse der Verbraucher möglich werden. Ob diese Perspektive realistisch ist, bleibt zu hinterfragen, doch beim Bundeskartellamt nimmt man den Hinweis auf zu wenig Wettbewerb bei den Gebühren für bargeldloses Zahlen durchaus ernst. Wie der Tagesspiegel zum Bundeskartellamt jetzt meldet, prüft man dort, ob und wie man erreichen kann, dass mehr Preisflexibilität bei den Gebühren für das bargeldlose Zahlen möglich wird.

Immer mehr Kunden zahlen bargeldlos, es sind also Kostensteigerungen vorprogrammiert, wenn man an die Zukunft denkt. Die Gebühren für bargeldloses Zahlen belaste alle Verbraucher, denn die wenigsten Händler können sich dafür entscheiden, den Bargeld zahlenden Kunden einen Rabatt zu gewähren. Die traditionellen Bargeld-Zahler sind zunehmend genervt, wenn sie an der Supermarkt-Kasse mal wieder warten müssen, weil die vor ihnen stehenden Kunden alle mit Karte zahlen wollen, selbst wenn sie nur etwas Müsli fürs Frühstück im Einkaufskorb haben.

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