Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Die Europäische Kommission in Brüssel macht sich Sorgen wegen der verstärkten Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Die Staaten der Europäischen Union sollen verpflichtet werden, allen jungen Leuten unter 25 eine Arbeitsstelle zu garantieren. Wie dies von den Staaten umgesetzt werden soll, ist vorerst unklar.

Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete jüngst über diesen Kampf der Europäischen Kommission gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Problem erkannt, doch wie sieht die praktische Umsetzung aus? Junge Leute bis 25 Jahre sind gegenwärtig in vielen Teilen Europas von längerer Jugendarbeitslosigkeit betroffen. Man fürchtet, dass diese erst gar nicht fest am Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Deshalb sollen die Staaten in Europa spätestens nach vier Monaten Arbeitslosigkeit den jungen Leuten unter 25 Jahren eine Beschäftigung geben. Dies könnte auch ein Praktikum sein, womit klar wird, dass es gegenwärtig sehr schwierig wird, eine gute Berufsperspektive für junge Leute in Europa zu sichern.

Es sollen vor allem Jugendliche aus südeuropäischen Ländern sein, die besonders von einer hohen Jugendarbeitslosigkeit bedroht sind. Gegenwärtig suchen viele Millionen junge Menschen in der europäischen Union einen Job oder einen Ausbildungsplatz. Dadurch einstehen den Staaten auch sehr hohe Kosten und die Perspektive dieser jungen Leute ist langfristig gefährdet.

Die Europäische Kommission äußert sich aber gegenwärtig noch wenig konkret, wenn es um die Umsetzung dieses Kampfes gegen die Jugendarbeitslosigkeit geht. Es sollen die Einzelstaaten sein, die darauf verpflichtet werden, die Beschäftigung für junge Leute nach vier Monaten der Arbeitslosigkeit zu sichern. Die Europäische Union kann die Staaten in ihren Bemühungen unterstützen, beispielsweise durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfond.

Bildnachweis: © hikrcn – Fotolia.com

Wirtschaft

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