Akzeptanz von Smartphones leidet wegen Sicherheitsbedenken

fett Smartphones sind der Renner bei Männern, die von der neuen Mobilfunkvielfalt begeistert sind. Doch viele normale Verbraucher lehnen Smartphones ab, weil sie Sicherheitsbedenken haben. Die Akzeptanz von Smartphones und mobiler Internet-Nutzung kann nur durch eine Verbesserung der Sicherheitstechnik erreicht werden.

Akzeptanz von Smartphones leidet wegen Sicherheitsbedenken
Akzeptanz von Smartphones leidet wegen Sicherheitsbedenken

Ende Oktober war wieder einmal ein nationaler Gipfel der Informationstechnik in Berlin und die Branche der Computer-Verkäufer und Internet-Dienstleistungsanbieter freute sich gemeinsam an der schönen neuen Technik. Da störte etwas das Thema Verbraucherschutz, denn eine Befragung der Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“ zeigte auf, dass die Verbraucher zurückhaltend gegenüber der neuen mobilen Informationstechnik sind, weil sie nicht genügend Vertrauen in die Sicherheit der Apps von Smartphones haben.

Dabei ist das Smartphone als Erweiterung des normalen Handys um Internet-Zugriffsmöglichkeiten sehr populär in Deutschland und wird auch gerne angenommen, wenn alte Handys aus dem Verkehr gezogen werden oder wenn Vertragsverlängerungen mit dem Mobilfunkanbieter anstehen. Fast jeder dritte Bundesbürger verfügt bereits über ein Smartphone, wie die oben verlinkte Webseite des Verbraucherministeriums zu berichten weiß. Ob diese Bundesbürger aber dies wissen oder ob sie nur die üblichen Telefonfunktionen ihres Smartphones nutzen, müsste man mal getrennt untersuchen.

Die Arbeitsgruppe hat bei den befragten Nutzern aber erhebliche Sicherheitsbedenken recherchieren können. Deshalb fordert die Verbraucherministerin mehr Investitionen in die Sicherheit der Computertechnik.

Die Verbraucher erwarten bereits hohe Sicherheit, wenn das Smartphone ausgeliefert wird. Sie wollen nicht extra Geld ausgeben oder umständlich Sicherheitssoftware downloaden und installieren, bevor sie an die Nutzung ihres Smartphones herangehen. Dann lassen sie lieber die Internet-Funktion des Smartphones ruhen und nutzen ihre mobiles Endgerät ausschließlich für mobile Telefonate. Schließlich haben auch viele kein gutes Gefühl dabei, wenn sie ein neues App installieren wollen. Schließlich könnte das App ja auch auf ihre Daten zurückgreifen und diese an den Dienst weiterleiten. Was technisch möglich ist, muss aber auch juristisch erlaubt sein. Und hier fehlt es den Smartphones und seinen Apps an der nötigen Transparenz, die für die zukünftige Ausweitung dieses Geschäftsfeldes immer wichtiger wird.

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