Apple konkurriert mit technischen Highlights

Die Entwicklerkonferenz des weltweit innovativsten Computer-Lieferanten zieht auch in Deutschland beachtliche Aufmerksamkeit auf sich. Apple überzeugt mit technischen Highlights, positioniert sich aber gegen Google durch einen neuen Kartendienst.

Apple konkurriert mit technischen Highlights
Apple konkurriert mit technischen Highlights

Apple nutzt seine Entwicklerkonferenz in San Franzisco regelmäßig, um mit besonderen technischen Highlights auf sich aufmerksam zu machen. Gleichzeitig nutzt man bei Apple das Treffen der Branche, um sich von Konkurrenten abzugrenzen. Als technische Innovation konnte diesmal das Notebook „Next Generation MacBook Pro“ überzeugen, dass über ein Display verfügt, das es bisher bei Notebooks noch nicht zu bewundern gab. Der Schlag gegen die Konkurrenz von Google wurde im Bereich der Software für Smartphones geführt. Diese sollen in Zukunft nicht mehr den Kartendienst von Google wie bisher unterstützen.

Apple hat komplett sein Angebot von Notebooks weiterentwickelt. Besonders stark beachtet wurde die Weiterentwicklung des MacBooks. Dieses Notebook hat die bisher kaum für möglich gehaltene Auflösung von 2880 mal 1800 Bildpunkte. Apple bezeichnet die Feinheit der Auflösung als „Retina-Display“, weil man in der üblichen Nutzungsentfernung zum Gerät nun keine einzelnen Punkte mehr erkennen kann. Trotz hervorragender Leistung bleibt das Notebook kompakt und leicht und kann auch mit einer langen Laufzeit gegenüber der Konkurrenz überzeugen. Damit positioniert sich das nicht eben preiswerte Notebook sehr stark gegenüber der Konkurrenz der kleinen und flachen Notebooks auf Windows-Basis, die gern als Alternative bei der mobilen Kommunikation genutzt werden.

Nicht nur bei der Hardware, sondern auch bei der Software positioniert sich Apple gegenüber der Konkurrenz. Mit dem neuen Kartendienst von Apple möchte man dem großen Konkurrenten Google Marktfelder abnehmen, die bisher dort gut aufgehoben schienen. Auf der Entwicklerkonferenz von Apple wurde angekündigt, dass man den Kartendienst Google Maps nicht mehr auf allen neuen iPads und iPhones automatisch anbieten möchte. Die Apple-Nutzer sollen stattdessen einen überarbeitenden Kartendienst verwenden, der Bestandteil des neuen Betriebssystems für mobile Geräte ist. Der neue Kartendienst soll auch fotorealistische Darstellungen der Straßen und Landschaften in 3D ermöglichen.

Apple hat den Tod des Firmengründers Steve Jobs anscheinend gut überstanden und stellt sich erfolgreich auf, wenn es um die Zukunft von Hard- und Software geht. Es wird für Deutschland die spannende Frage werden, ob sich auch Apple hierzulande stärker aus seiner Marktnische heraus bewegen wird.

Bildnachweis: © Denis Ivatin – Fotolia.com

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.