Das neue iPhone sorgt für Frust und Begeisterung

Aus diesmal stehen die Käufer wieder Schlange, wenn ein neues iPhone angeboten wird. Doch in die Stimmung der Begeisterung mischen sich auch kritische Worte. Viele Nutzer des neuen iPhone vermissen Google Maps als App, der neue Apple-eigene Kartendienst kann nicht jeden Nutzer des iPhone überzeugen.

Das neue iPhone sorgt für Frust und Begeisterung

Das neue iPhone sorgt für Frust und Begeisterung

Mit dem neuen iPhone kann man sehr gut telefonieren. Perfekt ist das Display und auch die Fotos vom iPhone überzeugen, doch wegen des Telefonierens, Musikhörens und Fotografieren braucht man das Premium-Smartphone iPhone der Firma Apple eher weniger. Interessant ist das iPhone, genau wie jedes andere Handy mit Internetverbindung, für die Nutzung von Internet-Diensten. Und hier müssen die Nutzer des neuen IPhones einen gravierenden Nachteil hinnehmen: Der beliebte Karten- und Navigationsdienst Google Maps kann mit dem neuen iPhone nicht mehr als App benutzt werden. Das wäre nicht so schlimm, wenn die Ersatz-Software von Apple für das neue iPhone die gleichen Leistungen wie das frühere Google-Maps-App bieten könnte, doch dies wird sowohl von Nutzern des iPhones wie von der Fachpresse bezweifelt.

Die Kritik der Fachpresse (beispielsweise bei heise.de zum Betriebssystem des neuen iPhone) bemängelt, dass man nun bei Kartenmaterial nicht mehr auf den bewährten Dienst Google-Maps aufbaut, denn dadurch gingen dem Nutzer des iPhone wichtige Funktionen verloren. In Deutschland könne man nicht mehr Google-Street-View nutzen, für etliche Orte fehlten Verkehrsinformationen. Außerdem fallen Fehler und irritierende Angaben beim Apple-Kartendienst auf, die Konkurrent Google in seinen Kartendienst nicht aufweise. Das Ausweichen auf den Google-Dienst im Browser des iPhone helfe auch nicht entscheidend weiter, weil auch dort die Street-View-Möglichkeiten nicht aktiviert werden könnten.

Warum verzichtet Apple im neuen iPhone auf die gut akzeptierte und einigermaßen berechenbare Software des Suchmaschinen-Marktführers? Steve Jobs, der leider sehr früh verstorbene Gründer und Mentor von Apple, hatte den Apple-Nutzern immer versprochen, dass sie nur das Beste bekämen und dass es mit ihm keine Kompromisse in der Nützlichkeit und Funktionsvielfalt geben werde. Aber auch Jobs konnte nicht übersehen, dass der Suchmaschinen-Marktführer ihm mit Konkurrenzprodukten die Kunden abwerben wollte.

Die Einschränkungen im Kartendienst haben aber den Erfolg des neuen iPhones nicht gebremst. Es wird sich zeigen, ob der Frust der Apple-Kunden anhält und sind langfristig auf Reputation und Marktentwicklung auswirkt. Möglicherweise sorgt ja auch ein Update oder ein sonstiger Eingriff ins Betriebssystem dafür, dass dem iPhone-Nutzer wieder die volle Funktionsvielfalt früherer Systemvarianten zur Verfügung steht.

Bildnachweis: © photograph01 – Fotolia.com

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