Wandheizkörper in Wohn- und Geschäftsräumen
Wandheizkörper haben sich, seit Zentralheizungen sich in Wohn- und Geschäftshäusern durchgesetzt haben, in ihrem Erscheinungsbild und ihrer technischen Ausstattung im Laufe der Jahre verändert.
Bilder aus früheren Jahren zeigen große, klobige Rippenheizkörper, die viel Platz einnahmen und zudem noch schwer zu reinigen waren. Mit einem Lappen und schmalen Händen, später dann mit speziell hierfür gefertigten Utensilien galt es, den angesammelten Staub aus den einzelnen Rippenbögen zu entfernen, der sich hier gern sammelte. Der große Vorteil dieser Art Wandheizkörper war, dass man problemlos Wäsche zum Trocknen darauf legen konnte, ohne dass die Wärmeleistung darunter gelitten hätte. Die modernen Wandheizkörper lassen dies nicht mehr zu. Sie sind zwar kleiner und ansehnlicher, nach oben hin offen, so dass die aufsteigende Wärme durch ein aufgelegtes Gitter seinen Zweck erfüllt. Die Vorderfront ist glatt oder leicht gewellt, je nach Modell, und somit leicht zu reinigen, aber Wäsche darauf zu trocknen ist nicht möglich, weil die Heizleistung sofort eingeschränkt wird, wenn die Luft nach oben nicht zirkulieren kann. An modernen Wandheizkörpern sind Messgeräte installiert, die den genauen Verbrauch messen, was eine spätere Überprüfung und Regulierung des Energieverbrauchs erst möglich macht. Fazit: sieht man von der eingeschränkten Möglichkeit, Wäsche zu trocknen ab - was Vermieter sowieso nicht sehr gerne sehen, so sind aus energiepolitischer und umweltfreundlicher Sicht gesehen die modernen Wandheizkörper ein echter Gewinn gegenüber den alten Modellen.