Beachten Sie die Waschanleitung: Mikrofasertücher fangen dauerhaft winzige Partikel ein – selbst im Waschgang. Daher empfehlen die meisten Hersteller, sie separat zu waschen. Sie können Seife oder Waschmittel verwenden, aber Weichspüler, Bleichmittel und Hitze schaden dem Material. In unseren Tests zeigte sich nach einem Durchgang im Trockner auf heißer Stufe eine Veränderung der Textur: Die Fasern schienen leicht zu schmelzen und klebrig zu werden. Hängen Sie Ihre Tücher zum Lufttrocknen auf.
Passen Sie sorgfältig auf, um das Abgeben von Mikroplastik zu verringern: „Ganz ohne Zweifel – Mikrofasertücher bestehen aus Kunststoff, und sie geben eindeutig Mikroplastik ab“, sagte Katie Okamoto, die Leiterin der Nachhaltigkeitsberichterstattung bei Wirecutter.
Katie erklärte, dass Mikrofasertücher mehr Plastik freisetzen als die meisten anderen Stoffe, was potenzielle Auswirkungen auf Gesundheit und Ökosysteme haben kann. Um die Menge des Abgaßes zu reduzieren, verwenden Sie eine Wäschetüte oder installieren Sie einen speziell dafür entwickelten Filter in der Waschmaschine, der Mikroplastik auffängt. Mit der richtigen Pflege hilft die Wiederverwendbarkeit von Mikrofasertüchern, deren Umweltkosten bis zu einem gewissen Grad zu kompensieren. „Ein wenig wiederverwendbares Plastik im Haushalt – auch wenn es abgibt – wird in der Gesamtschau eine geringe Verschmutzung darstellen, sofern man es über Jahre hinweg nutzt“, so Katie.