Ich hatte zuvor den EcoFlow Wave 3, den Zero Breeze Mark 3 und den BougeRV PC35 unter denselben Bedingungen getestet, wie wir herkömmliche tragbare Klimaanlagen testen. Das hatte mir ein solides Verständnis ihrer grundlegenden Fähigkeiten und Einschränkungen vermittelt. Doch ich wollte ein besseres Gefühl dafür bekommen, was sie tatsächlich leisten könnten in den Szenarien, für die sie konzipiert wurden.
Als eine Hitzewelle im Juli 2026 die Temperaturen in Boston in Richtung dreistelliger Werte trieb, stellte ich ein Zelt auf, um zu vergleichen, wie gut diese Geräte es abkühlen würden.
Ich führte zehnstündige Testläufe durch. Im Verlauf mehrerer Tage, von morgens bis Sonnenuntergang, setzte ich zwei Sensoren ein, um Veränderungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowohl im Inneren als auch außerhalb des Zeltes zu verfolgen. Jedes Modell lief, sofern vorhanden, auf seiner eigenen internen Batterie, und ich schloss sie zusätzlich an eine EcoFlow Delta 2 Max-Stromstation für eine Notfallversorgung an, wobei auch zwei EcoFlow-Solarpanels in die Batterie einspeisten, nur für den Fall.
Der BougeRV PC35 war das einzige Modell, das keine Zusatzbatterie-Option hatte – er musste an eine Stromquelle angeschlossen werden, etwa an Generator oder eine Powerstation. Bezüglich der Größe ist es weiterhin auf den tragbaren Komfort von Camping- oder Autoreisen ausgelegt.
Ich leitete die Hitze auf zwei Arten ab. Wie andere Klimaanlagen benötigen auch diese ultratragbaren ACs einen Ort, an dem sie die aus dem Raum entfernte Wärme abführen können. Alle drei Geräte werden mit einer Vielzahl von Schlauchaufsätzen geliefert (ähnlich wie bei einem Indoor-Portable). Also testete ich jedes Modell in zwei Konfigurationen:
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mit der Klimaanlage im Zelt, das Zeltinnere klimatisierend, den Belüftungsschlauch nutzend, um die Wärme nach außen zu leiten
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mit der Klimaanlage außerhalb des Zeltes, den Belüftungsschlauch nutzend, um gekühlte Luft in das Zelt zu pumpen
Unsere Tests setzten diese Maschinen der Sisyphusaufgabe, ein Zelt bei voller Sonneneinstrahlung abzukühlen. In diesem Experiment haben wir sie absichtlich an ihre Grenzen getrieben, um zu sehen, wie dramatisch die potenziellen Auswirkungen sein könnten. Man würde deutlich bessere Ergebnisse in einer anderen Situation sehen, z. B. am Abend, über Nacht oder in einem Zelt, das in einer schattigen Gegend aufgebaut ist. Wir wussten, dass aufgrund der porösen Beschaffenheit eines Zeltes viel kalte Luft verloren gehen würde.
Aber selbst unter diesen harten Bedingungen lieferte unser Experiment dennoch einige nützliche Erkenntnisse.
