Für diesen Leitfaden suchte ich nach aussichtsreichen Kandidaten von bekannten Unternehmen wie IKEA, Oeuf, Maxtrix, Costco, Casa Kids, Max & Lily, Babyletto, Crate & Kids, Pottery Barn, RH, Room & Board, Storkcraft und West Elm Kids. Mein Fokus lag ausschließlich auf dem als klassisch geltenden Etagenbett-Stil: Twin-über-Twin-Betten mit Leitern, im Gegensatz zu Treppen oder Rutschen. Und obwohl es keine offiziellen Altersgrenzen für eines dieserEtagenbetten gibt, bewerteten wir sie mit Blick auf Schulkinder, nicht auf ältere Teenager oder Erwachsene.
Wir berücksichtigten Preis, Materialien, Grundfläche, Nutzungsbeschränkungen sowie Material- oder Nachhaltigkeitszertifizierungen (falls vorhanden). Nach sechs Monaten Recherche landeten wir schließlich auf sieben Etagenbetten, die wir in unserem Büro in Long Island City, New York, testen sollten.
Stabilität und Langlebigkeit: Ich begleitete unsere Möbel-Experten, als sie die Etagenbetten einem „Rackentest“ unterzogen, bei dem sie jedes Bett kräftig schüttelten. Sie sprangen auch auf die Lattenroste der Betten, um zu sehen, wie sie sich halten. Und mit einem Taschenmesser kratze sie an der Furnieroberfläche jedes Bettes ab, um das darunterliegende Material zu inspizieren. Unsere Kindertester gaben außerdem Feedback zum Quietschen oder Knarren der Betten sowie zu allem, was locker oder wackelig wirkte.
Aufbau und Montage: Das Zusammenbauen eines Etagenbetts wird immer eine Aufgabe für zwei Personen bleiben, doch es kann ein einfaches 30-Minuten-Puzzle sein oder eine mehrstündige, die Nerven strapazierende Angelegenheit. Wenn möglich empfehle ich einen White-Glove-Service; tatsächlich habe ich diesen Service für vier der sieben Etagenbetten genutzt, die ich getestet habe. Für die drei, die keinen White-Glove-Service anboten, habe ich gemeinsam mit meinem Redakteur Mechanic und Shippee beim Aufbau geholfen. Wir notierten Montagezeiten, die Klarheit der Anleitung, die Anzahl der Teile und die mitgelieferten Werkzeuge. Außerdem vermerkten wir, welche unserer eigenen Werkzeuge für den Aufbau notwendig oder hilfreich waren.
Komfort und Nutzungsfreundlichkeit: Um einzuschätzen, ob unsere Kindertester gerne ein Etagenbett in ihrem Zuhause hätten, stellte ich ihnen eine Reihe von Fragen. War es einfach, die Leiter hoch- und runterzusteigen? Würden sie sich sicher fühlen, auf dem oberen Bett zu schlafen? War es bequem, sich aufzusetzen, wenn sie oben bzw. unten auf dem Bett lagen? Ich bin außerdem mehrmals selbst auf jedes Bett geklettert und habe die Bezüge oben und unten gewechselt.
Stil und Design: Ich befragte Erwachsene und Kinder, um ihre Eindrücke darüber zu erfahren, wie die Etagenbetten aussehen.
Umwandlungsfähigkeit: Bevorzugte Betten, die sich in zwei separate Einzelbetten umbauen lassen, während Familien wachsen und sich entwickeln. Einige Etagenbetten lassen sich in zwei Einzelbetten zerlegen, andere verwandeln sich in ein Loft-Zwillingsbett und ein reguläres Zwillingsbett.
Sebastian Krämer