Ist Ihr Router bereit für ein Upgrade? So erkennen Sie es.

Wie dein Smartphone, dein Fernsehen und scheinbar alles andere in deinem Leben benötigt auch dein Router gelegentliche Updates, um Fehler zu beheben, Funktionen zu erweitern und vor allem vor externen Bedrohungen geschützt zu bleiben.

In den letzten Jahren wurden die meisten Router und Mesh-Systeme so konfiguriert, dass ihre Firmware regelmäßig automatisch aktualisiert wird, als Teil des Einrichtungsprozesses. Wenn du deinen Router oder dein All-in-One-Cable-Modem-Wi‑Fi-Gateway von einem Internetanbieter mietest, kümmert sich dein Anbieter um die Aktualisierung der Firmware, um ihn vor Malware zu schützen und behördlichen Vorgaben zu entsprechen.

Ein Grund, warum die FCC beschlossen hat, Router aus dem Ausland zu verbieten, ist die Bedrohung durch Malware mit bedrohlichen Namen wie CVE-2023-50224. Hersteller von Routern reagieren auf solche Bedrohungen mit Updates, doch diese gibt es nur für eine bestimmte Zeit. Die meisten Router erhalten drei bis sieben Jahre Support, danach werden technischer Support und Updates eingestellt. An diesem Punkt solltest du deinen Router austauschen.

Was passiert, wenn dein Router zu alt für diese Firmware-Updates ist? Dein Router wird weiter funktionieren und WLAN für deine Telefone und Laptops bereitstellen, aber du bist in einem ungeschützten Umfeld. Über eine Schwachstelle in deinem Router könntest du Opfer eines Angreifers werden, etwa durch ein Botnetz, bei dem eine außenstehende Instanz die Kontrolle über deinen Router übernimmt – und du bemerkst es nicht, es sei denn, dein Internetanbieter weist dich auf ungewöhnlich hohen Datenverkehr hin. Du könntest auch langsameres Internet erleben, weil dein Router damit beschäftigt ist, das Botnetz zu bedienen.

Die Aktualisierung der Software deines Routers ist mit der Aktualisierung deines Telefons vergleichbar: Dadurch lassen sich neue Funktionen hinzufügen, Fehler beheben und vor allem die Anfälligkeit des Routers gegenüber Malware verringern.

Neue Router wie der TP-Link Archer BE230 und der Eero 7 aktualisieren ihre Firmware automatisch, sodass du dir in den kommenden Jahren vermutlich keine Sorgen darüber machen musst — oder bis der Router-Hersteller entscheidet, die Unterstützung für dieses Modell einzustellen.

Wenn du einen älteren Router besitzt, musst du die Firmware möglicherweise manuell aktualisieren. In der Regel findest du den Bereich zur Firmware-Aktualisierung auf der Administrations-Webseite des Routers oder in der App des Routers unter einer Einstellung, die mit System, Verwaltung oder Firmware Update bezeichnet sein könnte. Hersteller wie Asus, Eero, Netgear und TP-Link führen Seiten, auf denen sie das Datum der letzten Firmware-Aktualisierung protokollieren. Wenn dein Router-Hersteller dort eine aktuelle Firmware-Aktualisierung — also eine, die weniger als sechs Monate alt ist — aufgeführt hat, bist du auf der sicheren Seite.

Sebastian Krämer

Sebastian Krämer

Ich bin Verbraucherjournalist mit Fokus auf Haushalt, Technik und nachhaltigen Konsum. Bei News und Tipps für Verbraucher teste ich Produkte und schreibe praxisnahe Ratgeber. Ehrlichkeit und Alltagstauglichkeit stehen für mich an erster Stelle.