Wir haben Dyson- und Shark-Handventilatoren getestet – Unsere No-Name-Modelle schneiden besser ab.

Wenn es darum geht, dich mit einer münzgroßen Brise ins Gesicht zu treffen, liefern beide Ventilatoren eindeutig ab. In meinen Tests blies der Dyson HushJet Luft mit mehr als 12 mph, während der Shark ChillPill etwas langsamer war und maximal rund 9 mph erreichte. Diese Windgeschwindigkeiten liegen auf dem Niveau dessen, was man von einem unserer Raumventilatoren erwarten würde, auch wenn das bewegte Luftvolumen deutlich geringer ist.

Hier zählt das Luftvolumen: Ein Wind von 12 mph, der aus einem 8-Zoll-Ventilator kommt, bewegt letztlich insgesamt mehr Luft als derselbe Wind, der aus einem 1-Zoll-Ventilator kommt. Als Beispiel: Der Shark ChillPill verzeichnete tatsächlich einen höheren Luftdurchsatz als der Dyson HushJet, obwohl er eine langsamere Windgeschwindigkeit hatte, weil der Ventilator des Shark-Modells doppelt so groß ist wie der des Dyson-Geräts.

Leider bedeutet der mechanische Prozess, diese engen Böen zu erzeugen, auch, dass beide Ventilatoren verdammt nervig klingen.

Beide Dyson- und Shark-Ventilatoren erzeugten im Durchschnitt mehr als 60 Dezibel Lärm. Das liegt ungefähr an der unteren Schwelle dessen, was die NIH als „normales Gesprächsniveau“ betrachtet, was bedeutet, dass sie auch deutlich lauter sind als der Geräuschpegel von jedem der Raumventilatoren, die wir empfehlen, selbst bei deren höchsten Einstellungen. Wenn die Dyson- und Shark-Handgeräte auf volle Leistung hochgefahren wurden, waren sie beide so laut, über 70 Dezibel, dass eine längere Exposition zu einem leichten Hörverlust führen könnte, laut NIH. Schon nur wenige Minuten dieses hochfrequenten Quietschen könnten dich in einen Lovecraft-artigen Wahnsinn treiben. Als ich die Frequenzen gemessen habe, die die beiden Ventilatoren erzeugten, stiegen sie beide auf rund 5.000 Hz bis 6.000 Hz an — im Wesentlichen das, was Tinnitus klingt — und dann erneut zwischen 15.000 Hz und 17.000 Hz, was sogar höher ist als das, was manche Menschen hören können (einschließlich mir selbst).

Ich fühlte mich von dem Lärm so überwältigt, dass es fast lähmend war, selbst mit meinen Ohrstöpseln im Ohr. Es gab keinen Weg, ihn zu übertönen. Das galt nicht nur für mich: In meinem Co-Working-Space wandten sich die Köpfe, jedes Mal wenn ich diese Ventilatoren zum Testen hochdrehte.

Sebastian Krämer

Sebastian Krämer

Ich bin Verbraucherjournalist mit Fokus auf Haushalt, Technik und nachhaltigen Konsum. Bei News und Tipps für Verbraucher teste ich Produkte und schreibe praxisnahe Ratgeber. Ehrlichkeit und Alltagstauglichkeit stehen für mich an erster Stelle.