Wenn du nah genug an dein Motiv herankommst, können die Weitwinkel- und Teleobjektive des iPhones im normalen Kameramodus eine beachtliche Hintergrundunschärfe erzeugen. Für eine wirklich cremige, sanfte Unschärfe (auch Bokeh genannt) ist es jedoch am besten, den Porträtmodus zu aktivieren.
Dieser Modus verwendet den LiDAR-Sensor des Telefons, um zu bestimmen, wie weit dein Motiv von der Kamera entfernt ist, und verwischt nach und nach alles hinter und vor deinem Motiv, damit das Gesicht im Bild hervorsticht. Die Ergebnisse sind nicht perfekt — man kann zum Beispiel manchmal harte Kanten um Haare herum sehen —, doch sie sehen erstaunlich ähnlich wie Aufnahmen einer DSLR- oder spiegellosen Kamera aus.
Auf neueren iPhones kannst du eine Einstellung der Kamera-App namens „Porträts im Foto-Modus“ aktivieren. Dieser Modus bewirkt, dass die Kamera automatisch Tiefeninformationen erfasst, wenn sie eine Person oder ein Haustier im Bild erkennt, selbst wenn du nicht den Porträtmodus verwendest. So kannst du im normalen Foto-Modus einfach loslegen und danach, falls sinnvoll, den Porträtmodus auswählen, falls es Sinn macht.
Du kannst überall im Rahmen eines Porträt-Modus-Fotos den Fokuspunkt festlegen, und du kannst den Grad der Hintergrundunschärfe anpassen. Bearbeite einfach ein Porträt-Modus-Foto, tippe unten im Bearbeitungsbildschirm auf das Porträt-Symbol und wähle dann deine Blende mit dem darüber liegenden Regler. Eine niedrigere Blendenzahl, wie z. B. f/2,8, sorgt für eine stärkere Hintergrundunschärfe; eine höhere Zahl, wie z. B. f/8, begrenzt die Unschärfe.