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Dieses Android-Smartphone ist mit Barks elterlichen Kontrollfunktionen ausgestattet, die die Texte, Suchanfragen und Social-Media-Aktivitäten Ihres Kindes auf potenzielle Probleme hin prüfen. Die Kids können Apps aus dem Google Play Store herunterladen, vorausgesetzt, der Eltern- oder Vormundgenehmigung liegt vor.
Wenn Sie dies wählen: Sie suchen nach einem Smartphone, das Warnmeldungen zu problematischem Nutzungsverhalten sendet, auch im Hinblick auf Social‑Media-Apps.
Monatliche Servicegebühr: Die App-Überwachung und der Mobilfunkdienst über Bark kosten 50 USD bzw. mehr; ein reiner Sprach- und Text-Tarif als „Starter“-Plan kostet 30 USD. Wenn Sie das Telefon direkt bei Bark kaufen, wird der Preis des Geräts über zwei Jahre verteilt und Sie aktivieren es sofort. Wenn Sie es über Amazon erwerben, gehören Ihnen das Telefon und Sie können den Dienst nach Bedarf ein- oder ausschalten.
Wie das Telefon funktioniert: Bark ist ein Unternehmen, das Kindersicherheits- bzw. Jugendschutz-Software anbietet. Die Software markiert Hinweise zu Drogen, Pornografie, Mobbing und anderen potenziellen Problemen in den Nachrichten, Beiträgen und Suchanfragen Ihres Kindes.
Das Bark Phone ist ein Samsung-Smartphone mit Barks elterlichen Kontrollen integriert. Sie zahlen ein monatliches Abonnement, das sowohl Mobilfunkdienst als auch Überwachung abdeckt.
Ihr Kind kann eine der Millionen Apps aus dem Google Play Store beantragen. Im fortgeschrittenen Bark-Plan hat Ihr Kind die Freiheit, die Apps auszuwählen, die es möchte, was bedeutet, dass es potenziell Zugriff auf einen Webbrowser, soziale Medien und Spiele haben könnte — sofern Sie es zulassen. Sie genehmigen deren App-Anfragen über das Online-Elternportal von Bark (oder über eine iOS- oder Android-App).
Bark-Software überwacht die Texte, E-Mails und einige Social-Media-Inhalte Ihres Kindes. Dazu gehören Instagram-Beiträge, YouTube-Suchen und direkte Nachrichten auf Snapchat. Sie können die Nachrichten oder Beiträge Ihres Kindes im Elternportal oder in der App nicht einsehen, es sei denn, sie sind markiert. In unseren Basistests hat es uns auf eine Textnachricht aufmerksam gemacht, die Depression ausdrückte, eine Nachricht, die Mobbing darstellte, sowie Suchanfragen nach Alkohol und Waffen auf Snapchat. Für einige soziale Medien muss das Konto Ihres Kindes mit Bark verbunden sein, damit Bark bestimmte Aktionen überwachen kann (z. B. Instagram-Beiträge). Dies erfordert die Mitarbeit Ihres Kindes oder dass Sie die Passwörter des Kontos Ihres Kindes haben.
Sie können Bildschirmzeitlimits für einzelne Apps festlegen, den Standort eines Kindes verfolgen und das Telefon zum Schlafengehen sperren. Sobald Ihr Kind das tägliche Zeitlimit der App erreicht, kann es nicht mehr darauf zugreifen. Sie können auch mehrere Bildschirmzeit-Routinen erstellen, zum Beispiel nur Bildungs-Apps während der Schulzeit zuzulassen.
Bark bietet außerdem separat eine App an, die auf jedes Smartphone installiert werden kann, die wir in unserem Leitfaden zu Kindersicherungs-Apps geprüft und verworfen haben. Auf einem Bark-Telefon sind die Kindersicherungen integrier, sodass Sie sich die Installation sparen; zudem enthält sie Funktionen, die über Barks App nicht verfügbar sind, wie die Möglichkeit, Kontakte zu genehmigen und tägliche Bildschirmzeiträume festzulegen.
Garantie: Bark bietet eine eingeschränkte einjährige Garantie.
Schwächen, aber kein Ausschlusskriterium
Das Bark-Telefon ist nur mit Bark-Mobilfunkdienst erhältlich und kostet deutlich mehr als andere Kinder-Smartphone-Pläne: Der Starter-Plan, der keine App-Überwachung umfasst, kostet 30 USD pro Monat, während der fortgeschrittene Plan je nach Datenbedarf zwischen 50 und 90 USD pro Monat liegt.
Ihr Kind könnte sich beschweren, dass das Versenden von Nachrichten an Freunde schwierig ist. Aufgrund allgemeiner Einschränkungen bei der Textkommunikation zwischen Android- und iPhone-Geräten kann das Gruppennachrichten-Versenden zwischen dem Bark-Telefon Ihres Kindes und den iPhones seiner Freunde problematisch sein (beispielsweise ist es mühsam, eine neue Gruppenchat zu eröffnen, um neue Freunde hinzuzufügen). Apple hat angekündigt, daran zu arbeiten, das Problem zu beheben, aber es ist noch nicht behoben.
Es gibt Berichte, dass Bark-Software sich unerklärlich glitcht. Es wird von Fällen berichtet, in denen Nachrichten nicht durchgingen, Änderungen der Bildschirmzeit-Regeln lange brauchten, um wirksam zu werden (oder gar nicht). Andere Fehlfunktionen, die Troubleshooting erforderten. Als wir versuchten, Snapchat zu blockieren, trat die Sperre beim ersten Versuch nicht in Kraft, beim zweiten Versuch einige Stunden später jedoch schon.
Bark kann nicht sämtliche Nutzung sozialer Medien überwachen: Obwohl Bark verspricht, populäre soziale Netzwerke zu überwachen, gilt es, das Kleingedruckte zu beachten. Bark überwacht Direktnachrichten, aber nicht Suchanfragen auf TikTok (wir fanden leicht anstößige Videos von fast nackten Personen, erhielten jedoch keine Benachrichtigungen). Bei Snapchat überwacht es Direktnachrichten und Suchanfragen, aber nicht die Stories, die Ihr Kind sieht (wir wurden zwar benachrichtigt, wenn Fremde problematische Nachrichten senden, aber nicht, wenn Influencer fast nackte Fotos von sich posten). In unseren einfachen Tests hat Bark einige Probleme erkannt, andere jedoch übersehen: Es verfolgt Web-Suchen, doch unsere Suchanfragen nach Selbstverletzung (Cutting), nach Waffenläden in der Nähe und nach Verkaufsstellen für Marihuana und Vape-Produkte wurden mit dem Samsung-Browser des Telefons nicht erfasst. Bark kann helfen, potenzielle Probleme im Blick zu behalten, aber wie bei jedem Gadget für Kinder können seine Filter eine offene, ehrliche Gesprächsführung nicht ersetzen.
Sebastian Krämer