Die besten Hot Dogs

Es gibt nur wenige Regeln, wenn es um Hot Dogs geht. Sie können aus verschiedenen Fleischsorten hergestellt werden, von Hühnchen bis Rindfleisch, und in allen möglichen Größen verkauft werden, von Jumbo über Footlong bis Cocktail-Würstchen. (Und dann gibt es hautlose Versionen, plus Sorten, die mit Käse gefüllt sind — es gibt endlos viele.) Nachdem wir über 60 Hot-Dog-Marken untersucht haben, haben wir die Auswahl anhand der folgenden Kriterien eingegrenzt:

Bundesweit erhältlich: Mit all unseren Geschmackstests möchten wir Lebensmittel hervorheben, die jeder erwerben kann, entweder in einer landesweit verfügbaren Filiale oder online. In diesem Leitfaden haben wir Bestseller-Marken wie Nathan’s, Oscar Mayer, Ball Park und Hebrew National berücksichtigt, ebenso wie Hot Dogs aus den Eigenmarken großer Supermärkte wie Whole Foods, Costco, Trader Joe’s und Aldi.

Wir haben außerdem ikonische regionale Sorten in Betracht gezogen, die über die Markenwebseite oder Dienste wie Goldbelly, Amazon und FreshDirect erhältlich sind.

100% Rindfleisch: Um die Tests übersichtlich zu halten, konzentrierten wir uns in dieser Runde darauf, Standardgrößen von 100% Rindfleisch-Hot Dogs zu testen. Das sorgte außerdem dafür, dass eine höhere Fleischqualität in unseren Auswahlen enthalten war, da mechanisch getrenntes Rindfleisch in Lebensmitteln für Menschen niemals verwendet wird (während mechanisch getrennte Hühner- oder Putenfleisch bei Hot Dogs üblich ist).

Eine Hülle zählt: Wir betrachten eine knackige Hülle als wesentlichen Bestandteil des Hot-Dog-Erlebnisses, weshalb die Mehrzahl der von uns getesteten Würstchen Hüllen hatte. Wir probierten zwar auch die hautlosen Versionen einiger führender Marken zum Vergleich, und es stellte sich heraus, dass unsere Instinkte richtig lagen, denn die hautlosen Versionen schnitten texturmäßig nicht so gut ab wie jene mit Hülle.

Wie wir getestet haben

Schließlich beschlossen wir, 31 Hot Dogs zu testen, die wir im Verlauf von vier Tagen in einer markenverdeckten Verkostung verkosteten. Für die ersten Runden kochten wir die Würstchen einfach und servierten sie in geschnittenen Stücken ohne Belag oder Brötchen, um ihren wahren, unverfälschten Geschmack zu schmecken. Dann trug jeder Verkoster seine Eindrücke zu folgenden Merkmalen ein:

Aussehen: Wir betrachteten Form, Farbe und Aufbau jeder Wurst und notierten, ob sie appetitlich aussah. Außerdem vermerkten wir, wie die Würstchen beim Kochen reagierten (ob sie anschwellten, rissen oder schrumpften).

Geschmack: Bei jeder Wurst beobachteten wir das Ausmaß an Würze und Salz sowie wie fleischig (oder fade) der Geschmack war.

Textur: Genauso wichtig wie der Geschmack ist die Textur einer Hot-Dog-Wurst. Wir notierten, ob jede Wurst saftig, trocken, matschig oder fest war, und belohnten Würstchen mit einer knackigen Hülle.

Nach den ersten beiden Verkostungsrunden fassten wir unsere Notizen zusammen und diskutierten sie, bevor wir uns auf 11 Finalisten festlegten.

Dann probierten wir jedes der vielversprechendsten Würstchen mit Brötchen und Belägen aus, darunter Senf, Ketchup, Relish, Sauerkraut und Zwiebelsauce. (Nachdem wir die Würstchen gekocht hatten, brachten wir sie zusätzlich auf einer Grillplatte zu Ende, um die Haut extra knusprig zu machen.) Wir baten jeden Verkoster, bei der Wahl des Belags pro Würstchen konsistent zu bleiben (ich bin ein Senf-Purist). In dieser Runde, wiederum mit versteckten Marken, notierten wir auch, wie gut das Würstchen im Brötchen saß und wie es sich mit den Belägen verband. Wir befragten sogar einen äußerst anspruchsvollen Hund.

Sebastian Krämer

Sebastian Krämer

Ich bin Verbraucherjournalist mit Fokus auf Haushalt, Technik und nachhaltigen Konsum. Bei News und Tipps für Verbraucher teste ich Produkte und schreibe praxisnahe Ratgeber. Ehrlichkeit und Alltagstauglichkeit stehen für mich an erster Stelle.