In unserer jüngsten Testreihe haben wir sechs tragbare Teppich- und Polsterreiniger ausprobiert. So haben wir sie bewertet:
Reinigungsleistung: Wir schnitten ein Stück weißen Polyester-Teppich in sechs Quadrate, eines für jeden Teppichreiniger. Dann verschmutzten wir jedes Quadrat mit den schlimmsten Feinden eines Teppichs: Öle (Nutella und Erdnussbutter), Farbstoffe (Gatorade, Cola und Fanta), Tannine (Rotwein und Kaffee) und Gartenboden. (Urin haben wir ausgelassen: Bei unseren jüngsten Tests mit aufrechten Teppichreinigern war es die leichteste Substanz zu entfernen.) Mit einem Messer arbeiteten wir Gartenboden, Nutella und Erdnussbutter tief in die Fasern ein.
Nachdem der Schmutz über Nacht getrocknet war, ordneten wir jedem Quadrat einen Reiniger zu. Wir mischten die Reinigungslösung jeder Marke mit Wasser bei 110 °F, besprühten die Flecken mit der Reinigungslösung und ließen sie einige Minuten einwirken. Wir extrahierten so viel Lösung (und Fleck) wie möglich, und schrubbten dann den Teppich kräftig, wobei wir abwechselnd sprühen und extrahieren, bis wir keine weitere Verbesserung mehr sahen; das dauerte etwa 10 Minuten.
Wir wiederholten die Tests an weißem Polsterstoff aus organischem Leinengewebe, der mit Wollfüllung versehen war, um zu sehen, wie die Maschinen mit Sofas und Kissen umgehen würden. (Viele Kissenbezüge und Polsterstoffe sind heute fleckabweisend, weshalb wir das unbehandelte Leinen gewählt haben.)
Nach 24 Stunden verglichen wir die Ergebnisse und achteten auf das Ausmaß verbliebener Flecken. Wir bewerteten jedes kleine Fleckquadrat auf einer Skala von eins (kaum Unterschied) bis fünf (vollständig gereinigt). Dann addierten wir die Punkte jedes Fleckenreinigers und verglichen sie miteinander.
Trockenzeit und Erscheinungsbild des Teppichs: Ein guter Teppichreiniger sollte den Teppich oder die Polster nicht mit Wasser und Seife durchtränken. Je nach Dicke und Material des Gegenstands sowie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit sollte die Oberfläche innerhalb von zwei bis 24 Stunden vollständig trocken sein.
Wir ließen die Testquadrate über Nacht trocknen und fühlten anschließend, wie feucht sie noch waren. Wir betrachteten auch ihr Aussehen und suchten nach Fasern, die aufgefrischt und gleichmäßig erschienen, statt angeknabbert oder beschädigt.
Design und Bedienung: Kein Fleckenreiniger ist wirklich komfortabel zu bedienen, insbesondere wenn ein Fleck Sie dazu zwingt, sich auf den Boden zu knien und mehrere Minuten zu schrubben.
Wir vermerkten, ob das Hauptreinigungswerkzeug des Geräts während einer gesamten Reinigungssitzung angenehm zu halten war, und wir bewerteten die Empfindlichkeit des Sprüh-Auslösers. Wir achteten darauf, ob sich Geräte schwer oder umständlich anfühlten, und notierten, ob sie Tragegriffe hatten, was ein Pluspunkt ist. Wir betrachteten auch, wie praktisch es war, die Wasserbehälter zu füllen und zu reinigen; die benutzerfreundlichsten Modelle sind so ausgelegt, dass sie einen flachen Boden haben, damit man sie abstellen kann.
Wir prüften, ob der Schlauch lang und flexibel genug war, um einen ordentlichen Reinigungsradius zu ermöglichen, und ob er sich leicht verstauen ließ. Wir bewerteten auch die Reinigungsaufsätze eines Modells und wie einfach und sicher sie sich an- und abstecken ließen.
Bezüglich des Lärms waren alle von uns getesteten tragbaren Teppichreiniger unangenehm laut.
Zuverlässigkeit, Kundendienst und Garantie: Tragbare Teppichreiniger sind nicht besonders langlebig. Amazon-Bewertungen klagen über gebrochene Sprüh-Auslöser, Lecks und rissige Schläuche. Wir konzentrierten uns auf Modelle mit der besten Zuverlässigkeit sowie gutem Kundendienst. Die meisten Fleckenreiniger haben eine ein- oder zweijährige Garantie.