Die beste Dashcam

Top-Auswahl

Diese Dashcam liefert tagsüber und bei Nacht gestochen scharfe, extrem hochauflösende Aufnahmen. Zudem verfügt sie über eine 24-Stunden-Parküberwachung und GPS sowie über einen hitzeunempfindlichen Superkondensator statt eines Akkus.

Die Viofo A229 Pro bietet alles, was man von einer Dashcam erwarten könnte. Die Frontkamera filmt in 4K-Auflösung, was deutlich schärfer ist als das Filmmaterial älterer Dashcams mit 1080p. Die Videos weisen viel Detail und Kontrast auf, sodass Kennzeichen auch aus größerer Entfernung – selbst bei Nacht – leicht zu erkennen sind.

Der A229 Pro nutzt statt eines Batterie einen Superkondensator, und die integrierte GPS-Funktion sowie der 24-Stunden-Parkmodus sorgen für durchgehende Abdeckung. Am besten ist, dass es ihn in 1-, 2- und 3-Kamera-Konfigurationen gibt, damit man zusätzlich passende Kameras je nach Bedarf hinzufügen kann.

Seine Videoqualität ist so gut wie die von jeder Dashcam, die wir getestet haben. Dank eines modernen Sony-Bildsensors kann der A229 Pro rauschfreie Aufnahmen bei wenig Licht sowie farbintensive, kontrastreiche Bilder bei hellem Licht liefern. Zwar erreichen die Aufnahmen nicht ganz die Qualität einer Actionkamera oder einer modernen Smartphone-Kamera, doch nur wenige andere Dashcams kamen dem nahe – am ehesten der 70mai A810.

Sie hält extremen Temperaturen stand. Lithium-Ionen-Batterien in den meisten modernen Geräten leiden bei großer Hitze oder extremer Kälte. Die A229 Pro arbeitet stattdessen mit einem Superkondensator, der genug Ladung behält, um ein Video zu speichern und die Kamera abzuschalten, wenn man das Auto ausschaltet. Dadurch kann sie auch bei Temperaturen von -20 bis ca. 65 °C betrieben werden.

Die App ist einfach zu bedienen. Wenn du die Wi-Fi-Funktion der Kamera einschaltest und sie mit dem Smartphone verbindest, ermöglicht die Viofo-App (iOS, Android) das Ansehen und Herunterladen von Videos. Beim Abspielen siehst du zudem auf einer Karte, wo jedes Video aufgenommen wurde – dank des integrierten GPS-Empfängers. Es gibt außerdem zahlreiche Optionen zur Feineinstellung der Videoqualität.

Mehrere Kameraoptionen sind erhältlich. Die A229 Pro kommt in drei Konfigurationen. Die Basisausführung, die über Viofos Website erhältlich ist, hat eine einzige vordere 4K-Kamera, die fest ins Gerät integriert ist. Die 2-Kamera-Version, die wir für die meisten Fahrer empfehlen, ergänzt eine rückwärtige Kamera in 1440p. Und die 3-Kamera-Version, die wir getestet haben, fügt eine Innenraumkamera hinzu.

Bei Nacht filmt die Innenraumkamera in Infrarot, unterstützt von vier kleinen IR-Lichtern, die den Fahrzeuginnenraum mit Licht beleuchten, das für das Auge unsichtbar bleibt und somit helle Videos auch bei totaler Dunkelheit ermöglicht.

Der große Bildschirm des Viofo A229 Pro und die vielen Tasten erleichtern das Überprüfen von Aufnahmen und Einstellungen. Michael Hession/NYT Wirecutter

Die Download-Geschwindigkeit von Videos ist zügig. Reicht dein Smartphone hierfür aus (was bei den meisten Geräten der Fall ist), kann die Kamera ein 5-GHz-Wi-Fi-Netzwerk zum Schnelleren Herunterladen aufbauen. Alternativ kannst du die SD-Karte entnehmen und die Dateien mit einem Kartenleser auf deinen Computer übertragen. Einige moderne Telefone könnten zudem eine direkte Übertragung über ein USB-C-Kabel zwischen Kamera und Smartphone ermöglichen, wobei wir dies bei unserem Pixel 7 nicht zum Laufen brachten.

Die Installation ist einfach. Die Kamera wird mit einer Klebefläche auf einer flachen Halterung befestigt, die sicher an der Windschutzscheibe sitzt. Ein im Lieferumfang enthaltenes Kunststoffhebelwerkzeug lässt sich leicht verwenden, um die Halterung auch nach einer Neu justierung zu lösen. Man kann die Kamera auch entfernen und die Halterung zurücklassen, wenn gewünscht.

Die Stromversorgung erfolgt über ein langes USB-C-Kabel und einen kleinen 12-Volt-Adapter. Falls dein Auto einen USB-Port mit 2 A oder mehr hat, funktioniert das auch dort.

Ein Hartwired-Kit ist erhältlich. Die meisten Autos schalten die Stromzufuhr zu 12-V- und USB-Steckdarten ab, wenn das Fahrzeug ausgeschaltet ist. Wenn du Videoaufnahmen während des Parkens machen möchtest, musst du die Kamera direkt an das Sicherungssystem deines Fahrzeugs anschließen.

Viofo bietet mehrere Kits an; was genau du benötigst, hängt von deinem Fahrzeug ab.

Es gibt sinnvolles, enthaltenes (und optionales) Zubehör. Der mit der A229 Pro gelieferte 12-V-Adapter besitzt eine zusätzliche USB-Buchse, damit du ein anderes Gerät laden kannst. Ein beiliegendes ründliches Polarisationsfilter-Objektiv (CPL) reduziert Spiegelungen auf dem Armaturenbrett in bestimmten Lichtsituationen und verbessert das Aussehen der Aufnahmen durch erhöhten Kontrast. Es sollte die Low-Light-Leistung nur geringfügig beeinflussen.

Nicht im Lieferumfang, aber separat erhältlich, ist eine Bluetooth-Fernferbedienung, mit der du den aktuell aufgezeichneten Clip dauerhaft speichern kannst.

Es kommt mit einer einjährigen Garantie. Wenn du deine Kamera bei Viofo registrierst, erhältst du zusätzliche sechs Monate dazu, insgesamt also 24 Monate.

Schwächen, aber kein Ausschlusskriterium

Es wird keine microSD-Karte mitgeliefert. Da diese Kamera 4K-Videos aufnimmt, empfiehlt Viofo mindestens eine Karte der Klasse 10 oder UHS-I (das eigene Angebot ist UHS-III). Und da die Kamera den ältesten Clip löscht, sobald die Karte voll wird, solltest du eine große Karte verwenden, um relevante Aufnahmen nicht zu verlieren. Basierend auf unseren Tests empfehlen wir ungefähr 25 GB Speicherplatz pro Stunde Aufnahme.

Sie hat ein unkonventionelles Design. Obwohl die A229 Pro kompakt ist (ca. 9,9 cm hoch, 5,8 cm breit), wirkt ihr vertikales Layout ungewöhnlich. Für die meisten Autos ist das kein Problem. Falls dein Auto jedoch eine kleinere Windschutzscheibe hat, könnte die Kamera einen wertvollen Sichtbereich einnehmen. Wenn du die Sicht beim Fahren maximieren möchtest, schau dir die Vantrue E1 Pro an.

Die Rückkamera könnte Probleme mit getönten Scheiben haben. Trotz der höheren Auflösung als der Durchschnitt wirkt das Material der Rückkamera bei getönten Scheiben etwas dunkler. Du kannst in der Viofo-App die Belichtung erhöhen, damit das Fenster tagsüber etwa ungetönt aussieht; bei Nacht wird die Bildqualität jedoch leiden. Das ist kein spezifisches Viofo-Problem, aber etwas, das man beachten sollte.

Die vielen LEDs können störend sein. Beim ersten Einbau fällt auf, dass die Kamera viele LEDs hat; Zwei rote und zwei cyanfarbene Leuchten sind ständig an. Zum Glück kannst du sie in der App ausschalten.

Wie sich der Viofo A229 Pro im Alltag bewährt hat

Sebastian Krämer

Sebastian Krämer

Ich bin Verbraucherjournalist mit Fokus auf Haushalt, Technik und nachhaltigen Konsum. Bei News und Tipps für Verbraucher teste ich Produkte und schreibe praxisnahe Ratgeber. Ehrlichkeit und Alltagstauglichkeit stehen für mich an erster Stelle.