Wir kennen das alle: Der Kühlschrank oder der Trockner ist gerade kaputt, der Reparaturservice kann erst in zwei Wochen vorbeischauen, und man braucht dringend Ersatz. Man geht in den Laden, wählt die billigste Lösung, die man finden kann, und lebt mit den Folgen, um dieses Ärgernis von der Liste zu streichen.
Obwohl der einfache Weg bequem ist, kann er dich über die Lebensdauer eines Geräts hinweg Hunderte von Euro kosten – durch höheren Strom- und Wasserverbrauch, ganz zu schweigen von Zeit und Mühe.
Selbst im Jahr 2026 — wenn fast jedes Haushaltsgerät im Laden Energy-Star-zertifiziert ist — entscheiden sich Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner dennoch für Modelle, die weniger effizient arbeiten.
Hier sind die häufigsten Gründe, warum Menschen ineffiziente Geräte behalten, und wie viel es dich kosten kann.
Du hast zu lange mit dem Upgrade gewartet, oder du benutzt noch den 20 Jahre alten Kühlschrank als Reserve
In der Vorstadt aufgewachsen kannte ich fast jeden, der in der Garage einen zusätzlichen Kühlschrank hatte, um zusätzliche Limonaden und alkoholische Getränke zu kühlen. Diese überzähligen, funktionsfähigen Kühlschränke waren ein großer Luxus – aber sie kommen mit versteckten Kosten.
Obwohl es lobenswert ist, dass ein Gerät aus den späten 1980ern (und in manchen Fällen auch aus den 1990ern) nach 20 Jahren noch zuverlässig läuft — und in manchen Fällen vielleicht immer noch in der Garage summt —, waren diese Kühlschränke enorm ineffizient im Vergleich zu heutigen Modellen.
Ein Kühlschrank aus den 1980er- (oder 1990er-) Jahren könnte neu bis zu 150 kWh Energie pro Monat verbrauchen. Bei den heutigen Energiepreisen bedeutet das ungefähr 60 EUR pro Monat, also mehr als 700 EUR pro Jahr an Stromkosten. Und ganz zu schweigen davon, dass seine Dichtungen nach 40 Jahren Gebrauch vermutlich nicht mehr so gut sind und die Garage möglicherweise nicht klimatisiert ist.
Im Allgemeinen raten wir nicht dazu, ein Gerät aufzurüsten, bevor es wirklich ersetzt werden muss, aber wenn Sie noch so ein altes Teil haben, lohnt es sich, ein günstiges Strommessgerät zu besorgen und zu prüfen, wie viel Energie es tatsächlich verbraucht, damit du einschätzen kannst, ob es sich lohnt, es durch ein neues zu ersetzen.
Du ignorierst Energy-Star-Bewertungen und Verbrauchsdaten
Die kleinen blau-weißen Aufkleber auf Geräten bedeuten tatsächlich etwas. Es handelt sich um das Energy-Star-Label, und es kann dir im Durchschnitt sagen, wie viel Energie das Gerät unter typischen Nutzungsbedingungen voraussichtlich verbrauchen wird. Energy-Star-zertifizierte Geräte werden getestet, um sicherzustellen, dass sie die Effizienzstandards erfüllen — je nach Typ des Kühlschranks und Fassungsvermögen — und sie verbrauchen etwa 10% weniger Energie als nicht zertifizierte Modelle.
Aber während die Zertifizierung nett klingt, lohnt es sich, die konkreten Zahlen zu prüfen, um abzuschätzen, was der Unterschied dich kosten wird. Und Größe ist nicht alles: Zwar verbraucht ein kleinerer Kühlschrank in der Regel weniger Energie als ein größerer, doch gibt es auch ineffiziente kompakte Modelle, die jährlich 60–70 EUR Strom kosten können — genauso viel wie ein Modell mit fast doppelt so viel Fassungsvermögen. Dennoch zählen energieeffiziente Geräte – sie können dir erhebliche Kosten sparen.
Unterm Strich zahlt sich Energieeffizienz aus, selbst wenn es sich nur um ein paar Euro handelt – über Jahre summiert sich das. Und es lohnt sich, die tatsächlichen Verbrauchswerte zu prüfen, statt sich allein auf das Etikett zu verlassen.
Du magst einfach, was dir gefällt – du bist kein Freund von Veränderungen oder „gelungener Technik“

Wohl kein Motto passt besser zu diesem Thema als „Was nicht kaputt ist, reparieren, statt neu zu kaufen“ – allerdings gab es im Laufe der Jahre zahlreiche Verbesserungen im Design großer Haushaltsgeräte, die sie effizienter gemacht haben. Kühlschränke verbrauchen weniger Energie, Waschmaschinen weniger Wasser, doch manche Menschen möchten einfach etwas kaufen, das aussieht und sich anfühlt wie das, was sie gewohnt sind. Deshalb hat Speed Queen eine treue Anhängerschaft unter den Babyboomern – sie mögen ihre Wäsche wirklich trocken.
Toplader-Waschmaschinen, die die Trommel bis zum Rand mit Wasser füllen, sind ein gutes Beispiel für alte Technik, die verschwenderisch sein kann. Frontlader-Waschmaschinen haben zwar eigene Nachteile, sie verbrauchen weniger Wasser, reinigen Wäsche besser und arbeiten deutlich effizienter. Wenn du einkaufst und Modelle vergleichst, lohnt es sich, sich Zeit zu nehmen und zu überlegen, wie viel zusätzliches Wasser dich über ein Jahrzehnt kosten wird, und zu prüfen, ob es sinnvoll ist, etwas offener zu sein.
Auf der anderen Seite ergibt es manchmal Sinn, sich für weniger effiziente, aber besser zu deinem Lebensstil passende Modelle zu entscheiden. Kompakte, lüftungslose Kondensationstrockner können deine Wäsche deutlich energiesparender trocknen als herkömmliche Abluft-Trockner, die deine Handtücher mit heißer Luft übergießen. Aber Kompakte brauchen länger, um eine halbe Ladung Wäsche zu trocknen, als es ein Standardtrockner könnte. Für viele Menschen, insbesondere Familien, mag es sich lohnen, den größeren, weniger effizienten Trockner zu behalten, weil er die Wäsche schneller trocknet und den Alltag erleichtert.
In beiden Fällen möchtest du ein gut informierter Verbraucher sein, und unsere Rezensionen und Kaufberatungen helfen dir, die beste Wahl für dich und deine Bedürfnisse zu treffen – und sicherzustellen, dass dein nächstes Gerät die kosteneffizienteste Option ist.