Monate später zaubert mir die einfache Telefonfunktion immer noch ein Lächeln ins Gesicht — mal täglich, manchmal sogar stündlich. Und sie hat mich dazu gebracht, die schiere Menge an Erinnerungen abzuschätzen, die unsere Familie in dieser Stadt gemacht hat, die noch längst nicht unser Zuhause ist.
Wir haben Philadelphia Parks und Museen erkundet, uns in Michelin-Sterne-Restaurants und kambodschanische Schnäppchen‑Schätze in Strip‑Mall-Gebieten gestärkt, unzählige Meilen zu Fuß oder mit dem Scooter hinter uns gelassen und gesehen, wie unsere Heimteams im selben Jahr ins Super Bowl, in die World Series und zum MLS Cup vorrückten – und das sogar im gleichen Jahr, ohne einen Sieg zu erringen. Zudem ist unsere kleine Familie um ein Mitglied gewachsen. Ob es für mich Heimat ist oder nicht, so sehr ist es doch Heimat für meine Kinder, die sich nicht einmal mehr an einen Ort namens Brooklyn erinnern.
Das ist die Kraft der Technologie. Mein Telefon ist eine Quelle von mentalen Gesundheitsproblemen und Datenschutzbedenken, und es kann eine Ablenkung davon sein, im Hier und Jetzt meines Lebens präsent zu bleiben. Es ist auch eine unglaubliche Quelle der Verbindung und Bequemlichkeit. Ich bin dankbar, zu jeder vollen Stunde in eine Erinnerung und einen Moment versetzt zu werden, der mir Freude schenkt und zum Nachdenken anregt.