Die beste Eismaschine

Connie Park/NYT Wirecutter

Eine Eismaschine hat zwei Aufgaben: Sie dreht sich und kühlt. Die Rotation sorgt dafür, dass jene weiche, cremige Textur entsteht. Indem entweder der Behälter oder das Rührwerk (der fachliche Name für den Paddle, der das Eis rührt) rotiert, kratzt die Eismaschine gefrorenes Material von den Innenwänden des Behälters ab und arbeitet es gleichmäßig und schrittweise wieder in die flüssige Basis ein. Dieser Prozess schlägt auch Luft in die Mischung, bis die gesamte Charge die Soft-Serve-Konsistenz erreicht (um sie fester zu bekommen, musst du sie in den Gefrierschrank legen).

Wir bevorzugen Maschinen, die sich mit einem Motor drehen. Wir haben in der Vergangenheit Handkurbelmodelle getestet, und sie sind einfach zu aufwendig. Eismaschinen mit Motor drehen sich außerdem schneller als Handkurbel-Modelle, was zu feineren Eiskristallen und glatteren Texturen führt.

Eine isolierte Schüssel oder ein Kompressor friert am besten. Unsere Top-Auswahl friert dein Eis in einer isolierten Schüssel mit Kühlflüssigkeit ein. Bevor du die Schüssel benutzt, musst du sie 16 bis 24 Stunden lang einfrieren (oder bis die Flüssigkeit darin fest eingefroren ist). Die von uns empfohlenen Whynter-Modelle frieren mithilfe eines eingebauten Kompressors ein, ähnlich dem Mechanismus, der in Kühlschränken und Klimaanlagen verwendet wird.

Beide Gefriermethoden haben ihre Vorzüge. Maschinen mit Schüssel-Einsatz sind leichter, kompakter und erschwinglicher; Kompressor-Geräte können hintereinander glattere, luftigere Chargen herstellen, ohne dass jemand eine Schüssel einfrieren muss.

In der Vergangenheit haben wir Geräte getestet, die mit gutem alten Eis und Salz eingefroren werden, aber wir fanden sie unordentlich und umständlich.

Bei Recherche und Tests von Eismaschinen konzentrierten wir uns auf folgende Kriterien:

Gefrierschnelligkeit: Je schneller das Einfrieren, desto weniger Zeit bleibt für die Bildung großer Eiskristalle. Außerdem glauben wir, dass die meisten Menschen eher zu einer Maschine greifen, die schneller arbeitet, da bereits Wartezeiten in den Prozess des Eismachens eingebaut sind. Unsere Kandidaten erreichten eine Soft-Serve-Konsistenz in 18 bis 40 Minuten.

Rührgeschwindigkeit: Je schneller sich das Rührwerk dreht, desto mehr Überlauf (oder hinzugefügte Luft) kann eine Eismaschine in die Eisgrundlage einarbeiten, um eine leichte, cremige Textur zu erzeugen, statt Eis, das zu dicht und hart ist. Schnelles Rühren bedeutet auch, dass weniger Zeit bleibt, damit sich große Eiskristalle an den Innenwänden des Behälters bilden.

Benutzerfreundlichkeit: Wir bevorzugten Eismaschinen mit einfachen Bedienelementen und wenig Spielraum für Fehler. Die Bedienung aller unserer Modelle kann so einfach sein wie das Eingießen der Basis und das Einschalten der Maschine.

Wir suchten außerdem nach Geräten, die sich leicht zusammenbauen ließen, mit breiten Öffnungen, um Ihre Kreation zu probieren oder Mix-ins hinzuzufügen. Wir schätzen, dass Kompressor-Modelle eine zusätzliche Leichtigkeit bieten – ohne Vorplanung oder Vorgekühlung notwendig.

Reinigung: Wir notierten etwaige besonders knifflige Reinigungsaspekte bei jedem Gerät und bevorzugten Modelle mit abnehmbaren, von Hand zu reinigenden Bauteilen.

Größe: Wir betrachteten, wie sperrig jedes Gerät war und wie viel Platz die Gefrierschalen im Gefrierschrank in Anspruch nahmen.

Garantie: Hervorragende Eismaschinen können teuer sein. Unsere Auswahl kommt mit mindestens einem Jahr Garantie.

Um die Eismaschinen zu testen, rührten wir in jeder Maschine eine Vanillepudding-Basis und eine vegane Kokosmilch-Basis. Bei jeder Charge notierten wir die Rührzeit und berechneten den Überlauf, eine Messgröße dafür, wie viel Luft während des Gefrier- und Rührprozesses in die Eisgrundlage eingearbeitet wurde. Eis mit einem hohen Überlauf ist in der Regel luftiger, während eines mit niedrigem Überlauf dichter ist.

Wir probierten jede Charge direkt aus der Maschine und am nächsten Tag, nachdem jede Pint-Einheit im Gefrierschrank fest geworden (oder „gereift“). Wir notierten Geschmack und Textur jeder Charge und suchten nach erkennbaren Eiskristallen oder texturalen Unregelmäßigkeiten. Wir verwendeten Oreos als Mix-ins und vermerkten, wie viele Kekse eine Maschine einarbeiten konnte, bevor sie ins Stocken geriet.

Bei früheren Tests haben wir Schokoladen-Custard, Zitronensorbet, ei-freie Philly-Style-Eiscreme und ein auf Kokoscreme basierendes veganes Dessert hergestellt. Und wir haben Streusel, Schokoladenstücke und Oreos als Mix-ins verwendet. Im Laufe der Jahre haben wir gelernt, dass der Fettgehalt der Schlüssel zu glatten, gefrorenen Desserts ist. Wenn du hauptsächlich veganes Eis oder Sorbet machen willst, musst du zumindest mit etwas Eisigkeit rechnen, selbst bei den besten Maschinen.

Sebastian Krämer

Sebastian Krämer

Ich bin Verbraucherjournalist mit Fokus auf Haushalt, Technik und nachhaltigen Konsum. Bei News und Tipps für Verbraucher teste ich Produkte und schreibe praxisnahe Ratgeber. Ehrlichkeit und Alltagstauglichkeit stehen für mich an erster Stelle.