Bevor du dir ein spezielles Gefäß anschaffst, empfiehlt die Kompost-Expertin Cassandra Marketos, mit dem zu experimentieren, was du gerade zu Hause zur Hand hast. Alles funktioniert: Mischbehälter, Takeout-Behälter, alte Gläser, Eimer, umfunktionierte Beutel. Probiere diesen Testbehälter an einigen Standorten aus, z. B. neben dem Spülbecken, im Kühlschrank oder Gefrierschrank, neben dem Müll oder auf der Arbeitsplatte. Hier sind einige Tipps, die dir helfen, genau das zu finden, was du brauchst.
Berücksichtige, wie du isst. Wie viel du zu Hause kochst und was du typischerweise isst, bestimmt, welche Größe und welches Design des Behälters am nahtlosesten für dich geeignet ist. Ein Behälter mit ungefähr 3,8 Litern Fassungsvermögen und einer Öffnung von mindestens 15 cm ist ein guter Ausgangspunkt: Er ist groß genug, um praktikabel und benutzerfreundlich zu sein, und klein genug, damit du ihn regelmäßig herausnimmst (von täglich bis ungefähr einmal pro Woche), was Gerüche und Schimmel verhindert. Je öfter du deinen nicht eingefrorenen Kompost herausnimmst, desto weniger wird er riechen.
Berücksichtige Kühlschrank oder Gefrierschrank. Wenn du weißt, dass du deine Küchenreste nicht häufig entleeren wirst, oder wenn du Gerüche als Problem empfindest, probiere, sie einzufrieren, bis du bereit bist, sie zu einem Gemeinschaftsgarten oder Bauernmarkt zu bringen. Crowley schlug außerdem vor, den Kühlschrank zu verwenden.
Suche einen einfachen, glatten Behälter mit vollständig abnehmbaren Deckel. Wir empfehlen einen Behälter mit glatten Oberflächen, sehr wenigen Nischen und Führungen, der aus einem einzigen Material besteht, z. B. Edelstahl. Diese Eigenschaften erleichtern eine schnelle und gründliche Reinigung. Ein abnehmbarer Deckel erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit, dass der Behälter in deine Spülmaschine oder dein Spülbecken passt, egal welche Form dein Wasserhahn hat.
Berücksichtige einen Filter. Wenn du zusätzlichen Geruchsschutz wünschst, kann ein Behälter mit einem Aktivkohlefilter wirksam sein, solange du ihn regelmäßig leerst. Ali Greer und Eric Tomassini, die Avenue 33 betreiben, eine regenerative Farm in Los Angeles, schlagen einen Filter vor, falls du deinen Behälter nicht öfter als einmal pro Woche entleerst oder wenn deine Küche wirklich heiß wird. Die meisten Aktivkohlefilter können per Hand gewaschen und wiederverwendet werden, bevor sie ersetzt werden.
Vermeide eine Innenhülle aus Beuteln. Einige Behälter sind darauf ausgelegt, eine kompostierbare Innenhülle zu verwenden. Doch du brauchst deinen Küchenabfall-Behälter nicht mit irgendetwas auszukleiden.
Weniger Abfall, weniger Geruch. Der beste Weg, deine Küchenkompost-Sammlung zu verwalten, besteht darin, weniger davon zu sammeln. Je weniger du entsorgst, desto weniger Feuchtigkeit und Zucker gelangen in deinen Behälter, die einen idealen Lebensraum für Schimmel und unangenehme Gerüche schaffen können. Wir haben viele Tipps, wie du Lebensmittelabfälle reduzieren kannst.